Revenge of the Fallen („Die Rache“) Kritiken und was man davon halten kann

Dieser Beitrag wurde vor 11 Jahren, 8 Monaten veröffentlicht und ist daher möglicherweise nicht mehr auf den neuesten Stand.

Nachdem ich mir einmal ein paar Kritiken über diesen Film durchgelesen habe (und nebenbei auch Kritiken über andere Filme gelesen habe), bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die meisten Kritiker den Film nicht wirklich gesehen haben, oder an etwas anderes dachten.

Ich selbst lese mir normalerweise keine Kritiken durch, da ich den Film/Spiel/Musik (oder was auch immer) selbst genießen will, ohne dass mir ein Faschist vorher einredet, welche Meinung ich zu einen Film haben soll, noch bevor ich jenen gesehen habe. Der gesamte Blogeintrag trifft natürlich auch auf Spiele oder Musik zu.

Im Bereich der Musik, gibt es immer wieder wöchentlich Charts über die „meistverkauften“ Songs, die sogenannten Austria TOP 40 (natürlich heißen diese Charts in jeden Land anders).

Inzwischen höre ich solche Charts schon lange nicht mehr, aber ich kann mich noch zurückerinnern, wo meist sinnlose Lieder wie zB „Crazy Frog – Axel F“ wochenlang in den Top10 der Charts war und ich mir immer wieder überlegen musste, warum?

So ähnlich ergeht es mir auch bei Filmen und Spielen. Es sind Einträge in den Charts, die meiner Meinung überhaupt nicht übereinstimmen und wo es unverständlich ist, dass solche Einträge in den Charts überhaupt erst auftauchen.

Nun, das ganze ist tatsächlich Geschmackssache und jeder denkt darüber anders, als ich – Gott Sei Dank – denn ich möchte nicht so wie alle anderen sein.

Jeder hat seine eigene Meinung und das ist auch ganz wichtig, dass jeder eine eigene Meinung hat. Das größere Problem ist jedoch, dass sich zuviele Leute beim Vorablesen solcher Kritiken, oder Charts beeinflussen lassen und „ihre eigene Meinung“ nicht mehr auf deren eigenen Meinung basiert, sondern auf Berichte von Kritikern.

Auch Kritiker haben ihre eigene Meinung über einen Film, Musik, oder Game (oder was auch immer) und natürlich will man auch darüber berichten. Jedoch nehmen viel zu viele Leute dies zu ernst. Denn wenn etwas die Meinung von jemanden ist, dann muss es nicht unbedingt auch der Wahrheit entsprechen, bzw. den Fakten.

Abhängig von der Laune einer Person:

Wenn man sich also Kritiken durchließt, bevor man einen Film ansieht, sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass dies die Meinung einer Person ist, und nicht die tatsächliche Wahrheit. Denn es macht durchaus einen gewaltigen Unterschied ob man beruflich einen Film bewerten muss, oder ob man freiwillig seine Meinung zu einem Film äußern will. Die meisten Kritiker sind Berufskritiker, das heißt, diese Personen müssen Filme „bewerten“. Wenn man zB einen schlechten Tag hat, dann hat man sich im Unterbewusstsein bereits seine Meinung zu einem Film erschaffen, noch bevor man den eigentlichen Film gesehen hat und nachdem man sich den Film angesehen hat, ändert sich dabei nichts.

Wenn ich um 8 Uhr früh einen Film ansehen müsste, und diesen zu dieser frühen Zeit auch noch bewerten müsste, dann hätte der Film bereits eine negative Kritik/Bewertung, auch wenn ich ihn noch nicht gesehen habe. Und auch nachdem ich den Film gesehen habe, wird diese negative Kritik beibehalten.

Verschiedene Genre’s:

Es gibt verschiedene Genres bei Filmen, wenn ich als Kritiker also eine Komödie bewerten müsste, obwohl ich Komödien garnicht mag, dann wird die Bewertung/Kritik natürlich negativ ausfallen. Natürlich hängt die Bewertung eines Films vollständig von der jeweiligen Person ab.

Bestimmte Gruppen von Leuten mögen vielleicht diese Art von Komödie nicht (Komödien können Vielseitig sein, zB schwarzer Humor, Parodie, Satire, etc.). Das selbe gilt natürlich auch für andere Genres. Jemand der am Liebsten Musicals sieht, wird einen Actionfilm eher negativ bewerten (und umgekehrt).

Zielpublikum:

Wenn man sich also unbedingt eine Bewertung/Kritik durchlesen will, dann sollte man darauf achten von welcher Person diese Kritik kommt, es macht einen gewaltigen Unterschied, ob die Bewertung von einer „normalen“ Person kommt, oder von einer Person, die dem Zielpublikum entspricht.

Eine Bewertung/Kritik von einer Person aus dem Zielpublikum wird vermutlich positiver ausfallen, allerdings ist diese Bewertung dann auch von einer Person, die sich mit diesen Film auch wirklich beschäftigt, oder zumindest eine Ahnung davon hat.

Eine Kritik die von einer „normalen“ Person kommt, sollte also nicht ernst genommen werden. Die Wichtigen Leute sind das Zielpublikum!

Im Normalfall ist es mir vollkommen egal, wer was über welchen Film/Spiel/Musik sagt, da ich dazu in der Lage bin, mir selbst eine eigene Meinung zu bilden, unabhängig davon, was andere sagen. Und ich dachte anfangs, dass es vielen genau so geht.

Jedoch musste ich leider feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Sehr viele Personen lassen sich von Meinungen, die von einer Person stammt, zu stark beeinflussen und „kopieren“ dann automatisch diese Einstellung/Meinung (un)bewusst in ihr Unterbewusstsein, dort ist es dann fixiert und man bekommt dies sehr schwer wieder weg, oder anders gesagt: man ist in diesem Fall nicht mehr fähig sich seine eigene Meinung zu bilden, da das Unterbewusstsein von der Meinung einer anderen Person blockiert wird.

Diese „kopierte Meinung“ verbreitet sich dann schneller denn je und kopiert sich in andere Gehirne hinein.

Um zum Thema Transformers: Revenge of the Fallen („Die Rache„) zurückzukehren; konnte man beobachten, dass dies hier der Fall ist.

Im Englischen O-Ton sprechen diese mit einen gewissen Slang, einer hat einen Goldzahn und sie können „nicht lesen“ (sie konnten die Sprache der Primes nicht lesen, weil dies eben nur Primes können – dies ging jedoch in diversen Kritiken unter und wurde nicht erwähnt).Ein Beispiel, die stark kritisierten „Twins“ (Zwillinge: Skids und Mudflap).

Die Macher des Films wurden als Rassisten beschimpft, da die Twins einen Stereotyp hervorrufen.

Niemand dachte an so etwas zuerst, keiner hatte dieses Problem mit den Twins, als jedoch ein Kritiker diesen Vorwurf äußerte, kopierten es andere und sprachen exakt den gleichen Vorwurf nach.

Ich stelle hiermit in den Raum, dass genau die Personen, die das behaupten, die wahren Rassisten sind.

Ich hoffe dass das zum Nachdenken anregt.Immerhin sind die Kritiker demnach überzeugt, dass alle realen Personen, die in einen Slang reden, einen Goldzahn haben und nicht Lesen können, automatisch schwarze Personen sind.

Diesen Fehler wurde von Kritikern bereits im ersten TF-Film gemacht, als Jazz gestorben ist, gingen Kritiker davon aus, dass es sich um einen „schwarzen Roboter“ handle, da dieser in einen gewissen Slang sprach.Nebenbei bemerkt: Wie kommt man darauf, dass Charaktere, die Roboter darstellen, Schwarz als Hautfarbe haben können? – Dies ist nicht logisch.

Jazz war allerdings Silber und nochmal: Jazz war ein Roboter, kein Mensch.

Dennoch wird der Film als rassistisch kritisiert – Was allerdings bei Robotern nicht möglich sein kann.

Das nächste, häufig kritisierte Thema sind…

…Die Eier von Devastator:

Kritiker bemängeln, dass der Film keine Story, bzw. keine Handlung habe, stattdessen berichten sie in ihren Kritiken immer wieder über die baumelnden Eier von Devastator, als wie wenn es im gesamten Film nichts anderes zu sehen gäbe.Ja Richtig gelesen.

Das gleiche gilt natürlich auch für andere minimale, sexuelle Handlungen aus dem Film (Wheelie spring Mikaela an, Die Spielereien der Hunde, etc.).

In einem Film der 2 1/2 Stunden dauert, wird in den Kritiken hauptsächlich nur über die sexuelle Handlung gesprochen, die insgesamt ein paar Sekunden vom ganzen Film ausmacht. Über den restlichen Inhalt des Films schweigen die Kritiker.

Vermutlich hat man den Inhalt einfach nicht verstanden, das liegt vermutlich auch daran, dass Kritiker nicht das Zielpublikum sind.

Weitere Kritiken (SPOILER-WARNUNG):

Ein paar weitere Kritiken, warum der Film als „Schlecht“ bewertet wurde:

  • Man kann die Roboter untereinander nicht unterscheiden: In den meisten Kritiken wird bemängelt, dass man -im Gegensatz zum ersten Film- die Roboter nicht unterscheiden kann, gehören sie zu den Guten, oder zu den Bösen? – Die Wahrheit ist aber anders, man kann die Roboter sehr wohl unterscheiden, und Personen, die den ersten Film bereits gesehen haben, sollten die meisten schon kennen. Ansonsten noch ein kleiner Tipp: Rote Augen = Böse, Blaue Augen = Gut (Vorsicht bei den Überläufern – Da ist es umgekehrt)
  • Zu Viele Roboter: in anderen (negativen) Kritiken zum gleichen Film wurde genau das Gegenteil behauptet, Die Kritiker sind sich also selbst nicht einig, ob es nun zuviele, oder zuwenig Roboter sind
  • Zu Viele Explosionen: Das ist nun mal ein Action Film von Michael Bay, das ist ein Kunstwerk, oder das Markenzeichen von Michael Bay
  • Zuviele „sinnlose“ Witze, zuviel Gefluche, zuviel sexueller Inhalt: Humor gibt es in mehreren Varianten,… – was das Fluchen angeht gibt es „schlimmere“ Filme, und was die sexuellen Handlungen angeht, so dauern diese nur ein paar Sekunden, bei einen 2,5 stündigen Film – All das sind minimale Ereignisse im Film, sie sind also nicht zu häufig. Solche Kritiken beschweren sich meist nur über diese minimalen Ereignisse, der restliche Inhalt (der Inhalt, der wirklich für den Film wichtig ist, geht in den Kritiken unter)
  • Der Film dauert länger als der erste Film, und das ist viel zu lang: Der erste Film dauerte 143 Minuten, der zweite Film dauerte 147 Minuten – Also 5 Minuten länger als der erste Film, das macht keinen so gewaltigen Unterschied
  • Autobot-Himmel?„: Das war kein Himmel sondern, das war in der Matrix der Führerschaft, oder eine Vision, die von den Primes ausgelöst wurde.
  • Der Film ist nichts für Kinder: Stimmt, der Film hat in den USA das Rating „PG-13“, also ab 13. Im Gegensatz zu unserem Land, steht bei den US-Rating aber noch mehr dabei, nämlich dass der Film: Science-Fiction Gewalt, (Böse) Aussprache, sexuelle Anspielungen und etwas an Drogenmissbrauch beinhaltet. Trotzdem schaffen es vereinzelt Eltern ihre 7 Monate alte Tochter, ihre 7 jährige Tochter und ihren 10 jährigen Sohn in das Kino mitzubringen und sich im Nachinein darüber zu beschweren – Wer lesen kann, ist natürlich klar im Vorteil – Dennoch waren diese Szenen nur kurze Szenen und nicht von bedeutender Rolle. Daher sind Kritiken darüber, eher sinnlos.
  • Die Story fehlt: Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, was man sich von einer Story, oder Handlung erwartet, oder ob man im Film geschlafen hat, oder gar in einen komplett anderen Film gesessen ist? – Eine Story war definitiv vorhanden (SPOILER START!): Sam wollte ein normales Leben führen und das College besuchen, jedoch wurde der übriggebliebene und bewachte Allspark-Splitter von den Decepticons gestohlen. Bei NEST zweifelte ein höherer Regierungsbeamte die Arbeit dere Autobots an, daraufhin bat Optimus Prime bei Sam um Hilfe und zu klären, was die Autobots eigentlich tun. Dadurch dass Sam aber ein normales Leben führen wollte, ganz ohne Aliens in seinem Leben, wollte er auch nicht helfen. Megatron wurde mit dem gestohlenen Splitter wieder zum Leben erweckt, um seine ursprüngliche Mission zu erfüllen (Matrix of Leadership finden). Da Sam einen weiteren Splitter gefunden und diesen berührt hatte, wurde das Wissen der Transformers an Sam’s Gehirn „übertragen“, daher wollten die Decepticons Sam gefangen nehmen, um an das Wissen zu gelangen und herauszufinden wo sich die Matrix der Führerschaft befindet. Die Autobots konnten dies unterbinden, es kam zu einen Kampf im Wald woraufhin Optimus Prime von Megatron getötet wurde.Sam konnte mit den schlechte Gewissen nicht leben und schob sich selbst die Schuld von Optimus Prime’s Tod zu, seitdem will er all mögliches tun, um diesen wieder zum Leben zu erwecken, dazu würde er Matrix benötigen.Auf der Suche konnten sie Jetfire kennenlernen, ursprünglich ein Decepticon, der zur anderen Seite übergelaufen ist. Jetfire erzählt nun die Geschichte, warum Megatron und TheFallen die Matrix der Führerschaft benötigen, nämlich um an Energon zu kommen, dazu wurde bereits vor 17.000 Jahren der „Sun Harvester“ gebaut, der es ermöglicht die Energie aus der Sonne zu saugen. Damals gab es insgesamt 6 Primes (inklusive The Fallen), diese „Ur-Primes“ waren auf der Suche nach Energie unter der Bedingung, dass sie keinen Planeten auslöschen, der mit Leben gefüllt war. The Fallen widersetzte sich dieser Regel, da die anderen Primes The Fallen nicht besiegen konnten, entnahmen sie The Fallen die Matrix der Führerschaft und begruben sich damit – Seitdem wurde die Matrix nicht mehr gefunden, die Matrix ist jedoch notwendig um den Sun Harvester benutzen zu können.Das Wissen, welches Sam in sich trägt führte ihn jedoch zur Matrix, er fand sie, jedoch zerfällt sie in Staub. Das störte Sam nicht, er nahm den Staub mit. – Später fanden sie auch den Sun Harvester, der unter einer Pyramide gebaut ist. Da The Fallen nur von einen Prime besiegt werden kann, ließ das NEST-Team die „Leiche“ von Optimus Prime per Flugzeug in diese Gegend „liefern“. Jetfire machte zuvor klar, dass die Matrix der Führerschaft starke Energien in sich trägt, womit man zB auch Optimus Prime beleben konnte, das war auch das Ziel von Sam.

    Beim Versuch zu Optimus Prime zu gelangen, wurde Sam allerdings von  Megatron angeschossen. Sam war also in einen Komaartigen Zustand, im Film glaubt man er sei Tod, jedoch hatte Sam während dieses Zustands eine Vision von den Primes (diese Vision wurde von der Matrix verursacht), die ihm sagen, dass die Matrix der Führerschaft nicht gefunden, sondern nur verdient werden kann. Und da sich Sam als Führer erwiesen hat und alles Mögliche tut um Optimus zu retten, hat er sich diese verdient.

    Kurze Zeit später wachte Sam auf, der Staub, der zuvor die Matrix war, wurde nun wieder zur Matrix, womit Sam Optimus Prime wiederbelebte.

    Optimus Prime war aber noch zu schwach, da The Fallen ihn die Matrix der Führerschaft entreißen konnte, noch bevor sich Optimus vollständig damit erholen konnte. – Jetfire, der erfreut ist mal wieder einen Prime zu sehen und über seine Vergangenheit als Decepticon enttäuscht ist, opfert sein Leben, damit Optimus seine Teile nehmen kann und wieder mehr Energie hat. – Da Jetfire ein Jet war, bekam Optimus Prime dadurch auch Düsen und konnte damit fliegen.

    Optimus Prime zerstörte den Sun Harvester (der inzwischen von The Fallen bereits gestartet wurde) und konnte anschließend auch The Fallen besiegen.

    Megatron und die restlichen Decepticons flohen daraufhin. – Ende

    (SPOILER ENDE)

    Nun soll mir noch einer sagen, dass der Film keine Handlung hat! – Kein Kritiker, nicht einmal ein Einziger hat von dieser Handlung erzählt, dies beweist einfach nur, dass sie nicht aufgepasst haben.

Zusammenfassend:

Dies waren nur ein paar Kritiken die ich hier aufgezählt habe.

Wenn man wirklich -unabhängig von anderen Personen- eine eigene Meinung haben will, dann sollte man all das, was man zuvor darüber gelesen hat, versuchen zu vergessen (was eigentlich unmöglich ist, daher wird empfohlen Kritiken erst garnicht zu lesen) und sich den Film selbst ansehen, denn ohne dieser Beeinflussung ist das Gehirn viel offener, ohne „bösen“ und unbewussten Hintergedanken.

Sehr viele andere Filme sind ebenfalls von dieser „vorprogrammierten Meinung“ betroffen, sowie auch Musik und Spiele (etc.).

Man sollte immer Kritiken vermeiden und sich eine eigene Meinung darüber  bilden.

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