Neue Aufnahmen für Google Streetview Österreich

Das ist wohl untergegangen, aber Google hat neue Streetview Aufnahmen für Österreich hinzugefügt.
Während man -bis vor kurzem- nur eine handvoll Orte in Österreich virtuell begehen konnte, hat nun Google massiv erweitert.

Derzeitige Abdeckung Österreichs

Manche Orte haben sogar bereits mehrere Aufnahmen. Wenn man sich auf der Streetview Ansicht befindet, wird man an manchen Orten ein Uhr-Symbol links oben sehen.
Wenn man auf dieses Uhr Symbol klickt, öffnet sich ein kleines Popup welches die verfügbaren Streetview Aufnahmen von diesen Ort anzeigt, zwischen denen man wechseln kann.

Uhr-Symbol zeigt verschiedene Aufnahmen des Orts.

Die Aufnahme von soeben kann man hier finden.

Google Stadia weiterhin nicht in Österreich verfügbar

Google Stadia ermöglicht es einem High-End Spiele auf seinem mobilen Gerät, oder lahmen Computer, etc. zu spielen, also das ist zumindest ein Vorteil.
Es handelt sich hierbei um Cloud-Gaming, wo das Spiel und die Eingaben des Controllers, Tastatur, oder Maus auf den Rechnern von Google berechnet wird und das Bild einfach auf deinen Endgerät in Echtzeit angezeigt wird.

Derzeit ist Stadia in Österreich nicht verfügbar und man kann daher auch keine Bestellung abschließen, aber zumindest kann man sich mit einen deutschen VPN mal einen User reservieren und den Store ansehen.

Viel Spass!

Google stellt Kurz-URL Dienst goo.gl ein

Google hat angekündigt, dass sie ihren Kurz-URL Dienst einstellen.

Wer sich in letzter Zeit schon auf goo.gl seine Kurz-URLs angelegt hat, wird vermutlich schon auf diese Nachricht gestoßen sein:

Der Support für goo.gl wurde mit 30. März 2018 beendet.
Ab 13. April werden nur noch bereits existierende User goo.gl verwenden können und nach einen weiteren Jahr, wird nicht einmal das mehr möglich sein.
Die bereits existierenden Kurz-URLs werden jedoch weiterhin funktionieren und umleiten, jedoch wird man sich keine Statistiken mehr ansehen können.

In ihrem Blogpost schlägt Google „Firebase Dynamic Links“ vor, oder alternativ auch Bitly und Owly.

Wenn man einen eigenen Webserver hat, dann wäre vielleicht YOURLs sogar die bessere Alternative.

Wieviele Seiten schreiben „nähmlich“ statt „nämlich“?

Vor über 8 Jahren habe ich mich damit beschäftigt, wieviele Internetseiten das Wort „hmlich“ falsch geschrieben haben.
Das Ergebnis damals waren 771.000 Seiten, die „hmlich“ statt dem korrekten „nämlich“ verwendeten.

Seitdem ist die Anzahl der Internetuser gestiegen, demnach müssten auch mehr Seiten mit der falschen Schreibweise existieren, oder?

Die selbe Frage habe ich mir heute gestellt und habe daher noch einmal diesen Test gemacht.

Erstaunlicherweise sind es heute weniger Seiten als damals

Heute sind es um 8.000 Seiten weniger, als vor etwa 8 Jahren, nämlich 763.000 Seiten, die das Wort „nämlich“ falsch schreiben.

Google Desktop Search auf Windows 10

Die Seitenleiste

Vor ungefähr 5-10 Jahren (2004), war die Desktopsuche auf Windows XP und Windows 2000 noch nicht so gut wie heute. Man konnte zwar nach Dateien suchen, jedoch wurde der Computer ausschließlich nach Dateinamen durchsucht und nicht auch nach den Inhalt.

Um dies zu ermöglichen waren Tools von Drittanbietern notwendig. Google hatte eine eigene Software erstellt und diese „Google Desktop Search“ getauft.
Damit war es möglich, einfach im Browser die Suchwörter einzugeben und schon konnte der lokale Computer und auch das Netzwerk durchsucht werden.
Später gab es dann sogar noch eine Linux Version.

Wenn man wollte, so konnte man auch die Seitenleiste einblenden, die zusätzlich interessante Informationen, wie Wetter, News, oder zB RSS-Feeds anzeigte.
Im Jahr 2011 wurde die Google Desktop Suche jedoch eingestellt, da laut Google, immer mehr Leute die Cloud verwendeten und dort ihre Files durchsuchten (zB Google Drive).

Alternativen

Es gibt zwar Alternativen, wie zB Lookeen, oder Copernic, die beide durchaus gut sind,jedoch vermisse ich hier die Suchmöglichkeit im Browser.

Funktioniert Google Desktop Search noch auf Windows 10?

Sagen wir so: Jein

Die Desktopsuche und das indexieren von Dateien funktioniert noch (über Umwege die man einmal einrichten muss), aber die weiteren Features (zB die Seitenleisten, oder die Möglichkeit per Tastendruck den Computer zu durchsuchen, egal, ob man sich gerade im Browser befindet, oder nicht) funktionieren leider nicht mehr unter Windows 10.

Wem die reine Dateiensuche im Browser ausreicht, dem wird auch die eingeschränkte Google Desktop Suche (GDS) ausreichen.

Im Anhang an diesen Beitrag, befindet sich die Installationsdatei von GDS (auf Englisch und Deutsch).
Wenn man diese installiert hat, dann wird einem vermutlich gleich einmal die Seitenleiste auffallen, jedoch kann man mit der Seitenleiste nicht viel anfangen, da gewisse Optionen und weitere Features einfach nicht reagieren. Macht nichts, wir schalten es gleich ab.

Normalerweise konnte man früher die Desktop Suche entweder über die Tastenkombination „STRG+STRG“ (zwei mal hintereinander drücken), oder über die URL desktop.google.com erreichen.
Beide Wege scheiden hier aus, aber wie erreichen wir nun unsere Desktop Suche?

Registry durchsuchen

NACHDEM Google Desktop Search installiert wurde (Download ganz unten), müssen wir etwas in der Windows-Registry suchen
Keine Sorge wir ändern hier nichts, sondern wir lesen nur etwas aus!

Wenn du in den Registry Editor gehst (in der Windows-eigenen Suchleiste „regedit“ eingeben) und dort nach den Schlüssel „search_url“ unter HKEY_CURRENT_USERSoftwareGoogleGoogle DesktopAPI suchen:

 

Diesen Wert einfach nur kopieren und im Browser eingeben, das ist die URL über die die Google Desktop Suche erreichbar ist. Diese URL am Besten gleich mal in den Favoriten/Bookmarks abspeichern, damit du die GDS schneller erreichen kannst.

Grundeinstellungen

Wenn wir die Suchseite aufrufen, dann sollten wir uns als erstes die Einstellungen („Desktop Preferences„) ansehen.

 

In den Einstellungen unter Desktop Search ist wohl mal das wichtigste, WAS denn überhaupt durchsucht werden soll.
Bei Search Types ist so ziemlich alles ausgewählt. Wobei hier nicht mehr alles funktioniert. Zum Beispiel bin ich mir bei „Email“ nicht sicher, ob er hier auch die heutigen Versionen von E-Mail Clients wie zB „Thunderbird“ und „Outlook“ noch durchsucht. Da ich (und vermutlich viele andere auch) die E-Mails über den Browser lesen/schreiben, konnte ich dieses nicht ausführlich testen.

Der Zweite Teil den wir auf dieser Seite einrichten wollen sind die Search Locations. Hier kann man eigene Ordner und auch Netzwerklaufwerke hinzufügen, diese können nach der Indexierung dann durchsucht werden.

Anschließend speichern nicht vergessen.

Mit diesen Feature unter „Google Account Features“ konnte man sein Google Konto integrieren, somit war die Gmail Suche auch in GDS möglich. Dieses Feature funktioniert inzwischen aber nicht mehr, da Google in der Zwischenzeit auch die Methode der Authentifizierung geändert hat.

Hier kommen wir zur Seitenleiste. Vermutlich sind diese hier aktiviert.
Die „Quick Search Box„, die mit Doppeltippen der STRG-Taste erreichbar ist, funktioniert ja sowieso nicht einwandfrei, deswegen kann man das Feature hier auch deaktivieren.
Den „Display Mode“ kann man auch „None“ einstellen, damit wird die Seitenleiste deaktiviert, da diese sowieso nur eingeschränkt funktioniert.

Speichern nicht vergessen.

Auch das wird keine Funktion mehr haben, da Google den Support dafür 2011 eingestellt hat.
ABER sollten sie doch noch Crash Reports erhalten, dann hab ich nichts dagegen wenn sie diese auch erhalten. Vielleicht beleben sie Google Desktop Search dann wieder, wenn es mehrere Leute machen.

Einstellungen im Browser

Gut, wir haben nun GDS soweit einmal eingerichtet. Im Moment wird bei der Suche vermutlich noch nicht viel gefunden werden. Keine Sorge, GDS indexiert die Dateien während der Computer gerade nicht verwendet wird (sprich: Während du gerade Kaffee holst, oder auf’s Klo gehst). Beim ersten Einrichten kann es außerdem eine Weil dauern, das ist normal. Den Aktuellen Status siehst du unter anderem, wenn du auf „Index Status“ klickst. Nicht erschrecken, wenn da zB „15 Stunden“ steht. Es dauert nämlich nicht so lange…

Wenn wir nun den Desktop durchsuchen wollen, brauchen wir einfach nur den Bookmark anklicken, den wir zuvor abgespeichert haben.
Geht es aber noch einfacher? – Ja

Was nun kommt wurde im Chrome Browser eingerichtet, dies sollte jedoch auch in Firefox und anderen Browsern möglich sein.

Im Chrome Browser geht ihr in die Einstellungen und anschließend auf Suchmaschinen Bearbeiten.
Klickt dort auf Hinzufügen.

Könnt ihr euch noch an die URL erinnern, die wir aus der Registry rauskopiert haben?
Diese brauchen wir nun wieder, ihr braucht dazu einfach nur GDS aufrufen und könnt von dort die URL einfach kopieren.
Vermutlich sieht die URL bei euch in etwa so aus:
http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=

Natürlich habt ihr statt „<XYZ>“ etwas eigenes dort stehen.

Ihr habt vorhin bei „Suchmaschinen Bearbeiten“ auf „Hinzufügen“ geklickt und seht nun dieses Fenster:

Füllt die Felder aus:

Suchmaschine: Einfach nur den Namen, kann irgendwas sein.
Suchkürzel: Den könnt ihr euch auch aussuchen, sollte jedoch kurz und merkbar sein (im Bild sieht man „desk“ für „Desktop“.
URL: Hier fügt ihr nun die URL ein, die ihr zuvor kopiert habt: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q= UND ihr hängt am Schluss noch ein „%s“ (ohne Anführungszeichen) dazu.
Es sollte also so aussehen: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=%s

Speichern nicht vergessen.

Wenn ihr nun in der Adresszeile des Browsers „desk SUCHTEXT“ eingebt dann durchsucht ihr GDS nach den eingegebenen Suchtext.

Es sieht nach viel Arbeit aus, ist aber in Wirklichkeit relativ schnell alles eingerichtet, wie man sieht.

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Update, 21.01.2018:

Zu den Downloads wurde nun auch die deutsche Version von Google Desktop Suche hinzugefügt.

Google stellt Panoramio ein

Panoramio Screenshot, Oktober 2016Wie Google heute in einem E-Mail an dessen Nutzer bekannt gegeben hat, wird der Fotodienst Panoramio per 4. November 2016 eingestellt.

Panoramio wurde ursprünglich für Landschaftsfotos gemacht und von Google aufgekauft, um damit Google Maps zu füttern.
Inzwischen ist dies jedoch nicht mehr notwendig, da Google Maps inzwischen mit Fotos aus Google Fotos und direkt in Maps gefüttert werden kann.

Wer noch Fotos auf Panoramio hat und diese sichern möchte, kann sich die Fotos via Google Takeout herunterladen.

Verleger in Österreich wollen Geld von Google

GoogleNewsATSoso, die österreichischen Verlage wollen also von Google Geld sehen, dafür, dass Google auf ihre Seiten verlinkt und zahlreiche User auf deren ihre Seiten führt.
Anscheinend hat man nichts daraus gelernt, ich sage nur Spanien und Deutschland.
Spanien will das Leistungsschutzrecht wieder los werden, weil es sich negativ auf die Besucherzahlen auswirkt und in Deutschland bekommt Google „Gratislizenzen“ von den Verlagen, damit die Seiten weiterhin in Google News aufgelistet werden.

Es ist erstaunlich, dass man in Österreich das Selbe einführen will, sogar noch strenger, als zB in Deutschland.

Die Verlage machen anscheinend „Verluste“, wenn Google die Besucher auf ihre Seiten verweist.
Natürlich ist das ein Blödsinn, denn die Verlage bekommen mehr Besucher, was wiederum bedeutet, dass mehr Werbeanzeigen geschalten werden und dadurch mehr Geld in die Kassen der Verlage fließen.

Wie man im Kurier lesen kann, wurde das Leistungsschutzrecht verschoben, da es jetzt noch von der EU-Komission überprüft werden muss. Der Kurier hat das Wort „Galgenfrist“ richtigerweise auch unter Anführungszeichen gesetzt, denn Tatsache ist nun mal, dass Google seinen Dienst (leider) in Österreich einstellen wird, sollte es soweit kommen. Die Galgenfrist setzen sich die Verlage selbst, die werden hier Verluste machen.

Das Leistungsschutzrecht würde auch österreichische Start-Ups (zB: storyclash.com), oder internationale Firmen betreffen, die eine Niederlassung in Österreich haben.
Wenn diese Firmen keine Niederlassung in Österreich haben, sind sie vom Leistungsschutzrecht nicht betroffen.

Google kauft Twitch (so behauptet man zumindest)

Ich habe lange meine Schnauze gehalten zu diesen Thema und einmal beobachtet, aber schon langsam nervt’s.

„GOOGLE KAUFT TWITCH“

Diese Gerücht hörte ich Anfang 2014 zum ersten mal auf twitch.tv (im Chat), da gab es seltsame Leute, die das im Chat immer wieder gespammt haben (ca. jede Minute) bis sie gebannt wurden, wegen Spam.

Jedoch nichts ist passiert. Google hat Twitch nicht gekauft.

Ja, es ist ein GERÜCHT, nicht mehr und nicht weniger.

Als nächstes hörte ich das Gerücht im Mai 2014, eine der Newsseiten, wo ich darüber etwas las war derStandard, der hat diese Nachricht wiederum von Variety. Die Rede ist von über einer Milliarde US Dollar.
Nichts ist passiert.

Ein drittes mal hörte ich dann im Juli von diesen Gerücht, zB auch auf derStandardGoogleWatchBlogEuroGamer, etc.
Die Info soll von einer „vertrauenswürdigen“ Quelle stammen. Es sei fix und wird in den nächsten Tagen
angekündigt, hieß es in diversen Berichten.
Nichts passierte… (gääääähn, wird schon langweilig…)

TWITCH FÜHRT ÄNDERUNGEN DURCH

Twitch macht ein paar Änderungen: zB wurde justin.tv eingestellt, und Videos mit Copyrightgeschützter Musik werden ebenfalls stumm geschalten.

Die Standardreaktion von Usern lautet: „Das liegt an Google!“

Leute! Twitch wurde von Google nicht gekauft, sonst wäre es schon längst angekündigt worden, das Gerücht ist immerhin schon mindestens 8 Monate alt. Wenn wirklich etwas Wahres dran wäre, wäre es schon längst angekündigt worden, da nur wenige Tage zwischen dem Kauf und der Ankündigung liegen und nicht 8-verdammt-lange Monate!

Hey, eine Zeitung erfuhr aus „interner“ Quelle, dass mein Schwanz 17 Kilometer lang ist, ja, das ist eigentlich unmöglich und wurde auch nicht bestätigt, aber hey, wozu wozu sollten wir über diese Aussage logisch nachdenken, oder warum sollten wir skeptisch sein? Denn in der Zeitungs steht’s, also muss es wahr sein.

Eine weitere Reaktion darauf ist, dass das die Vorbereitungen sein sollen, bzw. die Bedingungen, damit Google Twitch aufkauft. Diese Aussage kann nur von Verschwörungstheoretikern kommen, die wohl alles glauben, was man ihnen erzählt.

  • Wer die vergangenen Übernahmen durch Google in den letzten Jahren beobachtet hat, sollte wissen, dass eine Ankündigung innerhalb von wenigen Tagen (meist am selben Tag, wo der Kauf beschlossen wurde) erfolgt.
  • Wer den Blogeintrag von Twitch gelesen hat, sollte auch gesehen haben, dass es sich beim Urheberrechts“programm“ um einen Drittanbieter handelt, dieser heißt „Audible Magic“ und nicht Google.Audible Magic wird unter anderem auch auf Vimeo, Soundcloud, etc. eingesetzt, jedoch nicht auf YouTube.Warum sollte Google ein Tool von einen Drittanbieter verwenden, wenn es ein eigenes System hat?Außer Google möchte das als Voraussetzung haben für den Kauf von Twitch, siehe nächster Punkt.
  • Wer Google kennt, sollte auch wissen, dass Google risikofreudig ist und nicht Twitch kauft um gleich einmal als erstes einen Contentfilter zu installieren. Google würde es einmal ohne Contentfilter laufen lassen und abwarten was passiert. YouTube lief auch nach der Übernahme durch Google ohne Contentfilter, Jedoch wurde Google von Viacom geklagt.Google hatte nur folgende Auswahl: Die Klage zu verlieren und Geld an Viacom zu bezahlen, bzw. sämtliche IP-Adressen von den Usern, die urheberrechtliches Material angesehen haben an Viacom weiterzugeben, oder einen Schutz einzuführen, der zumindest großen Teil der urheberrechtlich geschützten Materialien filtert. Google entschied sich für den User und daher für das ContentID-System. (Deswegen hat Google dann bei der Klage auch „gewonnen“)
  • Es findet kein Kauf statt, denn wieso schließt Twitch justin.tv? Es hört sich vermehrt nach Ressourceneinsparungen an.Wer Google kennt, weiß auch, dass Google gerne „Daten sammelt“ (sehr dehnbarer Begriff), warum also sollte Google es wollen, dass Videos nach X Tagen automatisch gelöscht werden, warum sollten diese nicht für immer bleiben, bis es der User selbst löscht? Google hätte all die nötigen Ressourcen dazu, warum sollten diese also eingeschränkt werden?

Der Contentfilter auf Twitch kam von Twitch und nicht von Google!

WAS HAT MAN DARAUS GELERNT? NICHTS!

Die meisten User reagieren mit einen „Bye-Bye Twitch, Welcome Hitbox„.
Oder anders gesagt, die User reagieren darauf, indem sie zu einen anderen Anbieter gingen, ohne zu wissen, dass auch andere Anbieter -früher oder später- auf ähnliche Systeme setzen werden müssen.

wallmartSouthParkDies erinnert mich sehr stark an eine South Park Episode, wo die Bewohner von South Park einen Wall Mart (das ist ein US-Einkaufszentrum) bekommen, wo sie tagtäglich darin Einkaufen gehen und wundern sich anschließend, warum Wall Mart so mächtig wird.
Die Bewohner entschlossen sich dazu lieber die kleinen Geschäfte zu unterstützen und dort einkaufen zu gehen und brannten Wall Mart ab.
Dadurch, dass alle Bewohner nur noch im kleinen Geschäft einkaufen gingen, wuchs dieses immens, bis es nicht selbst zu einen Konzern wurde. Auch dieses brannten die Bewohner ab, weil es schon „zu groß“ war.
Anstatt dass sie daraus lernten, suchten sie das nächste kleine Geschäft auf und das Spiel fing von vorne an.

Was ich damit sagen will; Die Bewohner von South Park reagierten genau so, wie auch viele User, und andere User liefen -wie Lemminge- hinterher.
Fällt euch bei dieser Geschichte etwas auf?

 

URHEBERRECHT

Aber um das Thema Urheberrecht noch einmal kurz anzusprechen (längere Version hier):
Ob es einem nun gefällt, oder nicht, aber die Musik in Spielen ist nun mal urheberrechtlich geschützt.
Ja, ich weiß, das ist absolut krank, aber so lange es keine Änderungen im Urheberrecht gibt, werden Videoportale wohl (weiterhin) Maßnahmen ergreifen müssen, um sich davor (vor Klagen) zu schützen, auch dann wenn ein paar Videos geflaggt werden, die das Urheberrecht tatsächlich nicht verletzen, das ist ein Risiko, welches man eingehen muss.

Die meisten Publisher haben kein Problem, dass Videocontent von ihren Spielen auf Twitch gestreamt werden (im Gegenteil!), jedoch gilt dieses „OK“ nicht unbedingt auch automatisch für die inkludierte Musik, die wiederum eine eigene Lizenz benötigt.

Willkommen in Europa, den neuen China

Vor einigen Tagen wurde vom EuGH entschieden, dass Suchmaschinen für den Inhalt Dritter verantwortlich sind, weil Suchmaschinen diese Daten ja auch verarbeiten.

Ich finde dieses Urteil sehr beängstigend, noch schlimmer finde ich, dass es viele Kommentare gibt, die dieses Urteil begrüßen.
Dies zeigt mir folgendes:
Entweder, das Internet besteht aus vielen Trollen, die sich rapide vermehren können, denn es werden immer mehr davon
Oder, das Internet besteht aus immer mehr werdenden Ahnungslosen Usern, die eigentlich überhaupt nicht verstehen, wie das Internet funktioniert, geschweige denn technisches Verständnis haben und einfach nur Google, oder andere Dienste „bashen“, weil es gerade in Mode ist.

Ja, richtig! Die ganze Datenschutzthematik ist eine Modeerscheinung, zumindest so wie das Thema aktuell behandelt wird.
Es werden Gesetze erlassen unter den Decknamen „Datenschutz“, genauso wie die USA ihre Gesetze mit „Terrorismusbekämpfung“ rechtfertigt.

Wie auch immer; für Zweiteres habe ich eine Lösung, nämlich diesen Artikel hier; mein Wissen, meine Erfahrung.
Fangen wir einmal an…

Was ist eine Webseite?
Eine Webseite ist das, was sich öffnet, wenn du eine Internetadresse (URL) in deinen Browser (das Ding, was Webseiten anzeigen kann) eingibst.
www.nudlaug.eu ist zB eine Webseite, www.derStandard.at und www.orf.at sind auch Webseiten. Ja, selbst www.youporn.com ist auch eine Webseite (kaum zu glauben!).

Die Betreiber dieser Webseiten veröffentlichen Inhalt, egal, ob es sich dabei um Bild, Ton, Video, Text handelt.
Diese Betreiber sind für den Inhalt verantwortlich.

Was ist eine Suchmaschine?
Es wird nun etwas kompliziert, vorsicht!
Suchmaschinen sind Webseiten, die andere Webseiten durchsuchen können.
Suchmaschinen können nur auf öffentliche Inhalte zugreifen, diese werden dann -je nach Suchmaschine- nach bestimmten Kriterien sortiert und analysiert.

Wenn nun jemand in einer Suchmaschine nach bestimmten Stichwörtern sucht, dann zeigt die Suchmaschine in ihrem Ergebnis Links zu Webseiten zu den gesuchten Stichwort an, die man dann auch anklicken kann, um zu dieser Webseite weitergeleitet zu werden. – Ab diesen Punkt befindet man sich nicht mehr bei der Suchmaschine, sondern auf der jeweiligen Webseite, die man angeklickt hat.

Der Sinn einer Suchmaschine ist jener, dass man öffentliche Inhalte leichter finden kann.
Man kann diese zwar auch ohne Suchmaschine finden, dauert aber etwas länger. Und in der heutigen, stressigen Welt, hat ja niemand mehr die Zeit, um sich lange mit der Suche zu beschäftigen.

Wie funktioniert das mit der Suchmaschine und einer Webseite?
Der Crawler einer Suchmaschine (quasi ein Bot) durchsucht die Webseiten nach öffentlichen Inhalten und schmeisst diese auf den eigenen Index, dabei werden auch externe Links zu anderen Seiten beachtet und mit einbezogen.

Webseitenbesitzer können dies unterbinden indem sie,

Die jeweilige Seite nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, oder

  1. Die jeweilige Seite nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen,
  2. mittels robots.txt, (CC4E hat auch eine robots.txt!) oder
  3. mittels Meta-Tags

Ein Webseitenbetreiber sollte wissen was dies bedeuted, immerhin sind das die Basics, die man als Webseitenbetreiber wissen sollte!
Eigentlich ist ein Webseitenbetreiber dafür verantwortlich, sollte einer etwas veröffentlicht haben, was eigentlich nicht Öffentlich sein sollte, oder nicht von Suchmaschinen gefunden werden sollte, dann sollte sich der Webseitenbetreiber selbst an die Nase nehmen und dies beheben.
Mit den Urteil vom EuGH ist das nun Geschichte, denn ab jetzt sind Suchmaschinen für das Fehlverhalten der Webseitenbesitzer verantwortlich. Das ist sehr bedauerlich, dass der EuGH kein technisches Verständnis dafür hat und dass ahnungslose über Lächerlichkeiten wie diese entscheiden und ein Urteil darüber fällen dürfen.

Was wurde beim EuGH entschieden?
Es wurde entschieden, dass Google und andere Suchmaschinen (zB Bing, Yahoo, etc.) die eine Niederlassung im europäischen Raum haben, keine Ergebnisse anzeigen sollen, wenn ein anderer User nach einen Namen sucht.
Natürlich gilt das nur, wenn der Gesuchte das bei der jeweiligen Suchmaschine vorher beantragt hat.

Dies betrifft nur Suchmaschinen, jedoch nicht Webseitenbetreiber.
Der „unerwünschte“ Inhalt bleibt also weiterhin für die Öffentlichkeit ersichtlich.
– Daher sinnlos.

Welche Konsequenzen hat das nun? Und was hat das mit Zensur zu tun?
Nunja, manche werden sich denken, dass es vermutlich keine tragischen Konsequenzen haben wird.
Und so gesehen, ist es auch keine Zensur. – Aber es ist ein Anfang!

Bereits als die Contentindustrie verlangte, dass Links zu Torrentseiten & Co. entfernt werden sollen, stellten sich mir die Haare auf. Man versucht es sich einfach zu machen, indem man einfach die Links aus der Suchmaschine entfernt, anstatt die Seite zu entfernen.
Wer bitte braucht denn schon eine Suchmaschine, wenn man die URL zur PirateBay auswendig kennt? – Auch andere Seiten in diesen Bereich, merkt man sich leicht und findet man eher durch Mundpropaganda. – Das Entfernen der Suchergebnisse hilft hier also absolut garnichts. – Das Selbe gilt auch für das Entfernen von Namen aus der Suchmaschine. Solange der Inhalt weiterhin im Internet veröffentlicht ist, ist er auch vorhanden. – Die Entfernung aus einer Suchmaschine verschleiert nur.

Gewisse „Datenschutzkämpfer“ klopfen sich nun gegenseitig auf die Schulter und masturbieren zu ihren „Ja, wir haben was für den Datenschutz gemacht„.
Medien beschreiben den dummen User, wie super das ist, wenn dann Daten aus dem „gesamten“ Netz verschwinden.
(Tatsache ist: Es wird nur aus der Suchmaschine ausgetragen, die Daten sind weiterhin im „gesamten“ Netz, öffentlich ersichtlich!)

Man nennt es „Recht auf Vergessen„, in Wirklichkeit sind die Inhalte aber weiterhin verfügbar. Suchmaschine hin, oder her. Man hat nur einen Vorhang davor gespannt, damit man den wahren Inhalt nicht sieht.
Einen Vorhang, an dem man leicht vorbei gehen kann, um den Inhalt sehen zu können.

Lächerliche Spekulationen werden in Pressemitteilungen ausgesandt.
Kinder, wo soll das nur hinführen, wenn man ein ernstes Thema wie Datenschutz mit solcher Hysterie und Verschwörungen debattiert?

Hier ein paar Ausschnitte:

„Kein Google-Nutzer wird ernsthaft annehmen, dass bei seiner Suchanfrage „das Internet“ in Echtzeit durchsucht wird. Dies würde etliche Wochen und nicht einige Millisekunden dauern. Tatsächlich wird von Google – auf Vorrat – der öffentliche Teil des Internets in einer Datenbank erfasst, dies passiert vollautomatisch.“

  • Das machen Suchmaschinen nunmal so. Und das schon seit langer, langer Zeit. Das ist auch der Sinn einer Suchmaschine.
  • Das Wort „Vorrat“ hört sich so negativ an, deswegen schreiben wir es ja auch, damit ja etwas negatives suggeriert wird. (Das ist normal!)

„Diese Datenbank, die viele zehntausend Terabyte umfasst[…]“

  • Ja schmeissen wir irgendwelche Zahlen in den Text, am besten eine hohe Zahl, und verwenden wir das Wort „Terabyte“, weil das hört sich schließlich so gigantisch an, soviele „böse“ Daten hat Google von uns!
  • Außerdem: Irrelevant und Spekulativ

„[…]ist wohl die größte Vorratsdatenspeicherung der Welt.“

  • Wieder wird ein „böses“ Wort reingeschmissen. Die Funktion einer Suchmaschine hat allerdings nichts mit einer Vorratsdatenspeicherung zu tun. Man will auch hier nur „Böses“ suggerieren.

„Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein derartiges System die Begehrlichkeiten von Geheimdiensten á la NSA und Co weckte.“

  • Wieder kommt man hier mit einen Vergleich, der nichts mit den ursprünglichen Fall zu tun hat, eine Suchmaschine ist nun mal zum durchsuchen öffentlicher Daten da, das ist der Sinn einer Suchmaschine. Egal von wem sie verwendet wird.
    Es wird hier wieder nur etwas „böses“ suggeriert. Die gesamte Pressemitteilung besteht aus solchen Bullshit.

„Da diese Datenbank auch Informationen von Privatpersonen enthält, hat der EuGH in seinem Urteil klargestellt, dass die Datenschutzbestimmungen anzuwenden sind.“

  • Es sollte auch klar und deutlich gesagt sein, dass es sich hierbei um öffentliche Daten handelt. Diese sind der breiten Öffentlichkeit (Jedem!) verfügbar. Der Job einer Suchmaschine ist nun mal öffentliche Informationen zusammenzufassen.
  • Wären diese Informationen nicht bereits öffentlich auf Webseiten verfügbar, dann wären diese auch nicht in Suchmaschinen. Sollte eine Webseite den Inhalt „privatisieren“ würde der Inhalt bzw. der Link zum Inhalt auch automatisch aus der Suchmaschine verschwinden.

Auf ArgeDaten.at gibt es auch nur einen Muster Brief, um sich aus Google austragen zu lassen, für andere Suchmaschinen gibt es keinen Muster Brief.
Es ist schade, dass sich die Arge Daten zu sehr auf Google Bashing konzentrieren und sich nicht um wirkliche Datenschutzprobleme kümmern.

Nun,… Zuerst wurden Torrent Links entfernt, jetzt werden Namen entfernt. In beiden Fällen ist der Inhalt weiterhin verfügbar, aber was wir als nächstes aus Suchmaschinen entfernt? Werden bald politische Skandale verschleiert? Daher auch der reißerische Titel.

Breakout im Browser spielen (Google Easteregg)

(Versteckte) Eastereggs gibt es bei Google wie Sand am Meer.

Vor kurzem wurde ein Easteregg entdeckt, welches dem Spieler den Klassiker „Breakout“ spielen lässt.
Dabei werden die Bilder aus der Bildsuche als Blöcke verwendet, die man mit der Kugel „abschießen“ muss.
Um das Spiel zu starten, gibt man in der Google Bildersuche einfach „atari breakout“ ein und klickt anschließend auf suchen.

Ob dieses Easteregg in kurzer Zeit wieder entfernt wird, oder doch auf Dauer bleibt, ist nicht bekannt, man wird es jedoch -früher oder später- feststellen.