Neue Aufnahmen für Google Streetview Österreich

Das ist wohl untergegangen, aber Google hat neue Streetview Aufnahmen für Österreich hinzugefügt.
Während man -bis vor kurzem- nur eine handvoll Orte in Österreich virtuell begehen konnte, hat nun Google massiv erweitert.

Derzeitige Abdeckung Österreichs

Manche Orte haben sogar bereits mehrere Aufnahmen. Wenn man sich auf der Streetview Ansicht befindet, wird man an manchen Orten ein Uhr-Symbol links oben sehen.
Wenn man auf dieses Uhr Symbol klickt, öffnet sich ein kleines Popup welches die verfügbaren Streetview Aufnahmen von diesen Ort anzeigt, zwischen denen man wechseln kann.

Uhr-Symbol zeigt verschiedene Aufnahmen des Orts.

Die Aufnahme von soeben kann man hier finden.

Google Streetview endlich in Österreich verfügbar

Endlich, nach allzu langer Wartezeit, ist Google Streetview in manchen österreichischen Städten verfügbar.
Nachdem sämtliche anderen europäischen Länder schon längst Streetview haben, scheint es so als wäre Österreich eines der letzten Länder mit Streetview.

Aber jetzt ist es endlich da!
Vorerst sind es nur ein paar Städte, aber weitere Orte werden wohl noch folgen, innerhalb der nächsten Jahre.
Aber es kommt definitiv mehr, das sagt zumindest die Seite „Where is Google Streetview„, wo derzeit weitere Städte zwischen Juli und September 2018 von Google besucht werden.

Wien, Stephansdom

 

 

Wiener Neustadt, Fischapark

 

 

Eisenstadt, Esterhazyplatz

 

 

Google Streetview nun auch in Niederösterreich und Salzburg unterwegs

Im Juli war Google mit ihren Streetview Autos noch in Wien, Linz und Graz unterwegs, seit Dezember ist Google Streetview ist nun auch in Salzburg und St. Pölten auf Tour.

Auf der Seite von Google Streetview kann man sich Informationen zu deren aktuellen Aufenthalt holen.

Wie aus dieser Tabelle auch raus zu lesen ist, dürfte sich die ursprüngliche Verarbeitungsdauer für Wien, Graz und Linz von November auf Dezember verlängert haben.
Das heißt nicht, dass Streetview auch ab dieser Zeit verfügbar sein wird!

Ab Juli 2017: Google Streetview wieder in Österreich unterwegs

Google Streetview war ja bereits vor etwa 7 Jahren in Österreich unterwegs, als es eine Datenschutzpanne mit WLAN-Daten gab.
Dadurch wurden die Streetveiw Aufnahmen in Österreich vorerst mal gestoppt, bis der Datenschutzrat ihr OK gegeben hat.

Es ist allerdings lange Zeit nichts passiert. Jetzt wird die Fahrt wieder aufgenommen, da es sich laut Krone um das 10jährige Jubiläum von Google Streetview handelt.

Auf der Seite von Google Streetview lässt sich herausfinden ab wann und wo die Autos unterwegs sein werden.
Demnach sind die Autos ab Juli (ab 19. Juli) bis November 2017 in Wien, Graz und Linz unterwegs.
Diese Liste kann (und wird) sich natürlich noch ändern, aber in diesen drei Städten wird Google zumindest einmal anfangen die Straßen zu fotografieren.
Inzwischen ist ganz Europa bereits mit Streetview Material abgedeckt, nur Österreich ging bis jetzt leer aus, aufgrund von Datenschutzbedenken.
Auch Deutschland hat zwar schon Streetview Material, aber es sind nur wenige Städte, die bis jetzt veröffentlicht wurden.

Sobald die Straßen abfotografiert wurden, wird vermutlich noch einige Zeit vergehen, bis diese dann auch wirklich in Google Maps zu sehen sind.

Kein Street View in Österreich

Laut derStandard.at wird es in Österreich kein Street View von Google geben.
Demnach dürften die Auflagen, die die Datenschutzkommision gestellt hat, zu streng sein.

Ich denke, der Grund, weswegen Google sich nun doch dagegen entscheidend, ist die folgende Auflage:

Bei Aufnahmen von Personen in besonders sensiblen Bereichen sind nicht nur die Gesichter, sondern auch die Gesamtbilder der Personen unkenntlich zu machen. Dazu zählen insbesondere die Eingangsbereiche von Kirchen, Gebetshäusern, Krankenhäusern, Frauenhäusern und Gefängnissen.

Ich habe mir überlegt, woran das wohl liegen könnte und kam zu folgenden Entschluss:

Dies würde nämlich bedeuten, dass man jedes Bild einzeln überprüfen müsste, ob sich darauf eine Kirche, Frauen- oder Krankenhaus befindet und falls ja, die gesamten Personen unkenntlich machen.

Google arbeitet normalerweise automatisiert. Diese Überprüfung lässt sich jedoch nicht automatisieren, bzw. wäre das nicht so einfach. Für Google würde sich der Aufwand einfach nicht lohnen.

Somit bleibt Österreich Street View-frei. Deutschland hat zwar auch kaum Straßenansichten, aber zumindest sind ein paar Orte in Street View verfügbar. Schadet aber nur dem Tourismus.

StreetView_07-2014

 

Gesetzeslage in Österreich:
Man darf auf öffentlicher Straße Fotos machen von allem, was man sieht.
Man darf diese Fotos auch im Internet hochladen (öffentlich), ohne dass man eine Erlaubnis von der Person braucht, die auf dem Foto zu sehen ist. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass diese Person nicht das Ziel des Fotos war.
Wenn man also ein Foto von einem Objekt macht und es laufen ein paar Leute auf dem Foto herum, so darf es ohne, dass man die Erlaubnis der jeweiligen Personen, veröffentlichen.

 

StreetView wurde für Österreich freigegeben

Ab Jetzt kann es losgehen, denn StreetView für Österreich wurde von der Datenschutzrat freigegeben.
Google könnte jetzt also wieder losfahren, oder bereits gemachte Fotos online stellen.

Dass Google jetzt wieder losfahren wird, zweifle ich jedoch an, da Google nur an sonnigen Tagen durch die Gegend fährt.
Google wird daher erst wieder im Frühling fahren.

Aber theoretisch könnte Google die bereits gemachten Fotos veröffentlichen.
Warten wir mal ab was passiert.

Hinweis: Derzeit wurden noch keine Fotos online gestellt!

Streetview in Deutschland gestartet

Vor wenigen Tagen hat Google StreetView in Deutschland gestartet.
In Deutschland stieß StreetView auf massiven Widerstand und Google musste den Deutschen massiv in den Arsch kriechen.

Obwohl immer wieder klargestellt wurde, dass Google gegen keine deutschen Gesetze verstoße (Gesicher von Personen, sowie Autokennzeichen werden ja zenisert), wurde Google trotzdem immer wieder von Datenschützern kritisiert.
Dies führte ja sogar soweit, dass man Hausfassaden, die von öffentlicher Straße aus fotografierbar sind, zensieren lassen kann.

Das Endergebnis sieht sehr schrecklich aus.

Man könnte gleich über ganz Deutschland einen schwarzen Balken ziehen (zensieren), würde keinen all zu GRoßen Unterschied machen.

Google hat sich hier sehr „verweichlicht“ verhalten.
Nachdem Google gegen keine Gesetze verstoßen hatte, hätte Google gleich von Anfang an die Fahrten nicht stoppen sollen, sondern weiterfahren sollen und die Bilder so veröffentlichen sollen, wie sie es ursprünglich geplant hatten.

Wenn wir uns nun diese Karte ansehen, sehen wir nur verwischte Häuser wenn man sich im Kreis dreht.

 

Mehr als 200.000 Paranoide haben ihre Hausfassade verwischen lassen, ich frage mich nur, ob die Bescheid wissen, dass es erlaubt ist, ihre Häuser zu fotografieren und ohne ihrer Erlaubnis zu veröffentlichen? – Denn einige User werden zukünftig verwischte Häuser fotografieren und im Internet hochladen.

Die Hausfassade ist „öffentliches Eigentum“, natürlich aber nur zum ansehen und nicht zum anfassen, was heißt, man muss niemanden um Erlaubnis fragen, wenn man fotografierte Hausfassaden veröffentlichen will, egal auf welchen Server, die zukünftig liegen werden.
Das Verwischen der Hausfassaden hat nichts mit den Datenschutz zu tun, Hausfassaden gehören zum Stadtbild (oder Ortsbild, je nachdem) und das Fotografieren dieser Hausfassaden verletzt keine Persönlichkeitsrechte.

Beim Thema StreetView wurde einfach nur eine negative Hysterie durch Datenschützer und Politiker ausgelöst, durch teilweise grobe Falschmeldungen und Fehlinformationen (wenn man daran denkt, dass viele Leute in Deutschland noch immer glauben, dass StreetView Live Bilder streamt…)

Als Argument: „Um die Diebe davon abzuhalten, hier einen Raub zu planen“, etc. – Wow, echt, wie blöd…?
Jetzt sehen Diebe sofort wer etwas wertvollen zu verbergen hat…

Google Streetview startet wieder & Gmail Signaturen bekommen RichText

GoogleWatchBlog berichtet gleich mal über zwei gute Neuigkeiten.

Google Streetview startet wieder:
Die erste gute Neuigkeit ist, dass Google wieder mit StreetView weitermacht, lt. GWB werden diesmal aber keine WLAN-Daten aufgezeichnet (obwohl dies anderer Firmen sehr wohl auch weiterhin noch machen).
Derzeit setzt StreetView aber nur in den Ländern Irland, Südafrika, Norwegen und Schweden die Fahrten fort.
Auf der Liste „Where is Street View“ steht davon noch nichts, das liegt vermutlich daran, dass sie erst wieder starten werden, oder, dass das Dokument noch nicht aktualisiert wurde.

Update, 10. Juli 2010:
Inzwischen wurde die Seite „Where is Street View“ upgedated und in Irland werden derzeit die Orte wieder angezeigt, die gerade abgefahren werden.

Gmail bekommt Rich-Text Editor bei den Signaturen:
Die zweite gute Neuigkeit ist, dass man ab jetzt seine Signaturen in Gmail auch mit Rich Text versehen kann, also Fettdruck, Kursiv, Unterstrichen, URL’s/Links, etc.
Wenn man mehrere E-Mail Konten in Gmail verwendet, kann man für jedes E-Mail Konto auch eine eigene Signatur erstellen. – Der Vorteil daran ist, wenn man zB eine private Adresse verwendet, dann hat diese als Signatur: „grüße Spitzname“. Bei E-Mail Konten die für eher „offizielle“ Sachen verwendet werden, kann man zB „mfg VOR/Nachname“ verwenden.

Street View nicht mehr in Wien unterwegs?

Im Moment sieht es so aus, als wäre StreetView nicht mehr in Wien unterwegs, während StreetView vor ein paar Wochen noch in allen Bundesländern unterwegs war, ist es jetzt nur mehr in drei Bundesländern unterwegs.

  • Niederösterreich: Amstetten, Hollabrunn, Krems, Melk, Sankt Pölten, Scheibbs und Tulln
  • Oberösterreich: Linz-Land und Perg
  • Tirol: Innsbruck-Stadt

Heißt das nun, dass Google alle anderen Bundesländer bereits vollständig abgeschlossen hat, oder heißt das nur, dass sie vorübergehend nicht mehr in den anderen Bundesländern fahren?

Reaktionen zu StreetView in Österreich

Vor ca. 2 Wochen habe ich bereits darüber gebloggt, dass Google vor hat, demnächst in Österreich das Fotografieren fort zu setzen.

Inzwischen dürfte dies auch den Medien und Datenschutzbeauftragten herumgesprochen haben und reagieren nun natürlich negativ darauf.

Es wird darüber erzählt, dass Räuber nun leichter einbrechen können, dass man Personen bei „unerwünschten“ oder „intimen“ Aktionen (Wenn man in ein Puff geht, wenn man auf der Straße pinkelt, wenn man nackt in der Öffentlichkeit herumläuft, etc.) fotografiert und bloßgestellt wird.

(aktuelle Berichte über StreetView: ooe.orf.at, APA/ots.at, DiePresse, salzburg.orf.at, derStandard.at, etc.)

Bitte seid nicht dumm und glaubt diesen Blödsinn nicht! Das ganze ist reines Google Bashing.

Die meisten Artikel sind sowieso copy & pasted, bevor ich hier mal auf einige Punkte eingehe, zuerst mal eine Erklärung was StreetView eigentlich ist, denn ich habe das Gefühl, dass einige glauben es handelt sich um Liveaufnahmen, oder ähnliches.:

StreetView gehört zu Google’s Kartendienst und zeigt 360°-Fotos von der Straße, diesen Dienst gibt es bereits seit ein paar Jahren in den USA, und ein paar anderen Ländern.

Seit vergangenen Jahr ist Google auch in den europäischen Ländern sehr aktiv, was StreetView angeht.

Dabei fährt ein Fahrzeug mit einer aufgesetzten Kamera auf öffentlichen Straßen und macht Fotos. Bevor diese Fotos ins Internet gestellt werden, werden Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht, somit sind abgelichtete Personen nicht mehr identifizierbar, da nicht Personen, sondern die Landschaft selbst das Ziel des Fotos ist.

  • „Ich habe das Recht nicht auf den Fotos zu sein“: Falsch, zumindest wenn es sich um öffentliche Orte handelt. Weiters kann man dich auf dem Foto nicht erkennen, da dein Gesicht unkenntlich gemacht wurde. Außerdem bist du nicht das Ziel des Fotos, sondern die Landschaft/Umgebung.
  • Gangster können nun leichter einbrechen: Die Fotos sind bis sie erscheinen mind. 6 Monate alt. Ein Einbrecher braucht aktuelles Bildmaterial, sprich es bleibt ihm nicht erspart die Gegend selbst auszuspionieren, dazu benötigt er kein StreetView
  • Ich wurde bei einer intimen Situation erwischt: Damit sollte man rechnen wenn man im öffentlichen Bereich etwas tut, dennoch: Dein Gesicht wurde unkenntlich gemacht, man wird dich also nicht erkennen, solange es du nicht an die große Glocke hängst (zB indem man Google anklagt und es medial noch groß kundtut)

Ein paar weitere Argumente:

  • norc.at hat Wien schon längst (fast vollständig) abgelichtet, niemand beklagt sich darüber. Wenn die Datenschützer es wirklich ernst meinen, dann müssten sie auch gegen norc.at vorgehen und verbieten, denn alle müssen sich an die gleichen Gesetze halten, denn sonst ist die gesamte Gesetzgebung lächerlich.
  • Gesetzlich macht Google nichts illegales mit StreetView, Bilder von öffentlichen Straßen werden gemacht, dies fällt unter Panoramafreiheit, es wäre nicht einmal notwendig, dass Google Gesichter/Autokennzeichen zensiert, Google macht dies trotzdem.
  • Touristen die täglich durch Österreich taumeln fotografieren die Landschaft/Umgebung und Sehenswürdigkeiten, jedesmal sind auf diesen Fotos unbeteiligte Personen zu sehen. Keiner dieser Touristen hat jemals die Gesichter unkenntlich gemacht, oder die Betroffenen Personen um Erlaubnis gefragt, bevor diese im Internet (entweder bei einen Fotodienst, oder auf der eigenen Homepage) veröffentlicht wurden. Wenn StreetView verboten wird, dann muss man Touristen auch das Fotografieren untersagen, da diese weitaus „gefährlicher“ sind.
  • Datenschützer machen sich in letzter Zeit mehr über die Geschehnisse im Internet mehr Sorgen, als die tatsächlichen Probleme, wie zB ACTA, staatliche Überwachung, etc. – Datenschützer sollten weiterhin bei diesen Themen mehr aktiver werden.

Oder mit anderen Worten: Wir haben tatsächlich viel schwierwiegendere Probleme, um die sich Datenschützer sorgen machen müssten, als wie mit diesen harmlosen Internetdiensten.

Es ist nicht notwendig noch zusätzlich der Menschheit unnötige Angst einzujagen (was nicht schwierig ist), die meisten von denen wissen ja nicht einmal dass eine staatl. Überwachung vorhanden ist (bzw. erweitert wird), die meisten wissen nicht einmal dass es ACTA gibt, das sind die wahren Sorgenkinder.

Und die Leute die täglich in Zeitungen lesen, haben nun wieder eine unnötige Angst mehr, um die sie sich kümmern müssen,…

UPDATE, 22.03.2010 – „StreetView“ für Wien existiert bereits:

… von der Firma NORC, aber darüber höre ich keine Beschwerden und auch keine Bedenken… – komisch, bei Google’s StreetView ist man sehr dagegen,…

Bricht nun Panik aus?