World of Warcraft: Forever startet heute Nacht: Alles, was du zum Launch wissen musst

Azeroth bekommt Zuwachs: World of Warcraft: Forever startet weltweit, und zwar laut Blizzard am 4. November um 15:00 Uhr Pazifikzeit. Bei uns in Mitteleuropa ist das heute Nacht um 0:00 Uhr, also in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Forever ist das, was die Community jahrelang „Classic+“ genannt hat: eine neu gedachte Version der alten Welt mit neuen Gebieten, Quests und Systemen. Hier bekommst du alles Wichtige auf einen Blick.

Logo von World of Warcraft: Forever auf blauem Hintergrund
Bild: Blizzard Entertainment

Was ist WoW: Forever eigentlich?

Forever läuft laut Blizzards Launch-Ankündigung dauerhaft neben dem modernen WoW und WoW Classic, ersetzt also keins von beiden. Die Geschichte spielt nach den Ereignissen von Warcraft III Reforged: Forsaken Kingdom und noch vor dem Molten Core. Du reist über die ursprünglichen Kontinente Östliche Königreiche und Kalimdor bis Stufe 60.

Der Clou: Es ist nicht einfach Classic noch einmal. Blizzard verspricht mehr als 1.000 neue Quests zwischen Stufe 1 und 60 sowie neue oder überarbeitete Gebiete, darunter:

  • Mount Hyjal: die Folgen von Archimondes Niederlage, inklusive der Darkwhisper-Schlucht
  • Shen’dralas: ein lange verborgenes Geheimnis zwischen Mulgore und Desolace, verknüpft mit Eldre’Thalas, Düsterbruch und den Zentauren
  • Die Riverglades: ein raues Grenzland mit über 150 neuen Quests, grob für die Stufen Mitte 30 bis Mitte 40
  • Zephras Isle: ein neues Startgebiet für die Stufen 1 bis 12

Neues Volk und neue Klassenkombis

Auf Zephras Isle startet das neue Volk der Skyborne (auch shen’dorei genannt). Du entscheidest dich bei der Charaktererstellung für eine Seite: Die Windshaper der Horde können Schamanen werden, die High-Order Skyborne der Allianz Magier.

Dazu gibt es Kombinationen, die es im Original nicht gab: Ork-Magier, Troll-Hexenmeister, Untoten-Paladine, Menschen-Jäger, Gnom-Priester und Zwergen-Schamanen.

Wichtig: Die Skyborne sind nicht im Abo enthalten. Für das Volk und das Startgebiet Zephras Isle brauchst du laut Battle.net-Shop mindestens das Skyborne Heroic Pack, das laut Wowhead 29,99 Euro kostet. Wowhead weist darauf hin, dass damit zum ersten Mal ein Volk außerhalb einer neuen Erweiterung hinter einer Bezahlschranke liegt.

Regelsätze statt Realm-Auswahl

Statt dir einen bestimmten Realm auszusuchen, wählst du in Forever einen Regelsatz. Jeder Regelsatz ist eine große gemeinsame Spielerwelt, damit du leichter Leute mit dem gleichen Spielstil findest:

  • Normal: Abenteuer und Monster, PvP nur wenn du willst
  • PvP: Du kannst fast immer von Spielern der Gegenfraktion angegriffen werden
  • Roleplay und Roleplay PvP: strenge Namens- und Verhaltensregeln für Rollenspieler

Ein Hardcore-Regelsatz, bei dem der Tod endgültig ist, soll laut Blizzard irgendwann nach dem Launch folgen.

Auswahlbildschirm der Regelsätze Normal, PvP, Roleplay und Roleplay PvP in WoW: Forever
Bild: Blizzard Entertainment

Weil es keine Realms mehr gibt, bekommt jeder Charakter zwei Namen, die zusammen innerhalb einer Region einzigartig sind. So sollen mehr Wunschnamen frei bleiben.

Classic-Look oder modern? Du hast die Wahl

Beim ersten Login fragt dich das Spiel nach einem Voreinstellungs-Paket:

  • Classic: klassische Charaktermodelle, keine Questmarkierungen auf der Karte, kein Transmog, das alte Interface-Layout und die klassische Tastenbelegung zum Drehen der Kamera
  • Enhanced: HD-Modelle, Questmarkierungen, eine gemeinsame Tasche, Transmog und ein zentriertes Interface

Blizzard empfiehlt im Zweifel Enhanced. Die Voreinstellung ist aber nicht in Stein gemeißelt: Du kannst alles später in den Optionen umstellen. Ob ein Charakter HD- oder klassische Modelle nutzt, legst du sogar pro Charakter fest und kannst es später beim Barbier ändern.

Lagerfeuer, Legacy-System und neue Inhalte

  • Camping: Aus dem einfachen Lagerfeuer der Kochkunst wird ein gemeinsames Lager. Spieler in der Nähe können bis zu drei hergestellte Camp-Features beisteuern. Wer mindestens eine Minute dort sitzt oder craftet, bekommt Buffs.
  • Legacy-System: ein accountweiter Fortschritt, der Erkunden und das Leveln verschiedener Klassen und Berufe belohnt, statt dich nur stärker zu machen. Twinks sind laut Blizzard aber keine Pflicht, alles lässt sich auch mit einem Charakter freischalten.
  • Neun neue Dungeons für fünf Spieler, verteilt auf die Stufen 13 bis 60
  • Drei Raids ab dem 9. Dezember: Barrow Deeps, Hyjal Summit und Onyxias Hort
  • Neues Schlachtfeld: Auf den Darkspear-Inseln vor der Küste der Düstermarschen kämpfen 15 gegen 15 um Stützpunkte und eine Flagge in der Mitte
Neblige Waldlandschaft mit Holzhäusern in World of Warcraft: Forever
Bild: Blizzard Entertainment

Was kostet der Spaß?

Ein eigenes Spiel zum Kaufen ist Forever nicht. Der Zugang steckt im ganz normalen WoW-Abo bzw. in der Spielzeit, genau wie bei Classic. Du brauchst außerdem einen Battle.net-Account, die Battle.net-App und eine Internetverbindung.

Optional gibt es drei Upgrade-Pakete: das Skyborne Heroic Pack, das Skyborne Epic Pack und die zeitlich begrenzte Warcraft Forever Collection, die laut Blizzard bis zum 11. Januar 2027 erhältlich ist. Die beiden größeren Pakete enthalten 30 Tage Spielzeit ab Launch.

Kleiner Bonus: Wer eines der Pakete gekauft hat, hat per E-Mail sogenannte Invite-A-Friend-Codes bekommen. Eingeladene Freunde können damit vom 4. bis 11. November (Pazifikzeit) ohne Abo in Forever reinschnuppern. Hast du also jemanden im Freundeskreis mit Paket, lohnt sich eine Nachfrage.

Der Launch-Trailer

Zum Start hat Blizzard einen Launch-Trailer im Anime-Musikvideo-Stil veröffentlicht:

Alle Details zu Dungeons, Raids, Regelsätzen und mehr findest du gesammelt in der offiziellen Launch-Übersicht von Blizzard. Wir sehen uns heute Nacht in der Warteschlange!

The Elder Scrolls VI – Name bekannt gegeben

Bethesda hat kurzfristig einen neuen Teaser veröffentlicht, hier wird nur der Name des kommenden Elder Scrolls (VI) bekannt gegeben.

Der Name des sechsten Elder Scroll Spieles lautet: Sentinel

Ansonsten gibt Bethesda keine weiteren Informationen preis, auch kein Releasedatum, oder in welchem Jahr das nächste Elder Scrolls Spiel erscheinen wird.

Thief: The Dark Project Remastered kommt am 3. Dezember – mit neuer Kampagne vom Black-Parade-Team

Schleichen, Licht ausschießen, Geldbeutel klauen: Garrett ist zurück! Nightdive Studios, Eidos-Montréal und Atari haben am 2. November bekannt gegeben, dass Thief: The Dark Project Remastered am 3. Dezember 2026 erscheint, und zwar für PC und so ziemlich alle aktuellen Konsolen. Mit dabei ist eine komplett neue Kampagne namens The Tarnished Mirror, gebaut von den Leuten hinter dem legendären Fan-Mod The Black Parade. Hier bekommst du alles Wichtige auf einen Blick.

Worum geht’s?

Thief: The Dark Project kam 1998 von Looking Glass Studios und gilt als eines der Spiele, die das Stealth-Genre geprägt haben. Statt dich durch Gegnerhorden zu ballern, versteckst du dich im Schatten, achtest darauf, wie laut deine Schritte auf dem jeweiligen Boden sind, und schleichst an Wachen vorbei. Laut Steam-Seite war Thief das erste Stealth-Spiel, das Licht und Geräusche als Spielmechaniken genutzt hat.

Das Remaster läuft auf Nightdives hauseigener KEX Engine, mit der das Studio schon viele Klassiker neu aufgelegt hat. Enthalten sind laut offizieller Pressemitteilung und Steam-Seite:

  • Das Originalspiel mit seinen 12 Missionen
  • Die Thief-Gold-Inhalte von 1999: drei zusätzliche Missionen und fünf neue Gegnertypen
  • Die neue Kampagne The Tarnished Mirror (dazu gleich mehr)
  • Technik: bis zu 4K bei 120 FPS, überarbeitete Texturen, Modelle und Animationen sowie kleinere Korrekturen am ursprünglichen Leveldesign
  • Komfort: ein Waffen- und Gegenstandsrad, ein Missionsauswähler zum Wiederholen abgeschlossener Missionen, moderner Gamepad-Support mit Rumble und Gyro-Steuerung sowie Achievements
  • Mod-Support: integrierte Unterstützung für Fan-Kampagnen, laut Pressemitteilung inklusive The Black Parade
  • Bonusmaterial: eine Sammlung mit Hintergrundinfos und Blicken hinter die Kulissen
Screenshot aus Thief: The Dark Project Remastered mit Wasserpfeil vor einer Fackel
Fackel aus, Schatten an: Der Wasserpfeil ist wieder dabei. Bild: Nightdive Studios / Atari (Steam)

The Tarnished Mirror: Neue Missionen von Mod-Profis

Das eigentliche Highlight der Ankündigung ist die neue Story-Erweiterung. The Tarnished Mirror umfasst vier neue Missionen und spielt nach den Ereignissen von The Dark Project. Laut Pressemitteilung soll sie eine Brücke zu Thief II: The Metal Age schlagen.

Zur Story: Nach dem Sieg über den Trickster fühlt sich Garrett um seinen Lohn betrogen und hält sich wieder mit kleinen Jobs über Wasser, während die Stadt von politischen Unruhen durchgeschüttelt wird. Ein scheinbar einfacher Auftrag, nämlich der Diebstahl eines Handspiegels der Precursor, zieht ihn in eine Verschwörung hinein. Laut Nightdive geht es dabei in Richtung Lovecraft-Horror, bis hinunter in eine versunkene Totenstadt. Dazu kommen neue Fraktionen, Umgebungen und Gegner.

Entwickelt wird die Kampagne vom Team hinter Thief: The Black Parade, einer 2023 erschienenen Fan-Erweiterung, die in der Community enorm gefeiert wurde. Nightdive und Eidos-Montréal sprechen selbst von einem seltenen Moment, in dem ein Community-Projekt offiziell in den Kanon aufgenommen wird. Laut PC Gamer zeigt der Trailer schon deutlich mehr Vertikalität als im Original. Bestätigt hatte Nightdive die Kampagne übrigens schon im September mit einem kurzen Teaser, nachdem ihr Name vorher über Steam-Erfolge durchgesickert war.

Hier ist der Reveal-Trailer:

Plattformen und Preise

Am 3. Dezember erscheint das Remaster für PC (Steam, Epic Games Store und GOG), PlayStation 5, Xbox Series X|S (inklusive Xbox Play Anywhere), Nintendo Switch 2, PlayStation 4 und Nintendo Switch. Wer auf der Switch 1 kauft, bekommt das Upgrade auf die Switch-2-Edition kostenlos.

Digital gibt es zwei Versionen:

  • Standard Edition: 29,99 US-Dollar, auf Steam in Österreich 29,99 € (Stand: 3. November)
  • Digital Deluxe Edition: 34,99 US-Dollar, mit Artbook, Soundtrack und einer Leseprobe aus einem kommenden Roman zu Thief: The Dark Project

Für PS5 und Switch 2 gibt es außerdem physische Versionen, die man schon vorbestellen kann: eine Standard-Version (29,99 US-Dollar), eine Steelbook Edition mit gedrucktem Handbuch (39,99 US-Dollar) und die Deluxe Trapezoid Edition (69,99 US-Dollar). Die steckt in einem Nachbau der trapezförmigen Big-Box-Verpackung von 1998 und enthält zusätzlich Handbuch, Steelbook und ein „Remaster Diary“. Die Switch-2-Discs laufen laut Atari auch auf der ersten Switch. Euro-Preise für die physischen Editionen wurden in der Pressemitteilung nicht genannt.

Auf Steam steht Deutsch mit voller Sprachausgabe in der Sprachliste, das Spiel läuft dort nur unter Windows. Die Systemanforderungen sind sehr genügsam: Minimum sind ein Dual-Core-Prozessor mit 2 GHz, 2 GB RAM, eine Grafikkarte mit DirectX-11- oder Vulkan-1.1-Unterstützung und 5 GB Speicherplatz.

Kurz zusammengefasst

Thief: The Dark Project Remastered erscheint am 3. Dezember 2026 für PC und alle aktuellen Konsolen, dazu PS4 und Switch. Drin sind das Original, die Thief-Gold-Missionen und mit The Tarnished Mirror eine neue Kampagne mit vier Missionen vom Black Parade-Team. Auf Steam kostet die Standard-Version 29,99 €, deutsche Sprachausgabe ist dabei, und Fan-Missionen lassen sich direkt einbinden.

Hast du Thief damals schon gespielt oder wäre das Remaster dein erster Einbruch in die Stadt? Schreib’s gern in die Kommentare!

Claude soll keine Spiele mehr klonen: Anthropic zieht die Notbremse

Erinnerst du dich an unseren Beitrag zu KI-Spielen auf Steam, in dem Valve klargestellt hat, dass es nicht den Türsteher spielen will? Jetzt kommt Bewegung von einer ganz anderen Seite: Anthropic hat seinem KI-Coding-Tool Claude Code beigebracht, keine bestehenden Spiele mehr nachzubauen.

Was genau passiert ist

Aufgefallen ist die Änderung zuerst einem X-Nutzer namens chasm. Laut seinem Post hat Claude Code um den 27. Oktober herum eine neue Regel von Anthropics Servern bekommen, intern unter dem Namen „tengu_heron_brook“, und abschalten lässt sie sich nicht. Sinngemäß übersetzt lautet die Regel:

„Bau originelle Spiele, Spiele innerhalb eines Genres und Spiele aus den eigenen Designs und Assets des Nutzers. Bau keine Nachbildung eines bestimmten existierenden Spiels, auch nicht, wenn sie umbenannt oder als Original bezeichnet wird.“

Kurz darauf hat Addy Osmani, der bei Anthropic im technischen Team arbeitet, das Ganze direkt unter dem Post bestätigt:

We added two sentences to Claude Code's prompt on Opus 5.5 to steer it away from recreating someone else's specific game because using Claude to infringe IP is against our usage policy.

Original games, genre games, and games built from your own designs and assets are meant to…

— Addy Osmani (@addyosmani) October 30, 2026

Seine Erklärung: Man habe Claude Codes Prompt für das Modell Opus 5.5 um zwei Sätze ergänzt, um es davon abzubringen, das konkrete Spiel von jemand anderem nachzubauen, weil das Verletzen von geistigem Eigentum mit Claude gegen die Nutzungsrichtlinien verstößt. Eigene Spiele, Genre-Spiele und Spiele aus eigenen Designs und Assets sollen weiterhin funktionieren. Anthropic wolle weiter nachjustieren, um die richtige Balance zu finden, und wer meint, dass Claude fälschlich etwas Eigenes ablehnt, soll sich bei ihm melden.

Warum das gerade jetzt kommt

Die letzten Wochen waren für viele Indie-Entwickler ziemlich ungemütlich. Laut PC Gamer ist Opus 5.5 ziemlich gut im Reverse Engineering von Code. Damit wurden alte Konsolenspiele im Eiltempo dekompiliert, und laut Engadget tauchten sogar große AAA-Spiele als KI-Nachbau im Browser auf.

Gleichzeitig wurde Steam mit lieblos zusammengeklickten Spielen geflutet, viele davon dreiste Kopien bestehender Titel. Beim letzten Steam Next Fest hat sich die Zahl der Demos im Vergleich zum vorherigen Fest verdoppelt, und den Großteil dieses Zuwachses machten laut PC Gamer KI-gestützte Spiele aus.

Die Folgen spüren vor allem kleine Studios. Digital Sun, die Macher von Moonlighter, haben einen öffentlichen Steam-Playtest für ihr nächstes Spiel ReVamp verschoben, aus Sorge, dass jemand die unfertige Version durch eine KI jagt und den Klon vor dem Original veröffentlicht. Auch Alliance Arts hat laut Digital Trends die geplante Next-Fest-Demo zu Drunken Goddess Reflux abgesagt und setzt stattdessen auf geschlossene Anspielrunden.

Löst das das Problem?

Ganz so einfach ist es nicht, und darauf weisen auch mehrere Fachmedien hin. Game Developer schreibt, dass sich Sicherheitsgrenzen bei KI-Tools erfahrungsgemäß mit sprachlichen Tricks umgehen lassen und dass unklar ist, wie Claude überhaupt erkennen soll, ob dir eine Spielidee oder die Assets tatsächlich gehören. Außerdem haben viele Nutzer unter chasms Post darauf hingewiesen, dass Leute, die Spiele klonen wollen, einfach auf offene KI-Modelle ohne solche Sperren ausweichen können.

Game Developer geht deshalb davon aus, dass die Regel vor allem die ganz bequemen Kopierer abhalten dürfte. Und Valve? Bleibt bei seiner Linie: KI-Tools werden auf Steam nicht verboten, stattdessen soll der Store „schlauer“ werden, damit Originale besser gefunden werden.

Kurz zusammengefasst

  • Claude Code (Opus 5.5) soll keine konkreten, bestehenden Spiele mehr nachbauen, auch nicht umbenannt.
  • Eigene Spiele, Genre-Spiele und Projekte mit eigenen Designs und Assets sind weiterhin erlaubt.
  • Anthropic begründet das mit den eigenen Nutzungsrichtlinien zum Schutz geistigen Eigentums und will weiter nachjustieren.
  • Hintergrund sind eine Welle von KI-Klonen auf Steam und Studios, die aus Angst vor Kopien ihre Demos zurückziehen.

Wenn du die Originale unterstützen willst: Setz dir Spiele wie ReVamp auf die Wunschliste und schau bei verdächtig bekannten Neuerscheinungen genauer hin, wer dahintersteckt. Wie siehst du das? Schreib’s gern in die Kommentare!

Dark Souls 2 und 3: FromSoftware schaltet alle Server ab – was du jetzt wissen musst

Wer dieses Wochenende in Dark Souls II oder Dark Souls III auf Hilfe beim nächsten Boss gehofft hat, schaut gerade ins Leere: FromSoftware hat die Spielserver beider Titel auf allen Plattformen abgeschaltet. Keine Beschwörungszeichen, keine Invasionen, keine Nachrichten auf dem Boden. Wann die Server zurückkommen, ist offen. Hier bekommst du den aktuellen Stand.

Was ist passiert?

Am Freitag, dem 30. Oktober, hat der offizielle Support-Account FROMSOFTWARE PLAYER SUPPORT auf X die Abschaltung bekannt gegeben. Zuerst kam um 8:01 Uhr (österreichische Zeit) eine japanische Meldung, um 9:45 Uhr folgte die englische Version. Darin heißt es sinngemäß: Wegen eines Serverproblems sind die Spielserver von Dark Souls II und Dark Souls III vorübergehend auf allen Plattformen nicht verfügbar. Sobald es Infos zur Wiederherstellung gibt, will FromSoftware ein Update liefern.

Due to a server issue, the game servers for the following titles will be temporarily unavailable on all platforms.
We will provide updates once we have information regarding the server restoration time.
We apologize for the inconvenience.

DARK SOULS II
DARK SOULS III

— FROMSOFTWARE PLAYER SUPPORT (@fromsoftware_sp) October 30, 2026

In der japanischen Meldung steht etwas genauer, dass ein Fehler („不具合“) in den Spielservern entdeckt wurde und die Server deshalb gestoppt wurden. Was genau dahintersteckt, sagt FromSoftware in keiner der beiden Meldungen. Stand Sonntagvormittag (1. November) gibt es auf dem Account noch kein Update, die Abschaltungsmeldung ist weiterhin der neueste Post.

Was funktioniert gerade nicht – und was schon?

Betroffen ist alles, was über die Server von FromSoftware läuft, also auf PC, PlayStation und Xbox:

  • Koop: Du kannst niemanden beschwören und wirst auch selbst nicht beschworen.
  • Invasionen und PvP: keine roten Phantome, keine Arena, kein Matchmaking über Pakte.
  • Nachrichten und Blutflecken: Die Hinweise anderer Spieler und die Todes-Wiederholungen tauchen nicht auf.
  • Geister: Die durchsichtigen Phantome anderer Spieler, die durch deine Welt laufen, sind ebenfalls weg.

Die gute Nachricht: Die Einzelspieler-Kampagnen laufen ganz normal weiter. Dein Charakter und dein Spielstand sind von der Abschaltung nicht betroffen, du kannst beide Spiele also weiterhin komplett allein durchspielen. Andere FromSoftware-Spiele wie Dark Souls Remastered oder Elden Ring werden in der Meldung nicht genannt.

Kleines Detail am Rande: Erst zwei Tage vorher, am 28. Oktober, lief eine geplante Wartung für Dark Souls II. Die war nach rund zwei Stunden erledigt, und FromSoftware hat das Ende der Wartung auch sauber angekündigt. Diesmal gibt es dagegen gar keinen Zeitrahmen.

Warum die Community nervös ist: Das war schon mal so

Ganz neu ist die Situation nicht. Im Januar 2022, kurz vor dem Release von Elden Ring, wurde eine schwere Sicherheitslücke in den Dark-Souls-Spielen bekannt. Über diese sogenannte Remote-Code-Execution-Lücke hätten Angreifer Code auf den PCs anderer Spieler ausführen können. FromSoftware hat daraufhin am 23. Januar 2022 die PC-Server von Dark Souls III, Dark Souls II und Dark Souls Remastered abgeschaltet.

Und das hat gedauert:

  • Dark Souls III (PC): wieder online am 25. August 2022
  • Dark Souls II: Scholar of the First Sin (PC): wieder online am 25. Oktober 2022
  • Dark Souls Remastered (PC): wieder online am 9. November 2022
  • Dark Souls: Prepare to Die Edition (PC, 2012): kam nie zurück, laut FromSoftware wegen des „veralteten Systems“

Damals waren also nur PC-Spieler betroffen, auf den Konsolen lief der Multiplayer weiter. Diesmal trifft es alle Plattformen gleichzeitig. Das zeigen auch die Berichte von PC Gamer, GamesRadar+ und Game*Spark. PC Gamer weist darauf hin, dass diesmal nur zwei Spiele betroffen sind und nicht alle drei. Ob es sich um ein Sicherheitsproblem handelt, ist aber nicht bekannt.

Gibt es einen Zusammenhang mit den PHP-Lücken?

GamesRadar+ erwähnt, dass die Abschaltung etwa eine Woche nach neu entdeckten PHP-Sicherheitslücken kommt, wegen der diverse Websites und Online-Dienste vorübergehend offline gingen. Ob das irgendetwas mit den Dark-Souls-Servern zu tun hat, ist allerdings völlig offen. FromSoftware hat dazu nichts gesagt, und auch GamesRadar+ stellt das nur als zeitliche Beobachtung in den Raum. Alles, was du gerade im Netz zur Ursache liest, ist also Spekulation.

Was du jetzt tun kannst

Viel ist es nicht. FromSoftware hat keine Schritte für Spieler genannt, du musst also nichts deinstallieren oder umstellen. Ein paar Punkte, die trotzdem helfen:

  • Offline weiterspielen: Wenn du mitten in einem Durchgang steckst, geht das ganz normal. Nur auf Koop-Hilfe bei schweren Bossen musst du verzichten.
  • Auf den Support-Account schauen: Neuigkeiten zur Rückkehr kommen laut FromSoftware über @fromsoftware_sp auf X.
  • Auf den Wortlaut achten: Bei kurzen Wartungen nennt FromSoftware normalerweise Start- und Endzeit. Kommt wieder eine Meldung ohne Zeitfenster, deutet das eher auf eine längere Pause hin.

Falls du die Spiele noch nicht hast: Beide sind weiterhin regulär auf Steam erhältlich, der Einzelspielermodus funktioniert ja auch ohne Server.

Kurz zusammengefasst

Seit dem 30. Oktober 2026 sind die Online-Server von Dark Souls II und Dark Souls III auf PC, PlayStation und Xbox abgeschaltet. Grund ist laut FromSoftware ein nicht näher beschriebener Fehler in den Spielservern. Koop, Invasionen, PvP und Nachrichten gehen nicht, der Einzelspielermodus schon. Einen Termin für die Rückkehr gibt es noch nicht. 2022 hat eine ähnliche Abschaltung auf dem PC viele Monate gedauert, ob es diesmal schneller geht, ist offen.

Warst du gerade mitten in einem Run, als die Server weg waren? Schreib’s gern in die Kommentare!

The Wolf Among Us Remastered ist auf Steam, Teil 2 kommt 2027: Alle Infos

Erinnerst du dich noch an Bigby Wolf, den grummeligen Sheriff von Fabletown, der eigentlich der große böse Wolf aus den Märchen ist? Um die angekündigte Fortsetzung war es jahrelang still, zwischendurch gab es sogar Gerüchte, sie sei eingestellt worden. Telltale hat das 2024 dementiert. Jetzt kommt er gleich doppelt zurück: The Wolf Among Us Remastered ist seit dem 29. Oktober auf Steam erhältlich, und The Wolf Among Us 2 soll 2027 erscheinen. Hier bekommst du alles Wichtige auf einen Blick.

Die Ankündigung: Zwei Wölfe auf einmal

Anfang Juni wurden beim Summer Game Fest 2026 beide Spiele gezeigt. Telltale und der Co-Publisher PM Studios haben The Wolf Among Us 2 für 2027 bestätigt und dazu ein Remaster des ersten Teils enthüllt. Telltale selbst nennt das Remaster in der offiziellen Mitteilung ausdrücklich eine „Überraschungsankündigung“. Auch VGC hat direkt darüber berichtet.

Ende August folgte dann auf der gamescom in Köln der genaue Termin für das Remaster samt neuem Noir-Modus (Pressemitteilung vom 27. August).

The Wolf Among Us Remastered: Was ist neu?

Inhaltlich ist es dieselbe Geschichte wie 2013: Bigbys erster Fall, ein brutaler Mord in Fabletown und die fünf Episoden Faith, Smoke and Mirrors, A Crooked Mile, In Sheep’s Clothing und Cry Wolf. Deine Entscheidungen wirken sich weiterhin auf den Verlauf aus. Laut Telltale hat sich vor allem an der Technik und Präsentation etwas getan:

  • Noir-Modus: Du kannst das komplette Spiel jederzeit auf Schwarz-Weiß umschalten, im Stil alter Detektivfilme.
  • Bessere Optik: überarbeitete Figuren und Umgebungen, verbesserte Beleuchtung, neue Animationen.
  • Technik: höhere Auflösungen, mehr Bildrate, überarbeiteter Sound und eine neue Benutzeroberfläche.
  • Barrierefreiheit: zusätzliche Accessibility-Optionen.
  • Bonusmaterial: über eine Stunde Behind-the-Scenes-Videos und Interviews mit den Sprecherinnen und Sprechern, eine Bildergalerie und spielbare, damals gestrichene Szenen.

Warum überhaupt ein Remaster? Telltale-Chef Jamie Ottilie hat im Interview mit IGN erklärt, dass das Original auf der alten Telltale-Engine läuft und auf aktuellen Konsolen lauffähig bleiben sollte. Außerdem sei es der beste Weg, neue Leute auf die Fortsetzung vorzubereiten. Laut Ottilie arbeitete das Team zum Zeitpunkt des Interviews schon rund anderthalb Jahre am Remaster.

Plattformen, Preis und Rabatt für Besitzer des Originals

Seit dem 29. Oktober gibt es das Remaster digital für PC (Steam und Epic Games Store), PlayStation 5 und Xbox One. Auf Xbox Series X|S läuft es über die Abwärtskompatibilität. Eine Nintendo-Switch-Version ist ebenfalls angekündigt und wäre der erste Auftritt der Reihe auf einer Nintendo-Konsole. Auf Telltales Seite zu den Launch-Rabatten steht bei Switch aber derzeit nur „Release coming soon“, einen genauen Termin gibt es dafür also noch nicht. Physische Versionen sollen im ersten Quartal 2027 folgen.

Auf Steam (nur Windows) kostet das Remaster in Österreich regulär 25,49 €. Zum Start gibt es 20 % Rabatt, also 20,39 € (Stand: 31. Oktober). Deutsche Texte sind dabei, die Sprachausgabe gibt es laut Steam-Seite nur auf Englisch.

Spannend für alle, die das Original schon haben: Wer The Wolf Among Us digital auf Steam, Epic oder Xbox besitzt, bekommt das Remaster auf derselben Plattform und mit demselben Konto 50 % günstiger. Auf der PS5 gilt das mit PlayStation Plus, ohne Plus sind es 30 %. Laut Telltale-Support läuft das Angebot bis zum 12. November 2026 um 6 Uhr pazifischer Zeit, das ist bei uns 15 Uhr. Disc-Versionen zählen nicht, und plattformübergreifend funktioniert der Rabatt auch nicht. Wer das Original also bei GOG hat, bekommt auf Steam „nur“ die 20 %.

Die Steam-Nutzerbewertungen stehen zwei Tage nach dem Start übrigens bei „Sehr positiv“ (89 % von 226 Reviews, Stand 31. Oktober).

The Wolf Among Us 2: Endlich ein Lebenszeichen

Die Fortsetzung hat eine ziemlich holprige Geschichte hinter sich. Ursprünglich war sie für 2023 geplant. Im März 2023 wurde sie verschoben, unter anderem weil das Team auf die Unreal Engine 5 umgestiegen ist und, laut Ottilie, keine Crunch-Phase riskieren wollte (Polygon). Auch ein späteres Zeitfenster für 2025 wurde nicht eingehalten, wie VGC zusammenfasst.

Im IGN-Interview erklärt Ottilie, dass es einen kompletten Neustart der Produktions-Pipeline gab. Die Zusammenarbeit mit AdHoc Studio (die später Dispatch gemacht haben) endete deshalb. Heute entwickelt Telltale das Spiel zusammen mit Trick Studios. Laut Ottilie ist es dadurch „ein anderes Spiel“ als ursprünglich geplant, auch wenn noch Teile der früheren Arbeit drinstecken.

Was offiziell bekannt ist:

  • Story: Das Spiel setzt nur fünf Monate nach dem ersten Teil an. Snow White versucht, in Fabletown die Ordnung zu halten, und Bigby gerät in eine Verschwörung, die tief in die Unterwelt der Stadt reicht.
  • Vorwissen: Laut Ottilie ist es eine „echte Fortsetzung“ mit denselben Figuren. Du musst Teil 1 nicht gespielt haben, es hilft aber.
  • Plattformen: PC (Steam und Epic Games Store), PlayStation 5, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2.
  • Release: 2027.

Noch unklar sind ein genauer Termin, der Preis und ob das Spiel wieder in Episoden oder auf einen Schlag erscheint. Dazu gibt es bisher keine offiziellen Angaben. Auf Steam hat The Wolf Among Us 2 schon eine Store-Seite, auf der du es auf die Wunschliste setzen kannst:

Kurz zusammengefasst

The Wolf Among Us Remastered ist seit dem 29. Oktober 2026 für PC (Steam, Epic), PS5 und Xbox One erhältlich, die Switch-Version folgt noch. Neu sind vor allem der Noir-Modus, bessere Grafik und Technik sowie über eine Stunde Bonusmaterial. Auf Steam kostet es 25,49 €, zum Start 20 % weniger, und Besitzer des Originals zahlen bis zum 12. November die Hälfte. The Wolf Among Us 2 spielt fünf Monate nach Teil 1 und soll 2027 für PC und alle aktuellen Konsolen erscheinen, ein genaues Datum gibt es noch nicht.

Hast du das Original damals gespielt, oder ist das Remaster dein erster Besuch in Fabletown? Schreib’s gern in die Kommentare!

KI-Spiele auf Steam: Valve will nicht den Türsteher spielen

Kennst du das, wenn du durch die Neuerscheinungen auf Steam scrollst und dich fragst, ob das jetzt ein echtes Spiel ist oder nur ein Haufen zusammengeklickter KI-Bilder mit Kaufbutton? Damit bist du nicht allein. Valve hat sich jetzt zum ersten Mal ziemlich direkt zu dem Thema geäußert, und die Antwort ist eindeutig: KI-Spiele werden auf Steam nicht verboten.

Was Valve gesagt hat

Am 27. Oktober fand in Südkorea das Entwickler-Event „Steam Indie Connect“ statt, das Valve zusammen mit dem Busan Indie Connect Festival und der koreanischen Content-Agentur KOCCA ausgerichtet hat. Auf der Bühne standen Tom Giardino und Marc Wilkinson aus dem Steam-Business-Team, und in der Fragerunde ging es, wenig überraschend, ziemlich schnell um KI.

Giardinos Haltung laut dem Bericht von Inven Global: „Wir wollen keine Türsteher sein, die Entwicklern sagen, welche Werkzeuge sie benutzen dürfen und welche nicht.“ Ob jemand beim Entwickeln KI einsetzt, sei die Entscheidung des Studios. Statt den Zugang zu beschränken, will Valve Steam lieber „schlauer“ machen, damit gute Spiele trotzdem gefunden werden. Offenlegen muss man den KI-Einsatz auf der Store-Seite übrigens schon länger.

Das eigentliche Problem: Klone und Erpressung

Richtig unangenehm wurde es bei einer Frage aus dem Publikum. Ein Entwickler erzählte, dass Indie-Studios in letzter Zeit Mails bekommen, sinngemäß: „Zahl, oder wir kopieren dein Spiel mit KI und bringen es vor dir raus.“ Das ist kein ausgedachtes Horrorszenario. Das kleine koreanische Zwei-Personen-Team hinter dem niedlichen Koch-Spiel Spookitchen hat Mitte Oktober öffentlich gemacht, dass es erfahren hat, dass sein Spiel per KI nachgebaut wird, und hat daraufhin die kostenlose Demo vom Netz genommen:

2일 후 배포 닫아요!🥹

저희 게임을 AI로 베껴만들고 있다는 연락을 받았습니다.

오랜시간 만든 게임이 통째로 베껴질 수 있다는 불안한 마음에 데모를 닫게 되었습니다.

창작자의 권리가 존중받고, 애정을 쏟아 만든 게임을 안심하고 개발할 수 있었으면 좋겠습니다.https://t.co/2uhREC8lbE https://t.co/AKuW198DWO

— 시니밍은 게임개발중 (@Sini_Ming) October 17, 2026

Giardino meinte, er höre von solchen Erpressungsfällen zum ersten Mal und das tue ihm leid. Erpressung sei aber eher ein Fall für die Polizei als für eine Spieleplattform. Wer sowas erlebt, soll es trotzdem bei Valve melden, dann wolle man sich das anschauen und helfen, wo es geht.

Sein Rat an die Entwickler: Klone habe es schon lange vor KI gegeben, KI mache das Ganze nur schneller. Der beste Schutz sei eine eigene Community, die weiß, wer das Original gemacht hat, und ein Spiel, das ständig mit neuen Features und eigener Persönlichkeit wächst. Eine einzelne Spielmechanik kann man leicht abkupfern, ein lebendiges Spiel mit Fans dahinter eher nicht. Das ist übrigens dieselbe Logik, mit der Valve seit jeher auf Raubkopien reagiert: wenig DRM, dafür soll die offizielle Version einfach die beste sein.

Und was ist mit dem Next-Fest-Chaos?

Auch der Frust über das letzte Steam Next Fest kam zur Sprache, wo viele Spieler zwischen den Demos jede Menge lieblose Billigware gefunden haben. Marc Wilkinson erklärte, dass die Demos in den ersten zwei Tagen bewusst ziemlich zufällig angezeigt werden, damit jedes Spiel eine faire Chance bekommt und große Studios das System nicht für sich ausnutzen. Danach greifen die personalisierten Empfehlungen. Dass dabei auch Müll nach oben gespült wird, gibt Valve offen zu. Laut PC Gamer arbeitet eine „beträchtliche Zahl“ von Leuten bei Valve an der Sichtbarkeit im Store. Eine fertige Lösung gibt es aber noch nicht.

Kurz zusammengefasst

Valve verbietet KI-Tools und KI-Spiele auf Steam nicht, der KI-Einsatz muss aber weiterhin auf der Store-Seite angegeben werden. Bei Klonen und Erpressungsversuchen sollen sich betroffene Entwickler bei Valve melden, und an der Sichtbarkeit guter Spiele im Store wird laut Valve gearbeitet.

Was du als Spieler tun kannst: Schau dir an, wer hinter einem Spiel steckt, lies die KI-Hinweise auf der Store-Seite und unterstütz die Originale. Spookitchen kannst du zum Beispiel jetzt schon auf die Wunschliste setzen:

Wie siehst du das? Soll Valve bei KI-Spielen härter durchgreifen, oder ist das der falsche Weg? Schreib’s mir gern in die Kommentare!

Halloween-Sales 2026: Diese Horror-Hits kriegst du jetzt richtig günstig

Draußen wird es früh dunkel, die Kürbisse stehen vor der Tür und irgendwo im Hintergrund knarzt verdächtig eine Tür. Genau die richtige Zeit also, um sich ein paar gruselige Spiele zu gönnen. Und das Beste: Gerade laufen bei fast allen großen Stores Halloween-Sales. Ich hab mich für dich mal durchgewühlt und zeig dir, wo was läuft und welche Horror-Hits jetzt richtig günstig sind.

Welche Halloween-Sales laufen gerade?

  • Steam Scream V: Das Halloween-Fest auf Steam läuft vom 26. Oktober bis 2. November 2026, 19:00 Uhr (unsere Zeit). Mit dabei sind Horrorspiele und alles, was irgendwie nach Halloween riecht. (Steamworks)
  • Epic Games Store: Der Halloween Sale läuft vom 19. Oktober bis 2. November 2026 mit bis zu 80 % Rabatt. (Epic Games Store)
  • PlayStation Store: Hier laufen gleich zwei Aktionen parallel, die Halloween-Aktion und „Planet der Angebote“. Laut GamePro hast du bis 5. November, 00:59 Uhr deutscher Zeit Zeit, einzelne Angebote können aber früher enden. (GamePro)
  • Nintendo eShop: Der europäische Halloween Sale für Switch und Switch 2 gibt bis zu 70 % Rabatt und läuft bis 1. November. (Nintendo)
  • Xbox: Microsoft nennt seinen Sale „Shocktober“, mit über 1.200 Deals bis zum 4. November. (TrueAchievements)
  • GOG: Kein eigener Halloween-Sale, dafür feiert GOG gerade seinen 18. Geburtstag mit dem Anniversary Sale, der bis 5. November, 9:00 Uhr läuft. (GOG)

Steam hat zum Scream Fest übrigens auch wieder einen eigenen Trailer rausgehauen:

Reduzierte Horror-Hits auf Steam

Ich hab mich bei den Preisen auf Steam konzentriert, weil ich die dort direkt im österreichischen Store nachprüfen konnte. Alle Preise in Euro, Stand 29.10.2026:

Spiel Jetzt Normal Rabatt
Resident Evil 4 9,99 € 39,99 € −75 %
Resident Evil 2 7,99 € 39,99 € −80 %
Resident Evil Village 9,99 € 39,99 € −75 %
SILENT HILL 2 31,99 € 79,99 € −60 %
Alien: Isolation 9,99 € 39,99 € −75 %
The Outlast Trials 11,69 € 38,99 € −70 %
Sons Of The Forest 8,11 € 28,99 € −72 %
Dead by Daylight 7,99 € 19,99 € −60 %
Little Nightmares II 9,89 € 29,99 € −67 %
Amnesia: The Bunker 4,90 € 24,50 € −80 %

Resident Evil 4 – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Das Remake des Klassikers von 2005: Leon S. Kennedy, ein spanisches Dorf voller Bewohner mit Mistgabeln und jede Menge Gänsehaut, jetzt für einen Zehner. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Resident Evil 2 – 7,99 € statt 39,99 € (−80 %)

Raccoon City, Mr. X im Nacken und das düstere Polizeirevier: Das Remake von 2019 kriegst du gerade für knapp 8 €. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Resident Evil Village – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Wer nach Teil 4 und 2 noch nicht genug hat: Lady Dimitrescu wartet schon. Village setzt neben Grusel auch stark auf Action. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

SILENT HILL 2 – 31,99 € statt 79,99 € (−60 %)

Das Remake des Klassikers von 2001: Nebel, Radiorauschen und James Sunderland auf der Suche nach seiner verstorbenen Frau. Mit 60 % Rabatt deutlich günstiger als sonst. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Alien: Isolation – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Ein Alien, kein Gewehr, viele Lüftungsschächte: Als Amanda Ripley schleichst du durch die Raumstation Sevastopol und versteckst dich vor dem Xenomorph. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

The Outlast Trials – 11,69 € statt 38,99 € (−70 %)

Horror im Koop: Mit bis zu drei Freunden stolperst du durch die fiesen Experimente des Murkoff-Konzerns. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Sons Of The Forest – 8,11 € statt 28,99 € (−72 %)

Survival-Horror auf einer Insel voller Kannibalen, alleine oder im Koop mit Freunden. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Dead by Daylight – 7,99 € statt 19,99 € (−60 %)

Asymmetrischer Online-Horror: Vier Überlebende gegen einen Killer, gespielt gegen andere Leute. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Little Nightmares II – 9,89 € statt 29,99 € (−67 %)

Eher schaurig als schockierend: Du steuerst Mono durch eine verzerrte Welt, mit kurzen Rätseln und Schleich-Passagen. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Amnesia: The Bunker – 4,90 € statt 24,50 € (−80 %)

Ein Bunker im Ersten Weltkrieg, ein Monster in den Wänden und eine Taschenlampe zum Aufziehen. Mit −80 % kostet es gerade unter 5 €. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Kleiner Tipp zum Schluss

Viele dieser Spiele gibt es auch für PlayStation, Xbox oder Switch, und auch dort sind einige gerade reduziert. Die Preise unterscheiden sich aber je nach Store und Edition, also schau vor dem Kauf lieber kurz nach, wo es für dich am günstigsten ist. Und wirf ruhig auch einen Blick auf den Preisverlauf: Manchmal war ein Spiel schon mal billiger, manchmal ist jetzt echt der Tiefstpreis.

Und jetzt du: Welches Horrorspiel kommt bei dir an Halloween auf den Bildschirm? Oder bist du eher Team „Licht an und Decke über den Kopf“? 🎃

Hinweis: Alle Preise und Rabatte sind Stand 29.10.2026 und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist immer der Preis, der dir im Store angezeigt wird.

Quellen

BioWare ist Geschichte: EA schließt das Studio und streicht Mass Effect

Manchmal gibt es Nachrichten, die man zweimal lesen muss. Diese hier gehört dazu: BioWare macht zu. Electronic Arts schließt das Studio, und das nächste Mass Effect, auf das wir seit 2020 warten, wird gleich mit eingestampft. Hier bekommst du einen Überblick, was genau passiert ist und wie es dazu kam.

Was ist passiert?

Am 21. Oktober hat BioWare auf seinem eigenen Blog einen kurzen Abschiedsbrief veröffentlicht. Sinngemäß: Nach über 30 Jahren schließt das Studio, und die frühe Entwicklung am nächsten Mass Effect endet. Kein Trailer, kein „wir machen eine Pause“, einfach Schluss.

Die Schließung ist Teil eines größeren Umbaus bei EA. Laut heise und Reuters fallen insgesamt rund 400 Stellen weg, also etwa drei Prozent der Belegschaft. Bei BioWare selbst waren es zuletzt nur noch um die 50 Leute in Edmonton, die an dem neuen Mass Effect gearbeitet haben.

Warum gerade jetzt?

EA gehört seit August einem Konsortium rund um den saudischen Staatsfonds PIF, die Investmentfirma Silver Lake und Affinity Partners. Der Kauf hat stolze 55 Milliarden US-Dollar gekostet, und ein großer Teil davon wurde mit Schulden finanziert, die jetzt EA selbst abstottern muss.

Offiziell will sich EA künftig auf weniger, dafür größere Action-Adventures konzentrieren. Weiterlaufen sollen unter anderem Marvel’s Iron Man und das nächste Star Wars Jedi, dazu natürlich die Sportspiele, Battlefield und Apex Legends. Ein neues Story-Rollenspiel steht nicht auf der Liste.

Ein Stück Spielegeschichte

BioWare hat in über 30 Jahren einige der bekanntesten Rollenspiele überhaupt entwickelt:

  • Baldur’s Gate und Baldur’s Gate II
  • Neverwinter Nights
  • Star Wars: Knights of the Old Republic
  • Mass Effect, die ganze Trilogie rund um Commander Shepard
  • Dragon Age, angefangen mit Origins

Wenn du irgendwann mal stundenlang über eine Dialogentscheidung gegrübelt hast, nur um dann zwei Spiele später die Konsequenzen zu spüren: Dafür waren die BioWare-Spiele bekannt.

In den letzten Jahren hatte es das Studio schwerer: Mass Effect: Andromeda und Anthem kamen bei vielen Spielern und in Tests eher schlecht an, und Dragon Age: The Veilguard erreichte laut EA in den ersten Monaten rund 1,5 Millionen Spieler, knapp die Hälfte dessen, was EA erwartet hatte.

Und die Fans?

Die Reaktionen in der Community sind entsprechend: viel Trauer, viel Wut auf EA, und unter #SaveMassEffect machen Fans ihrem Ärger Luft. Die Rechte an der Marke Mass Effect liegen weiterhin bei EA. Ob irgendwann ein anderes Studio ein neues Mass Effect entwickelt, ist offen. Angekündigt ist nichts.

Kurz zusammengefasst

Nach über 30 Jahren ist BioWare Geschichte, und das nächste Mass Effect kommt nicht. Bei EA fallen insgesamt rund 400 Stellen weg, darunter das Team in Edmonton. Weitermachen will EA mit größeren Action-Adventures wie Marvel’s Iron Man und dem nächsten Star Wars Jedi sowie mit Sport, Battlefield und Apex Legends.

Was war dein liebstes BioWare-Spiel? Schreib’s mir gern in die Kommentare!

Windows 10: Noch bis Oktober 2027 Sicherheitsupdates – so holst du sie dir

Eigentlich hätte im Oktober 2026 Schluss sein sollen: Die Extended Security Updates (kurz ESU) für Windows 10 wären für Privatpersonen ausgelaufen. Aber Microsoft hat die Frist im Juni um ein ganzes Jahr verlängert. Wenn bei dir also noch ein Windows-10-Rechner werkelt, kannst du dich ruhig zurücklehnen – aber nur, wenn du dich dafür auch angemeldet hast.

Was ist passiert?

Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den regulären Support für Windows 10 beendet. Seitdem gibt es auf dem normalen Weg keine Updates mehr. Für Privatnutzer gab es aber das ESU-Programm, das ursprünglich bis zum 14. Oktober 2026 laufen sollte. Jetzt gilt: Sicherheitsupdates gibt es bis zum 12. Oktober 2027.

Wer schon registriert ist, muss nichts tun. Die Updates laufen einfach weiter, und du musst auch nicht nochmal zahlen.

Und falls du dich fragst, ob das überhaupt noch jemand braucht: Laut Statcounter (zitiert von ComputerBase) hatte Windows 10 im Mai 2026 weltweit immer noch rund 26 Prozent Marktanteil bei den Desktop-Betriebssystemen.

Was kostet das?

Hier gibt es zwei Wege:

  • Kostenlos: Du bist mit einem Microsoft-Konto am PC angemeldet und bleibst es auch. Das gilt für Verbraucher im Europäischen Wirtschaftsraum, also auch für uns in Österreich und Deutschland.
  • Einmalig 30 US-Dollar (bzw. der Gegenwert in Euro plus Steuern): Wenn du lieber bei deinem lokalen Konto bleiben willst.

Ein kleiner Haken beim kostenlosen Weg: Meldest du dich nicht mehr mit dem Microsoft-Konto an, das du für die Registrierung benutzt hast, werden die ESU-Updates nach bis zu 60 Tagen eingestellt. Dann musst du dich neu registrieren.

Das brauchst du

  • Windows 10 in Version 22H2 (Home, Pro, Pro Education oder Workstations)
  • Das neueste Windows-Update und das Vorbereitungspaket KB5126256
  • Ein Administratorkonto am PC
  • Ein Microsoft-Konto, das kein Kinderkonto ist

So registrierst du dich

  1. Öffne Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update.
  2. Wenn dein PC alle Voraussetzungen erfüllt, siehst du dort einen Link zur ESU-Registrierung. Klick auf Jetzt registrieren.
  3. Falls du mit einem lokalen Konto unterwegs bist, wirst du aufgefordert, dich mit einem Microsoft-Konto anzumelden.
  4. Entscheide dich: angemeldet bleiben (kostenlos) oder einmalig bezahlen.

Den Status kannst du jederzeit an derselben Stelle nachschauen.

Mehrere PCs? Kein Problem

Eine ESU-Lizenz kannst du für bis zu 10 Geräte verwenden. Auf jedem weiteren PC gehst du genauso zu Windows Update und klickst auf Jetzt registrieren (bzw. Gerät hinzufügen, wenn du dort schon mit demselben Microsoft-Konto angemeldet bist). Wenn mehrere Personen denselben PC nutzen, reicht eine Registrierung, die anderen sind automatisch mitgeschützt.

Gut zu wissen

  • ESU liefert nur kritische und wichtige Sicherheitsupdates. Keine neuen Funktionen, keine sonstigen Fehlerbehebungen und auch keinen technischen Support.
  • Du kannst trotzdem jederzeit auf Windows 11 umsteigen, falls dein PC die Hardwareanforderungen erfüllt. Die ESU-Registrierung steht dem nicht im Weg.
  • Der PC darf nicht in einer Firmenumgebung hängen (z. B. Active-Directory-Domäne oder Microsoft Entra eingebunden, MDM-verwaltet). Für diese Fälle gibt es das Firmenprogramm, das sogar noch bis Oktober 2028 geht, dafür aber deutlich kostet (61 US-Dollar im ersten Jahr, danach 122 und 244 US-Dollar).

Kurz zusammengefasst

Die ESU-Updates für Windows 10 laufen für Privatnutzer jetzt bis zum 12. Oktober 2027. Danach gibt es auch über dieses Programm keine Sicherheitsupdates mehr, dann bleibt der Umstieg auf Windows 11 (wenn dein PC die Anforderungen erfüllt) oder ein neues Gerät. Bis dahin reicht eine kurze Registrierung, und dein Rechner bekommt weiter Sicherheitsupdates. Hast du noch Windows 10 im Einsatz? Schreib’s gern in die Kommentare!