Oculus VR-Headsets demnächst mit Facebook Zwang (Oktober 2020)

Ab Oktober 2020 brauchen neue Oculus Benutzer einen Facebook Account, um Oculus Geräte verwenden zu können.

Seit Facebook die -damals eigenständige- Firma Oculus gekauft hat, haben viele User bereits vermutet, dass dies, früher, oder später, passieren wird.
Und es passiert jetzt.

Was passiert mit alten Benutzern, die ein Oculus Konto haben?

Die können ihr Oculus Konto dann (freiwillig) mit Facebook verwenden, müssen sie aber nicht. Vorerst.
Ab 2023 brauchen dann alle User ein Facebook Konto, falls man dann weiterhin nicht verbindet, kann Oculus nicht garantieren, dass noch alles weiterhin funktioniert.

Die vollständigen FAQs kann man hier finden.

Gaming in der Cloud: GeForce Now

Cloud Gaming ist ja noch etwas ganz Neues, die Firmen die es derzeit anbieten, bieten es nur als “beta” derzeit an, weil man eben noch am Anfang ist.

Was ist Cloud Gaming

Sagen wir du möchtest ein High End Computerspiel spielen auf deinen Kartoffel PC. Das wird nicht gehen.
Daher stellen Firmen, wie zB Nvidia, eigene Computer in der Cloud zur Verfügung, wo das Spiel High-End läuft.
Das Bild und Ton, wird über das Internet auf deinen Computer übertragen, quasi als Video, das belastet deinen Computer nämlich kaum.
Tastatur/Maus/Controller Eingaben werden ebenfalls in Echtzeit über das Internet an diesen High-End Computer geschickt.

Hier als Beispiel GeForce NOW:

Der derzeitigen Tarife

Man muss bei Nvidia registriert sein, damit man GeForce Now verwenden kann. Derzeit gibt es nur die Gratis Variante, da die kostenpflichtige Variante (ca. 6 €) in Europa ausverkauft ist.

Mit der Gratis Variante kann man also eine Stunde lang spielen, bevor man sich neu einreihen muss. Man kann die Sitzung am Tag sooft wie man will starten. Richtig, man kann also 24 x eine 1 stündige Sitzung am Tag starten.

zum Ausprobieren, habe ich das kostenlose Spiel Warframe verwendet. Das Tolle an der ganzen Sache ist, dass man keine Spiele neu kaufen muss. Wenn man ein Spiel bereits gekauft hat zB auf Steam, dann hat man es auch hier.

Es wird vor dem Starten automatisch dein Netzwerk ermittelt. Es wird empfohlen über LAN oder über W-LAN mit 5Ghz zu spielen.
Aufgrund deiner Verbindung wird auch der GeForce Now Server ausgewählt.

Wenn gerade nichts los ist, startet das Spiel auch gleich. Sollten aber bereits zu viele Spieler spielen, dann gelangt man in eine Warteschlage.

Man muss hier also Warten. In diesen Fall holte ich mir einen Kaffee und schon hat das Spiel geladen. Wenn man die Founder Variante (also die kostenpflichtige Variante) hat, dann gibt es keine Wartezeiten. – Je nach Uhrzeit kann es natürlich auch vor kommen, dass man gar nicht wartet und sofort drankommt auch ohne Founder Paket. Und Umgekehrt kann es sein, dass man zu Stoßzeiten auch weitaus länger wartet als es dauert einen Kaffee zu holen.

Da es sich um ein Steam Game handelt, muss man sich in Steam einloggen. Leider funktioniert die “Passwort Speichern” Funktion nicht. Es wird nur der Username gespeichert.
(Nachtrag: Inzwischen muss ich mich nicht mehr einloggen)
Leider wird es auch jedesmal als neuer Computer erkannt, dass heißt die 2FA Sicherungen (bzw. der Steam Guard) fragt jedesmal ab.
Auch Warframe welches über ein eigenes 2FA verfügt, fragt jedesmal ab. Was normalerweise nicht üblich ist.

 

Wie ist es eigentlich im Spiel?

Es ist so dass ich mit einen Geforce Server in entweder Schweden, oder in in der UK verbunden war.
Aber dennoch, war es wirklich gut. Man merkt eigentlich gar nicht, dass man über einen Remote PC spielt.
Sollte die Verbindung schlechter werden, dann ändert sich automatisch auch die Auflösung (ähnlich wie bei YouTube).

Jeder kann es aber mal selbst ausprobieren und ein Auge darauf werfen und es weiterhin beobachten.
Wie gesagt, benötigt man einen Geforce Account (kostenlos) und dann kann man sich auch (kostenlos) für Geforce Now anmelden.

Es hat definitiv Zukunft.

Synology Moments als Google Fotos Ersatz?

Ich verwende jetzt schon seit einiger Zeit ein NAS von Synology und ich muss sagen, dass ich mit der Software, die auf diesem NAS läuft absolut zufrieden bin. Die Einstellungsmöglichkeiten scheinen unendlich zu sein (sind sie zwar nicht, aber dennoch, es gibt viel auf diesem NAS).

Eine weitere Eigenschaft, sind die eigenen Softwarepakete, da gibt es auch Synology Moments.
Synology Moments hat sehr viele Ähnlichkeiten mit Google Fotos. Personenerkennung, Ortserkennung, automatische Themenerkennung, etc. und wer an die Bedienung von Google Fotos gewöhnt ist, muss sich hier auch nicht viel umgewöhnen, da es hier ebenfalls eine Sortierung nach Zeit gibt.
Wer aber doch lieber eine Ordneransicht haben will, kann auch auf diese umstellen.

Zu der Personenerkennung habe ich jetzt keinen Screenshot, da ich sowieso alles unscharf machen müsste und man dann nichts erkennen würde. Die selben Personen werden erkannt und zusammen geführt. Sobald zumindest zwei Fotos zu einem Gesicht verfügbar sind, kann man diesem Gesicht einen Namen geben. – Sollte sich ein Foto mit einen falschen Gesicht eingeschlichen haben, so kann man dieses einfach entfernen.

In der Fotoansicht sieht man nur das ausgewählte Foto, ohne vielen anderen Informationen die beim Bild betrachten im Weg sind. Wenn man jedoch mehr Details sehen will, kann man diese jederzeit mit einen Klick ein- und wieder ausblenden.

In der Themenansicht werden Fotos automatisch Themen vergeben, und die sind in den meisten Fällen sogar richtig, falls nicht, kann man das einzelne Foto aus dieser Kategorie bzw. von diesen Thema “lösen”, sodass es nicht mehr in dieser Kategorie auftaucht.

Und natürlich kann man auch eigene Alben erstellen und dort Fotos hinzufügen und wieder wegnehmen.

Und JA, (hierzu habe ich wieder keinen Screenshot), man KANN Fotos und Alben FREIGEBEN und Teilen!
Das geht sowohl über den Webbrowser, als auch über die Android App. Von der Android App lassen sich auch Foto-Sicherungen machen, sprich: die Fotos die man auf dem Smartphone macht, werden automatisch auf das NAS hochgeladen.

Das NAS selbst ist etwas teurer als “gewöhnliche” NASes, ABER dafür ist die Software (wie zB Moments) umsonst.
Also wenn du dich gerade nach einen neuen NAS umsiehst, dann denke an Synology Geräte.

Narrative Clip 2 im Schnelltest & Auflösung von “Narrative AB”

Eigentlich wollte ich beschreiben, was der Unterschied zwischen dem Narrative 1 Clip und dem Narrative 2 Clip ist.
Aber dies hat sich anscheinend erledigt, da sich die Firma dahinter auflöst.

Narrative Clip 2

Unverändertes Foto, erstellt mit dem Narrative 2 ClipIch möchte dennoch kurz (ganz kurz) zusammen fassen, was anders ist beim Narrative Clip 2:
Die Bildqualität ist auf jeden Fall besser als beim ersten Narrative Clip, auch der Download der Bilder vom Web ist einfacher geworden.
Was aber noch immer ein Problem ist, ist dass die Bilder ohne EFIX Daten übertragen werden, wenn man die Kamera am Computer anschließt und von dort direkt auf den Computer übertragen will. Man muss also weiterhin die Fotos erst in die Narrative Cloud übertragen, um sie anschließend von dort auf den Computer mit EFIX Daten runterladen zu können.
Auch die GPS Daten sind nur dann im Bild gespeichert (teilweise), wenn man die Bilder zuerst in die Cloud lädt und von dort dann runterlädt. – per Direktübertragung am PC ist dies leider nicht der Fall.

Vereinfacht würde ich sagen: Die Hardware ist besser als beim ersten Clip, die Software ist aber “so lala”.

“Narrative AB” löst sich auf

E-Mail von Narrative AB an seine UserSpielt aber irgendwie keine große Rolle, denn wie “Narrative AB” – die Firma hinter dem Narrative Clip- per E-Mail an seine User mitteilte, lösen sie sich auf.
Es werden weder neue Stück produziert/verkauft, noch wird es weiterhin Support geben. Das Letzte was sie noch machen werden, ist es ein Tool zu erstellen, womit man die Fotos aus der Narrative Cloud runterladen kann und für dne direkten Zugriff auf das Gerät selbst.

Was das nun konkret heißt (wird das Gerät “Open Source”? Kann man es “modden”?), geht aus dem Mail nicht hervor, weil zugreifen kann man auf die Fotos auf dem Gerät ja eigentlich schon, dafür gibt es den “Narrative Uploader“, aber anscheinend meint man etwas anderes damit.

Jedenfalls wird man dazu eingeladen, sich einer Facebook Gruppe anzuschließen, wo man weiterhin in Kontakt bleibt.

Das “Holodeck” wird Real

Wir sind endlich in einer Zeit angelangt, in der Wünsche und Träume wahr werden können.
Nunja,…fast. Mit den vielen Neuerungen im Bereich der Virtuellen Realität (VR) werden zumindest die Wünsche und Träume von denjenigen wahr, die sich schon seit den 90ern, oder gar noch länger, nach einer VR sehnen.
Was damals ausschließlich nur in Science-Fiction Geschichten möglich war, ist nun real.

Mit der “Vive” von HTC und Valve ist sogar das Gehen im virtuellen Raum möglich. Damit ist man bereits mit einem Fuß im “Holodeck“.
Nicht nur das, man steht nun auch öfters während dem Spielen, bzw. man bewegt sich weitaus mehr. Virtuelle Realität ist weitaus mehr als nur ein simples “Gimmick” (wie zB 3D), ich denke, dass es sogar die Zukunft von Spielen sein wird, da VR neue Möglichkeiten und Genres -die teilweise noch entdeckt werden müssen- bringen wird. Es wird aber nicht bei Spielen bleiben, ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich VR auch in anderen Bereichen des Lebens einmischen wird.

Kommen wir nun zu zwei Videos, die HTC Vive in Aktion zeigen.
Man sollte bedenken, dass keins dieser Videos die virtuelle Realität so darstellen kann, wie sie wirklich ist. Um die virtuelle Realität wirklich “sehen” zu können, müsste man sich ein VR-Headset aufsetzen, nur so funktioniert es.

 

Das erste Video ist von Valve/HTC selbst und zeigt wie verschiedene Leute, verschiedene VR-Spiele mit HTC Vive spielen.
Das zweite Video kommt von Google und zeigt “Tilt Brush“, ein Programm für Artisten, welches ermöglicht in der virtuellen Welt zu zeichnen.
Tilt Brush ist kostenlos dabei, wenn man HTC Vive bestellt, ist jedoch nur ein limitiertes Angebot, unter normalen Umständen kostet das Programm derzeit 27,99 € und kann über Steam erworben werden.

Wie auch immer; Wir blicken auf eine interessante Zukunft.

Auslieferung von Narrative Clip 2 verschiebt sich

Nachdem die erste Generation von Narrative eine eher schlechte Bewertung von mir bekam, warte ich natürlich auf die zweite Generation.
Leider verzögert sich die Lieferung für Vorbesteller, anstatt dass die Narrative 2 Clips für Vorbesteller ca. Mitte November zu erwarten wären, wurde die Lieferung nun auf Anfang Dezember verschoben.

Wer wissen möchte, ob seine Vorbestellung schon unterwegs ist, kann dies hier überprüfen.

Verbesserungen

Narrative Clip 2 vs Narrative Clip 1Der Narrative Clip der zweiten Generation hat ein paar Verbesserungen gegenüber der ersten Generation.
So wird jetzt eine 8 Mega Pixel Kamera mit einer Weitbild Linse verwendet. Außerdem hat der Narrative 2 Clip die Möglichkeit wireless hochzuladen.
Ich gehe davon aus, dass damit die NArrative Cloud gemeint wird, wenn man die Bilder auf seinen PC/Laptop laden will, muss man vermutlich weiterhin ein USB Kabel anschließen.
Was auch neu ist gegenüber der ersten Generation, ist das Gyroskop und der leistungsstärkere Akku.

Valve ist kurz vor dem Versand der Steam Controller

Valve versendet Erinnerungsmails an die Spieler, die sich den Steam Controller vorbestellt haben.

Die Spieler sollen dabei ihre Lieferadresse kontrollieren und bei Bedarf anpassen, Valve gibt den Spielern bis zum 25. September 2015 Zeit.

VALVE_SteamController_LieferdatumVALVE_Mail_SteamControllerIn der Bestellhistorie wird zB der 16. Oktober als voraussichtliches Lieferdatum bekannt gegeben.
Scheint also so, als würden Spieler, die den Controller vorbestellt haben, ihn Mitte Oktober bekommen.

Moto 360: Uhrenvergleich!

In den 80ern konnten wir immer eine Serie betrachten, wo “ein Mann und sein Auto” eine Menge action hatten.
Er konnte mit Hilfe seiner Armbanduhr sein Auto zu sich rufen.

Theoretisch wäre das ja eigentlich schon möglich, aber es wurde noch nicht so ganz umgesetzt.
Aber man hat zumindest einmal angefangen. Die Uhr kann sich sehen lassen, aber will man bzw. braucht man sie?

Eine ganz gewöhnliche Armbanduhr

Die Casio 4765 - Eine normale ArmbanduhrZum Vergleich: Wir nehmen hier einmal eine ganz “gewöhnliche” Armbanduhr.
Nämlich die Casio 4765. Diese hat folgende Features:

  • Uhrzeitanzeige in Digitaler und Analoger Form
  • Datumsanzeige Digital
  • Uhrzeit synchronisiert sich automatisch (Funkuhr)
  • Ziffernblatt leuchtet, ohne Strom dafür verschwenden zu müssen
  • Aber wahlweise kann man die Uhr auch mit LEDs beleuchten
  • Wasserdicht (20 Bar)
  • Stoßfest
  • Strom wird über Licht bezogen (Solar), daher ist es auch nicht notwendig, sie über Nacht am Strom anzuschließen und aufzuladen
  • Automatischer “Bildschirmschoner” (Display schaltet sich ab), um Strom zu sparen

Diese Uhr musste ich noch nie aufladen, da sie das selbstständig macht. Laut Hersteller läuft dieser Uhr sieben Monate in absoluter Dunkelheit, bevor man sie wieder ins Licht legen müsste. Die Uhr ist täglich von Licht umgeben, direkte Sonneneinstrahlung ist nicht notwendig. Den niedrigsten Ladezustand den ich hatte war “Mittel”, ansonsten ist die Batterie immer voll gewesen.
Die Uhr ist außerdem eine Funkuhr und daher genau.
Die Zeiger/Ziffernblatt verwendet spezielle Farbe, die in der Dunkelheit leuchtet, kann aber alternativ eine LED aktivieren. Ich kann mit dieser Uhr tatsächlich ins Wasser und muss mir auch keine Sorgen machen, dass sie kaputt geht (laut Wikipedia, hält die Uhr es bis zu 200m unter Wasser aus. – Theoretisch.) – Und natürlich auch Stoßfest.

Schlaue Uhr?

Gut, und nun nehmen wir einmal die Informationen der Smartwatch (Moto 360):

  • Uhrenanzeige wahlweise  in analoger & digitaler Form verfügbar (abhängig vom gewählten digitalen Ziffernblatt)
  • Datumsanzeige meist nur Digital, wenn überhaupt (abhängig vom gewählten Ziffernblatt)
  • Uhrzeit synchronisiert sich automatisch (über’s Smartphone, und dieses wiederum über’s Internet)
  • Uhr kann leuchten und verbraucht dadurch Akku
  • Wasserdicht, IP67 – womit niemand etwas anfangen kann. Das bedeutet: Staubdicht, Wasserdicht für 30 Miuten bei einem Meter¹
  • Strom wird über die Steckdose bezogen, die den integrierten Akku auflädt
  • Automatischer Bildschirmschoner, Display schaltet sich ab, nach ca. 3-5 Sekunden Inaktivität.

Die Uhr muss laut Hersteller selbst alle 1-2 Tage geladen werden, benötigt ein Smartphone und ist gerade mal “Spritzfest”.

Was hat man also davon?

Die Moto 360 - Eine Smartwatch
Nunja, Man kann sein Smartphone damit fernsteuern. Wenn man Fotos schießen will, hat man auf der Uhr einen Button für den Selbstauslöser. Wenn man gerade Musik hört, kann man zB die Lautstärke, Play/Pause, Nächstes/Voriges Lied steuern. Notifications (E-Mail, Twitter, Google Now, oder anderen Apps) bekommt man angezeigt, somit sieht man auch gleich auf der Uhr, ob dieses E-Mail wichtig ist, ohne dass man sein Smartphone dafür raus holen muss. Ist es unwichtig, dann “wischt” man die Benachrichtigung einfach weg.

Moto 360: Eigenes Bild als ZiffernblattWenn man seine sportlichen Aktivitäten sehen will hat man auch die Möglichkeit dazu, denn die Uhr kann auch die Schritte zählen.
Weiters hat diese Uhr auch einen Pulsmesser. Vorsicht ist hier jedoch geboten. Ich habe mich dafür interessiert, wie dieser Pulsmesser funktioniert. Ist da ein Sensor im Armband? – Nein, der Sensor ist auf der Unterseite der Uhr und “fühlt” nicht den Druck, sondern “durchleuchtet” die Adern und vermutet daraufhin, ob da drinnen etwas pulsiert. Die Technik die hierfür angewandt wird, nennt sich “Optical Heart Rate Monitor“.
Wie sich aber herausgestellt hat, sind diese Optischen Messgeräte nicht gerade verlässlich, wie auch hier in einen Test gezeigt wird: Getestet werden verschiedene Messgeräte versus EKG.

Also wenn man das Video zusammenfasst:
Optische Messgeräte sind nicht gerade verlässlich. Natürlich kann sich niemand ein EKG leisten, wer aber sein Herz überwachen will, sollte den Brustgurt verwenden, denn wie im Video schon angesprochen, verwenden Brustgurte die selbe Technik wie das EKG-Gerät.

Uhrenvergleich

Hier noch einmal eine kleine Tabelle, die die Funktionen zusammenfasst:

Moto 360 Casio 4765
Uhrenanzeige Digital/Analog abhängig vom Ziffernblatt Beides
Datumsanzeige abhängig vom Ziffernblatt Ja
Stoppuhr Ja Ja
Timer Ja Ja
Funkuhr Internet Ja
Batterie/Akku 1-2 Tage Solar (geschieht automatisch, keine Aufmerksamkeit vom Besitzer notwendig)
Stoßfest Nein G-Shock
Wasserdicht IP67 (30 Minuten bei einen Meter) 20 Bar (etwa 200 Meter)
Benachrichtigungen aus dem Internet Ja Nein
Schrittzähler Ja Nein
Herzmessgerät (optisch) Ja Nein
Wecker Ja Ja
Apps Ja Nein
Steuerung des Smartphones Ja Nein
Änderung des Ziffernblattes Ja Nein

Es gibt einige Punkte, die bei der alten Casio weit aus besser funktionieren, als bei der neuen Smartwatch.Moto 360 mit einen anderen Ziffernblatt
Der Akku ist ein elendiges Thema, welches generell bei jeden neuen Gerät auftaucht.
“Damals” waren die Geräte nicht so leistungsstark, daher haben sie auch nie viel am Akku gesaugt.
Die heutigen Geräte jedoch, saugen viel Strom, vergleiche zB das Display eines Smartphones, mit einen Display vom zB Nokia 3210, ein gewaltiger Unterschied!
Die Technologie selbst hat sich weiterentwickelt. Die Entwicklung von leistungsstärkeren Akkus geht leider nur sehr langsam voran.

Die Moto 360 während sie lädtWenn du auch gerade vor der Kaufentscheidung stehst, ob du dir eine Smartwatch zulegen willst und dir der Akku sorgen macht, dann denke daran: Die Moto 360 kommt mit einer relativ schönen Ladestation. Dort legt man die Uhr einfach nur auf und schon lädt sie. Es gibt keinen Stromanschluss an der Uhr, die Ladung erfolgt kabellos und dauert ungefähr 30-60 Minuten bis der Akku wieder aufgeladen ist.
Vor dem Schlafen gehen die Uhr einfach auf die Ladestation legen und schon kann man sie den ganzen Tag über verwenden.

 

 

Tut mir leid, wenn ich dir die Kaufentscheidung nicht abnehmen konnte, aber du musst dir selbst überlegen,
ob dir ein Umstieg auf eine Smartwatch es wert ist, oder nicht. 😉

 

Narrative Clip: Gute Idee, aber mit Mängel

Ich habe den Narrative Clip getestet.

Was ist der Narrative Clip?
Ursprüglich hieß das Gerät “Memeto”, dabei handelt es sich um eine kleine Kamera, die man auf das Hemd, die Jacke, oder sonst wohin stecken könnte.
Die Kamera ist eine “life-logging” Kamera und macht alle 30 Sekunden einen Schnappschuss.

Die Kamera erkennt automatisch wie sie getragen wird und passt das Bild auch dementsprechend an.

Die Bedienung ist eigentlich ganz einfach.
Man steckt den Narrative Clip per USB an den Computer an, der Akku des Clips wird dabei automatisch aufgeladen und wenn man die Narrative Uploader auf dem Computer installiert hat, werden die Bilder auch gleich in die Narrative Cloud hochgeladen. Wahlweise kann man dies auch deaktivieren und die Bilder direkt auf der Festplatte abspeichern. Oder man speichert die Bilder auf der Festplatte und in der Narrative Cloud.

In der Cloud werden die Bilder dann bearbeitet, GPS Daten (falls verfügbar) hinzugefügt, und es wird eine Timeline aufgebaut, die man sich dann mit der Narrative App auf dem Smartphone (iOS/Android) ansehen kann.

Wer keine Cloud verwenden will, kann mit den Narrative Uploader die Bilder auf die Festplatte übertragen, hat aber dann im Nachinein viel Arbeit vor sich, da keine Meta/Efix Daten zu den Bildern hinzugefügt werden. – Es gibt nur Extra Files im json Format.

Vorteile:

  • Super Einfach

Nachteile:

  • Position des Bildes: Wenn man nicht aufpasst, kann es sein, dass die Kamera die Decke fotografiert und nicht nach Vorne sieht.
  • Die Fotos in der Cloud sind (derzeit) nur über die Narrative App für Android und iOS ersichtlich, es gibt keine Möglichkeit sich die Fotos auf dem Desktop-Computer anzusehen, da es an einer dementsprechenden Webseite mangelt.
  • Fotos, die direkt auf die Festplatte übertragen wurden, haben absolut keine Meta Daten. Das heißt, sie haben alle das selbe Datum und man kann nicht nachvollziehen, wann das jeweilige Foto überhaupt geschossen wurde. – GPS Daten gibt es auch keine. (Für mich ist das ein sehr großer Minuspunkt, da ich meine Fotos woanders absichern will)
  • Bildqualität ist so “Naja…” – Es hängt davon ab, ob das Bild in Bewegung gemacht wird, oder ob man währenddessen gerade steht, oder sitzt.
  • Der Preis ist zu hoch 279 US Dollar bzw. 201 Euro sind für diese Mängel einfach zu hoch. Wenn diese Mängel beseitigt wurden, halte ich den Preis jedoch für fair.

Bin ich hier zu streng?
Möglich, jedoch sind diese Probleme sehr… unerwartet.
Gut, ich erwarte mir nicht besonders viel bei der Bildqualität, aber dass die Bilder nicht einmal mit Meta Daten versehen werden und somit chaotisch angeordnet sind, wenn ich sie direkt auf den PC übertrage, ist für mich nicht akzeptabel.
Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass dies mit einen Software Update gelöst wird, denn möglich wäre es und ein großer Aufwand wäre es auch nicht.

Wie kann man die Bilder nun mit korrekten Daten auf den PC/Sonstwohin übertragen?
Ich möchte in diesen Beispiel die Fotos auf Google+ haben, da dort die Fotos noch einmal optimiert bzw. verbessert werden (automatische Helligkeits- und Farbanpassung, etc. kurz: #AutoAwesome).
Zuerst muss ich über das Programm Narrative Uploader auf dem PC die Fotos vom Clip auf den PC bzw. in die Narrative Cloud übertragen.
Danach muss ich die Narrative App auf dem Smartphone öffnen und jedes Foto einzeln auswählen (es gibt kein “Select All”) und dann “Save to phone” auswählen. – Ab hier werden sie automatisch zu Google+ hochgeladen, mit den korrekten Aufnahmedatum und GPS Daten (falls vorhanden).
Statt “Save to phone”, kann man natürlich auch ein anderes Ziel auswählen. Nichts desto trotz ist es ein umständlicher Weg, nur damit die Fotos ihr korrektes Aufnahmedatum haben, was eigentlich selbstverständlich sein müsste.

Hier ist ein Beispielbild vom Ergebnis, daneben ist ein Screenshot von der App zu sehen (Bild anklicken für Vollbild):

 

Die Idee ist gut, aber vom Kauf würde ich derzeit abraten, bis sie die Software verbessert haben, Hardwareseitig ist das Gerät auch (relativ) in Ordnung.

PS: Die Entwickler scheinen das Problem zu kennen, es gibt zumindest mehrere Leute, die dies bemängeln.

Project Glass – Immer diese “Datenschutzbedenken”

Die Brille mit den Informationen über
dem rechten Auge…

Es geht um Project Glass.
Für die, die es noch nicht wissen:
Project Glass ist quasi eine “Erweiterung” für das Smartphone. Dabei handelt es sich um eine Brille, die in der Nähe des Auges -jedoch ohne zu stören- Informationen anzeigt.
So kann man zB seine Termine anzeigen lassen, einen Hangout (Google+) mit Bekannten/Verwandten starten, seine Route berechnen und anzeigen lassen, die nächsten besonderen Orte (zB “Wo ist die nächste Pizzeria?“, “Wo ist das nächste Kino?“, “Wo ist die nächste Tankstelle?“, etc.) anzeigen lassen, man kann auch Fotos und Videos aufnehmen und diese mit anderen Leuten teilen.
Project Glass kann auch noch einiges mehr und ich kann mir vorstellen, dass sich dies zukünftig auch erweitern lässt.

Bleiben wir jedoch beim Thema bezüglich Fotos und Videos, das ist nämlich genau das Thema was in den letzten Tagen für einen enormen “Aufschrei” sorgte und “Datenschützern”, sowie manchen Medien, ein Dorn im Auge ist.

Der Aufreger ist nämlich jener, dass Personen in der Öffentlichkeit nicht wissen, ob sie gerade gefilmt oder fotografiert werden und somit -theoretisch- jemand heimlich filmen oder fotografieren könnte.
Obwohl das Produkt noch gar nicht erschienen ist (es wird für Ende 2013 erwartet und hier ist auch fraglich, ob es überhaupt nach Europa kommt), bemängeln die oben genannten Personengruppen bereits jetzt den Datenschutz und fordern teilweise sogar Verbote, obwohl sie das Gerät nicht einmal noch ausprobiert haben.

Alleine dadurch, dass es nicht einmal noch ausreichende Informationen dazu gibt (vielleicht gibt es in der finalen Version der Brille ja ein LED, welches blinkt/leuchtet, wenn es gerade aufnimmt/fotografiert? Schon mal daran gedacht?), will man technologischen Fortschritt bereits jetzt verhindern.

Jawohl! Ich nenne das technologischen Fortschritt, auch wenn die Idee nicht neu ist und eigentlich bereits in jeden Science-Fiction Film zur Grundausstattung gehört.
Wir leben im 21. Jahrhundert, es wird endlich an der Zeit, dass so etwas entwickelt wird und für normale Personen auch “leistbar” ist (ist ein dehnbarer Begriff).

Besteht das Risiko, dass es jemand missbraucht?
Ja, aber diese Risiken bestehen immer und bei jeden Produkt.
Küchenmesser wurden dafür geschaffen, um Brot, etc. zu schneiden.
Die Hersteller können nichts dafür, wenn jemand ihr Produkt für das Aufschlitzen von Kehlen und Bäuchen missbraucht! – Ich sehe hier niemanden aufschreien: “Verbietet Messer!” – Sondern es wird einfach hingenommen.

Nur weil die Möglichkeit besteht, dass es von einer Handvoll Leuten missbraucht werden könnte, muss man nicht gleich ein komplettes Projekt verbieten.
Wo kämen wir da hin, wenn man Pferde und Kutschen verboten hätte, nur weil einige nicht ordentlich fahren können, oder gegen die Regeln verstoßen. Das Selbe gilt natürlich auch für Autos. – Autofahren ist weiterhin erlaubt, obwohl es schon viele Tote und Verletzte gab durch Autounfälle, die von unvorsichtigen Autofahrern verursacht wurden. – Wo bleibt denn hier der Aufschrei: “Verbietet Autos!“?

Die meisten Leute, die Google Glass verwenden werden, werden wohl nur Landschaftsfotos/videos, etc. damit machen. Jedoch vermute ich, dass die meisten wohl eher die Routenplanung verwenden werden, da sich diese durchaus sehr praktisch anhört.

Und selbst wenn man ein öffentliches(!) Objekt fotografiert und es ist zufällig Jemand im Bild, ist es noch immer kein Verbrechen gegen den Datenschutz.
Hier zu Lande ist es durchaus erlaubt Fotos und Filme von öffentlichen Objekten (zB Straßen, Sehenswürdigkeiten, etc.) zu erstellen und zu veröffentlichen, auch wenn Personen auf dem Foto/Film zu sehen sind, die zufälligerweise gerade vorbei gegangen sind.

Manch einer ist aber so sehr darauf fixiert, dass es nur um ihn selbst geht und glaubt, dass er so interessant wäre, ihn zu fotografieren. Dem ist aber nicht so! – Wer wirklich glaubt, dass er nur von den “bösen” Google Glass Usern verfolgt wird, damit die ein Foto/Film von ihm machen können, sollte zu einen bestimmten Doktor gehen, denn das ist die Definition von “Paranoia“.

“Geheime Fotos”
Das Hauptargument, weswegen sich “Datenschützer” gegen Google Glass wehren, ist also die “Möglichkeit” geheime Fotos zu schießen.
Hm, dass dies bereits jetzt mit Smartphones möglich ist, lässt anscheinend auch jeden kalt? – Es scheint so als würden die meisten denken: “Wir haben keine Ahnung was es ist und wovon wir da eigentlich reden, aber es ist von Google  – Also suchen wir nach einen kleinen Grund; nach einer “Möglichkeit”, die zwar nie eintreffen wird, aber dennoch müssen wir einen “Aufschrei” starten, denn es ist von Google und daher immer Böse!

Wenn man Google/Project Glass verbietet, MUSS dies auch für Smartphones gelten, ansonsten wäre es witzlos.
Wer jetzt denkt: “Oh, aber beim Smartphone hört man immer ein Geräusch, wenn jemand fotografiert” der beweißt einfach nur seine technische Unwissenheit.
Bei Smartphones lässt sich dieser Sound leicht umgehen/ausschalten.

Und für die, die glauben: “Wenn wirklich jemand ein Foto oder Video von mir mit seinen Smartphone macht, würde er auffallen, sobald er die Kamera auf mich richtet” – Ach, echt? – Mal sehen: Es gibt Leute, die “angeblich” gerade ihre Mails auf dem Handy überprüfen, oder etwas “lesen”, währenddessen ist die Kameralinse auch auf dich gerichtet. Während du aber davon ausgehst, dass der Besitzer nur Mails checkt, oder etwas ließt, filmt er dich in Wirklichkeit. Wie willst du das denn unterscheiden können?

Selbst wenn das Smartphone eingepackt ist (in der Jacke, Tasche, etc.), kann man zumindest noch immer heimliche Tonaufnahmen machen und deine Gespräche mit aufnehmen.
Aber anscheinend stört dies auch niemanden, zumindest gab es diesbezüglich auch noch keinen Aufschrei.

Verkehrssicherheit würde damit gesteigert werden!
Während man in Foren und auch medial nur über den Datenschutz redet, hat sich wohl noch niemand Gedanken um die Verkehrssicherheit gemacht.
Denn -mal abgesehen vom “21. Jahrhundert” und der Bequemlichkeit des Produkts- wird der Blick derzeit mit den Smartphones auf den Boden der Straße/des Gehweges gerichtet, anstatt nach vorne.

Wenn man sich heute die Personen mit ihren Smartphones ansieht, sieht man zu meist nur Personen mit dem Blick Richtung Boden. Während die Leute auf ihr Handy gerade ihre Mails checken und daher Richtung Boden schauen, gehen sie meistens auch über die Straßen.
Selten schaut jemand nach vorne, ob sich ein Hindernis, oä. im Weg befindet.

Ehrlich! Beobachtet das einmal! – Es wird euch auffallen, dass die meisten Fußgänger –während sie die Straßen überqueren– auf den Boden/Handy starren, und nicht nach Vorne!
Sieht hier niemand die Gefahr?

Dadurch, dass sich bei Project Glass/Google Glass das Display in der Nähe des Auges befindet, wird die Sicht nicht gestört und die Leute können wieder gerade aus schauen, anstatt zum Boden.

Aber es ist von Google und daher immer Böse!
Immer diese “Google ist Böse” Geschichte von den (selbsternannten) “Datenschützern” geht einfach zu weit.
Google hat von Anfang an sehr viel geschaffen, um das Web weiter zu bringen/fördern, damit es nicht stagniert und trotzdem zitieren viele Ahnungslose User andere Trolle? Muss das sein? Denn immerhin könntest du ein paar Aktionen, die du heutzutage gerne im Internet machst, nicht ausführen, wenn Google nicht wäre.  (natürlich haben auch andere Firmen innovative Ideen im Internet umgesetzt, garkeine Frage!)

Die heutige Welt funktioniert nun mal anders, als vor -sagen wir- 20 Jahren.
Heute ist vieles digitalisiert und für den täglichen Gebrauch vereinfacht worden.
Man muss lernen mit der Zeit zu gehen und nicht ständig über den “fehlenden Datenschutz” zu weinen.

Es gibt genug Datenschutz, jedoch ist der User meist selbst dafür verantwortlich und das eigentliche Problem im Datenschutz.
Obwohl ich ja kein Fan von Facebook bin, muss ich Facebook trotzdem verteidigen, denn jeder, der sich über Facebook’s Datenschutz aufregt, es aber weiterhin benutzt, ist selbst Schuld!
Jeder ist (hoffentlich) mündig genug, um selbst Entscheiden zu können, ob man nun Facebook & Co. verwenden will, oder nicht!
Das gilt auch bei Diensten von Google oder anderen “großen, bösen und amerikanischen Konzernen“.

Du, UND NUR DU selbst hast es in der Hand, was du Öffentlich posten willst, und was nicht.
Man sollte also nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, obwohl man eigentlich selbst dafür verantwortlich ist.

Übertriebene Berichterstattungen
Die meisten Berichte über Datenschutz sind sehr übertrieben beschrieben. Man sollte bedenken, dass Medien Geld verdienen, je höher die Leserschaft ist (betrifft auch die Zuschauerzahl bei Nachrichten im Fernsehen). Natürlich wird man da viele Berichte einwenig “aufpeppen”, um die Leserschaft zu sich zu holen.
So funktioniert das zB auch mit der Berichterstattung zu Google Glass. Man berichtet nur über das angeblich Negative und hebt auch nur dies hervor, damit die Leute etwas zu meckern haben. Die Vorteile, oder der wahre Nutzen des Geräts wird eigentlich in keinen Artikel so richtig erwähnt, und wenn dann nur ganz schwach, so Nebenbei.

Da viele User meist nur die Titel und maximal den ersten Absatz eines Artikels lesen, packt man einfach die ganzen Negativen Neuigkeiten in den Titel und Absatz und schon ist so ein Bericht fertig für “das dumme, alles glaubende Volk“. – Fühlst du dich jetzt angesprochen und bist du jetzt beleidigt? – Ohhh, das tut mir aber überhaupt nicht Leid.

Kommen wir zum Abschluss…
Ja, natürlich bin ich dagegen, dass auch nur irgendjemand, andere Personen beabsichtigt unerlaubt filmt (damit meine ich nicht die Personen, die beim filmen/fotografieren eines “Objekts” zufällig im Bild herumlaufen).
Dies gilt aber auch für Smartphones, Digicams und Camcorder.

Nur weil das Risiko besteht, dass es jemand möglicherweise doch machen könnte, kann man es nicht einfach verbieten. Würden wir so vorgehen, würden wir vermutlich noch immer in Höhlen wohnen und mit einem Speer jagen gehen (wobei ich sagen muss, dass man dies wohl kaum machen würde, da ein Speer verboten wäre, da man damit einen Mitmenschen aufschlitzen könnte).

Wer es noch nicht gesehen hat, in den letzten paar Jahren äußern sich viele Beiträge in Foren Negativ zu einem Thema (egal, welches Thema), das sind meist Trolle, dessen Kommentare sollte man ignorieren, die wollen nur deine Aufmerksamkeit und Hass schüren.
Und bei der medialen Berichterstattung war es schon immer so, dass es um die “Einschaltquoten” geht, daher werden viele Themen “gepimpt”.

Dein Ablauf derzeit ist also wie folgt: Du ließt so einen aufgepushten (davon weißt du jedoch nichts) Artikel im Internet und dazu auch noch ein paar Kommentare, die nur Negativ sind, wegen dem Produkt, was im Artikel negativ vorgestellt wurde.
Willst du jetzt wirklich dass “deine” Meinung auf diese Informationen basieren?
Sowohl der Artikel, als auch die Kommentare, geben dir bereits vor wie du darüber zu Denken hast, sie geben dir bereits “Deine” Meinung vor.

Was ich mir wünschen würde:
Seid nicht dumm und überlegt euch eine Eigene Meinung. Nach dem ihr einen Artikel gelesen habt, überlegt selbst, ob das wirklich so sein kann, was da steht, macht es überhaupt Sinn? Achtet auf “aufpushende” Anzeichen, wurde der Artikel gepuscht? Wird hier Neutral berichtet, oder werden ausschließlich nur Negativschlagzeilen geschrieben, etc.

Aber nur um mich nochmals zu wiederholen: Lernt, wie man sich seine eigene verdammte Meinung bildet, und “kopiert” sie nicht von anderen!

PS: Ja, ich warte auch auf Project Glass, aber nicht um damit herumzulaufen und Leute zu filmen, wie ein Stalker, sondern um die Funktionen, wie zB Route berechnen. Als Technik und Sci-Fi Fan steht man einfach auf solche Spielereien. Und Nein, Ich (und viele andere) haben kein Interesse daran, von dir ein Foto zu machen, oder dich zu filmen, denn “du” bist einfach nur eine sinnlose Speicherplatzverschwendung für mich.