Claude soll keine Spiele mehr klonen: Anthropic zieht die Notbremse

Erinnerst du dich an unseren Beitrag zu KI-Spielen auf Steam, in dem Valve klargestellt hat, dass es nicht den Türsteher spielen will? Jetzt kommt Bewegung von einer ganz anderen Seite: Anthropic hat seinem KI-Coding-Tool Claude Code beigebracht, keine bestehenden Spiele mehr nachzubauen.

Was genau passiert ist

Aufgefallen ist die Änderung zuerst einem X-Nutzer namens chasm. Laut seinem Post hat Claude Code um den 27. Oktober herum eine neue Regel von Anthropics Servern bekommen, intern unter dem Namen „tengu_heron_brook“, und abschalten lässt sie sich nicht. Sinngemäß übersetzt lautet die Regel:

„Bau originelle Spiele, Spiele innerhalb eines Genres und Spiele aus den eigenen Designs und Assets des Nutzers. Bau keine Nachbildung eines bestimmten existierenden Spiels, auch nicht, wenn sie umbenannt oder als Original bezeichnet wird.“

Kurz darauf hat Addy Osmani, der bei Anthropic im technischen Team arbeitet, das Ganze direkt unter dem Post bestätigt:

We added two sentences to Claude Code's prompt on Opus 5.5 to steer it away from recreating someone else's specific game because using Claude to infringe IP is against our usage policy.

Original games, genre games, and games built from your own designs and assets are meant to…

— Addy Osmani (@addyosmani) October 30, 2026

Seine Erklärung: Man habe Claude Codes Prompt für das Modell Opus 5.5 um zwei Sätze ergänzt, um es davon abzubringen, das konkrete Spiel von jemand anderem nachzubauen, weil das Verletzen von geistigem Eigentum mit Claude gegen die Nutzungsrichtlinien verstößt. Eigene Spiele, Genre-Spiele und Spiele aus eigenen Designs und Assets sollen weiterhin funktionieren. Anthropic wolle weiter nachjustieren, um die richtige Balance zu finden, und wer meint, dass Claude fälschlich etwas Eigenes ablehnt, soll sich bei ihm melden.

Warum das gerade jetzt kommt

Die letzten Wochen waren für viele Indie-Entwickler ziemlich ungemütlich. Laut PC Gamer ist Opus 5.5 ziemlich gut im Reverse Engineering von Code. Damit wurden alte Konsolenspiele im Eiltempo dekompiliert, und laut Engadget tauchten sogar große AAA-Spiele als KI-Nachbau im Browser auf.

Gleichzeitig wurde Steam mit lieblos zusammengeklickten Spielen geflutet, viele davon dreiste Kopien bestehender Titel. Beim letzten Steam Next Fest hat sich die Zahl der Demos im Vergleich zum vorherigen Fest verdoppelt, und den Großteil dieses Zuwachses machten laut PC Gamer KI-gestützte Spiele aus.

Die Folgen spüren vor allem kleine Studios. Digital Sun, die Macher von Moonlighter, haben einen öffentlichen Steam-Playtest für ihr nächstes Spiel ReVamp verschoben, aus Sorge, dass jemand die unfertige Version durch eine KI jagt und den Klon vor dem Original veröffentlicht. Auch Alliance Arts hat laut Digital Trends die geplante Next-Fest-Demo zu Drunken Goddess Reflux abgesagt und setzt stattdessen auf geschlossene Anspielrunden.

Löst das das Problem?

Ganz so einfach ist es nicht, und darauf weisen auch mehrere Fachmedien hin. Game Developer schreibt, dass sich Sicherheitsgrenzen bei KI-Tools erfahrungsgemäß mit sprachlichen Tricks umgehen lassen und dass unklar ist, wie Claude überhaupt erkennen soll, ob dir eine Spielidee oder die Assets tatsächlich gehören. Außerdem haben viele Nutzer unter chasms Post darauf hingewiesen, dass Leute, die Spiele klonen wollen, einfach auf offene KI-Modelle ohne solche Sperren ausweichen können.

Game Developer geht deshalb davon aus, dass die Regel vor allem die ganz bequemen Kopierer abhalten dürfte. Und Valve? Bleibt bei seiner Linie: KI-Tools werden auf Steam nicht verboten, stattdessen soll der Store „schlauer“ werden, damit Originale besser gefunden werden.

Kurz zusammengefasst

  • Claude Code (Opus 5.5) soll keine konkreten, bestehenden Spiele mehr nachbauen, auch nicht umbenannt.
  • Eigene Spiele, Genre-Spiele und Projekte mit eigenen Designs und Assets sind weiterhin erlaubt.
  • Anthropic begründet das mit den eigenen Nutzungsrichtlinien zum Schutz geistigen Eigentums und will weiter nachjustieren.
  • Hintergrund sind eine Welle von KI-Klonen auf Steam und Studios, die aus Angst vor Kopien ihre Demos zurückziehen.

Wenn du die Originale unterstützen willst: Setz dir Spiele wie ReVamp auf die Wunschliste und schau bei verdächtig bekannten Neuerscheinungen genauer hin, wer dahintersteckt. Wie siehst du das? Schreib’s gern in die Kommentare!

Dark Souls 2 und 3: FromSoftware schaltet alle Server ab – was du jetzt wissen musst

Wer dieses Wochenende in Dark Souls II oder Dark Souls III auf Hilfe beim nächsten Boss gehofft hat, schaut gerade ins Leere: FromSoftware hat die Spielserver beider Titel auf allen Plattformen abgeschaltet. Keine Beschwörungszeichen, keine Invasionen, keine Nachrichten auf dem Boden. Wann die Server zurückkommen, ist offen. Hier bekommst du den aktuellen Stand.

Was ist passiert?

Am Freitag, dem 30. Oktober, hat der offizielle Support-Account FROMSOFTWARE PLAYER SUPPORT auf X die Abschaltung bekannt gegeben. Zuerst kam um 8:01 Uhr (österreichische Zeit) eine japanische Meldung, um 9:45 Uhr folgte die englische Version. Darin heißt es sinngemäß: Wegen eines Serverproblems sind die Spielserver von Dark Souls II und Dark Souls III vorübergehend auf allen Plattformen nicht verfügbar. Sobald es Infos zur Wiederherstellung gibt, will FromSoftware ein Update liefern.

Due to a server issue, the game servers for the following titles will be temporarily unavailable on all platforms.
We will provide updates once we have information regarding the server restoration time.
We apologize for the inconvenience.

DARK SOULS II
DARK SOULS III

— FROMSOFTWARE PLAYER SUPPORT (@fromsoftware_sp) October 30, 2026

In der japanischen Meldung steht etwas genauer, dass ein Fehler („不具合“) in den Spielservern entdeckt wurde und die Server deshalb gestoppt wurden. Was genau dahintersteckt, sagt FromSoftware in keiner der beiden Meldungen. Stand Sonntagvormittag (1. November) gibt es auf dem Account noch kein Update, die Abschaltungsmeldung ist weiterhin der neueste Post.

Was funktioniert gerade nicht – und was schon?

Betroffen ist alles, was über die Server von FromSoftware läuft, also auf PC, PlayStation und Xbox:

  • Koop: Du kannst niemanden beschwören und wirst auch selbst nicht beschworen.
  • Invasionen und PvP: keine roten Phantome, keine Arena, kein Matchmaking über Pakte.
  • Nachrichten und Blutflecken: Die Hinweise anderer Spieler und die Todes-Wiederholungen tauchen nicht auf.
  • Geister: Die durchsichtigen Phantome anderer Spieler, die durch deine Welt laufen, sind ebenfalls weg.

Die gute Nachricht: Die Einzelspieler-Kampagnen laufen ganz normal weiter. Dein Charakter und dein Spielstand sind von der Abschaltung nicht betroffen, du kannst beide Spiele also weiterhin komplett allein durchspielen. Andere FromSoftware-Spiele wie Dark Souls Remastered oder Elden Ring werden in der Meldung nicht genannt.

Kleines Detail am Rande: Erst zwei Tage vorher, am 28. Oktober, lief eine geplante Wartung für Dark Souls II. Die war nach rund zwei Stunden erledigt, und FromSoftware hat das Ende der Wartung auch sauber angekündigt. Diesmal gibt es dagegen gar keinen Zeitrahmen.

Warum die Community nervös ist: Das war schon mal so

Ganz neu ist die Situation nicht. Im Januar 2022, kurz vor dem Release von Elden Ring, wurde eine schwere Sicherheitslücke in den Dark-Souls-Spielen bekannt. Über diese sogenannte Remote-Code-Execution-Lücke hätten Angreifer Code auf den PCs anderer Spieler ausführen können. FromSoftware hat daraufhin am 23. Januar 2022 die PC-Server von Dark Souls III, Dark Souls II und Dark Souls Remastered abgeschaltet.

Und das hat gedauert:

  • Dark Souls III (PC): wieder online am 25. August 2022
  • Dark Souls II: Scholar of the First Sin (PC): wieder online am 25. Oktober 2022
  • Dark Souls Remastered (PC): wieder online am 9. November 2022
  • Dark Souls: Prepare to Die Edition (PC, 2012): kam nie zurück, laut FromSoftware wegen des „veralteten Systems“

Damals waren also nur PC-Spieler betroffen, auf den Konsolen lief der Multiplayer weiter. Diesmal trifft es alle Plattformen gleichzeitig. Das zeigen auch die Berichte von PC Gamer, GamesRadar+ und Game*Spark. PC Gamer weist darauf hin, dass diesmal nur zwei Spiele betroffen sind und nicht alle drei. Ob es sich um ein Sicherheitsproblem handelt, ist aber nicht bekannt.

Gibt es einen Zusammenhang mit den PHP-Lücken?

GamesRadar+ erwähnt, dass die Abschaltung etwa eine Woche nach neu entdeckten PHP-Sicherheitslücken kommt, wegen der diverse Websites und Online-Dienste vorübergehend offline gingen. Ob das irgendetwas mit den Dark-Souls-Servern zu tun hat, ist allerdings völlig offen. FromSoftware hat dazu nichts gesagt, und auch GamesRadar+ stellt das nur als zeitliche Beobachtung in den Raum. Alles, was du gerade im Netz zur Ursache liest, ist also Spekulation.

Was du jetzt tun kannst

Viel ist es nicht. FromSoftware hat keine Schritte für Spieler genannt, du musst also nichts deinstallieren oder umstellen. Ein paar Punkte, die trotzdem helfen:

  • Offline weiterspielen: Wenn du mitten in einem Durchgang steckst, geht das ganz normal. Nur auf Koop-Hilfe bei schweren Bossen musst du verzichten.
  • Auf den Support-Account schauen: Neuigkeiten zur Rückkehr kommen laut FromSoftware über @fromsoftware_sp auf X.
  • Auf den Wortlaut achten: Bei kurzen Wartungen nennt FromSoftware normalerweise Start- und Endzeit. Kommt wieder eine Meldung ohne Zeitfenster, deutet das eher auf eine längere Pause hin.

Falls du die Spiele noch nicht hast: Beide sind weiterhin regulär auf Steam erhältlich, der Einzelspielermodus funktioniert ja auch ohne Server.

Kurz zusammengefasst

Seit dem 30. Oktober 2026 sind die Online-Server von Dark Souls II und Dark Souls III auf PC, PlayStation und Xbox abgeschaltet. Grund ist laut FromSoftware ein nicht näher beschriebener Fehler in den Spielservern. Koop, Invasionen, PvP und Nachrichten gehen nicht, der Einzelspielermodus schon. Einen Termin für die Rückkehr gibt es noch nicht. 2022 hat eine ähnliche Abschaltung auf dem PC viele Monate gedauert, ob es diesmal schneller geht, ist offen.

Warst du gerade mitten in einem Run, als die Server weg waren? Schreib’s gern in die Kommentare!

The Wolf Among Us Remastered ist auf Steam, Teil 2 kommt 2027: Alle Infos

Erinnerst du dich noch an Bigby Wolf, den grummeligen Sheriff von Fabletown, der eigentlich der große böse Wolf aus den Märchen ist? Um die angekündigte Fortsetzung war es jahrelang still, zwischendurch gab es sogar Gerüchte, sie sei eingestellt worden. Telltale hat das 2024 dementiert. Jetzt kommt er gleich doppelt zurück: The Wolf Among Us Remastered ist seit dem 29. Oktober auf Steam erhältlich, und The Wolf Among Us 2 soll 2027 erscheinen. Hier bekommst du alles Wichtige auf einen Blick.

Die Ankündigung: Zwei Wölfe auf einmal

Anfang Juni wurden beim Summer Game Fest 2026 beide Spiele gezeigt. Telltale und der Co-Publisher PM Studios haben The Wolf Among Us 2 für 2027 bestätigt und dazu ein Remaster des ersten Teils enthüllt. Telltale selbst nennt das Remaster in der offiziellen Mitteilung ausdrücklich eine „Überraschungsankündigung“. Auch VGC hat direkt darüber berichtet.

Ende August folgte dann auf der gamescom in Köln der genaue Termin für das Remaster samt neuem Noir-Modus (Pressemitteilung vom 27. August).

The Wolf Among Us Remastered: Was ist neu?

Inhaltlich ist es dieselbe Geschichte wie 2013: Bigbys erster Fall, ein brutaler Mord in Fabletown und die fünf Episoden Faith, Smoke and Mirrors, A Crooked Mile, In Sheep’s Clothing und Cry Wolf. Deine Entscheidungen wirken sich weiterhin auf den Verlauf aus. Laut Telltale hat sich vor allem an der Technik und Präsentation etwas getan:

  • Noir-Modus: Du kannst das komplette Spiel jederzeit auf Schwarz-Weiß umschalten, im Stil alter Detektivfilme.
  • Bessere Optik: überarbeitete Figuren und Umgebungen, verbesserte Beleuchtung, neue Animationen.
  • Technik: höhere Auflösungen, mehr Bildrate, überarbeiteter Sound und eine neue Benutzeroberfläche.
  • Barrierefreiheit: zusätzliche Accessibility-Optionen.
  • Bonusmaterial: über eine Stunde Behind-the-Scenes-Videos und Interviews mit den Sprecherinnen und Sprechern, eine Bildergalerie und spielbare, damals gestrichene Szenen.

Warum überhaupt ein Remaster? Telltale-Chef Jamie Ottilie hat im Interview mit IGN erklärt, dass das Original auf der alten Telltale-Engine läuft und auf aktuellen Konsolen lauffähig bleiben sollte. Außerdem sei es der beste Weg, neue Leute auf die Fortsetzung vorzubereiten. Laut Ottilie arbeitete das Team zum Zeitpunkt des Interviews schon rund anderthalb Jahre am Remaster.

Plattformen, Preis und Rabatt für Besitzer des Originals

Seit dem 29. Oktober gibt es das Remaster digital für PC (Steam und Epic Games Store), PlayStation 5 und Xbox One. Auf Xbox Series X|S läuft es über die Abwärtskompatibilität. Eine Nintendo-Switch-Version ist ebenfalls angekündigt und wäre der erste Auftritt der Reihe auf einer Nintendo-Konsole. Auf Telltales Seite zu den Launch-Rabatten steht bei Switch aber derzeit nur „Release coming soon“, einen genauen Termin gibt es dafür also noch nicht. Physische Versionen sollen im ersten Quartal 2027 folgen.

Auf Steam (nur Windows) kostet das Remaster in Österreich regulär 25,49 €. Zum Start gibt es 20 % Rabatt, also 20,39 € (Stand: 31. Oktober). Deutsche Texte sind dabei, die Sprachausgabe gibt es laut Steam-Seite nur auf Englisch.

Spannend für alle, die das Original schon haben: Wer The Wolf Among Us digital auf Steam, Epic oder Xbox besitzt, bekommt das Remaster auf derselben Plattform und mit demselben Konto 50 % günstiger. Auf der PS5 gilt das mit PlayStation Plus, ohne Plus sind es 30 %. Laut Telltale-Support läuft das Angebot bis zum 12. November 2026 um 6 Uhr pazifischer Zeit, das ist bei uns 15 Uhr. Disc-Versionen zählen nicht, und plattformübergreifend funktioniert der Rabatt auch nicht. Wer das Original also bei GOG hat, bekommt auf Steam „nur“ die 20 %.

Die Steam-Nutzerbewertungen stehen zwei Tage nach dem Start übrigens bei „Sehr positiv“ (89 % von 226 Reviews, Stand 31. Oktober).

The Wolf Among Us 2: Endlich ein Lebenszeichen

Die Fortsetzung hat eine ziemlich holprige Geschichte hinter sich. Ursprünglich war sie für 2023 geplant. Im März 2023 wurde sie verschoben, unter anderem weil das Team auf die Unreal Engine 5 umgestiegen ist und, laut Ottilie, keine Crunch-Phase riskieren wollte (Polygon). Auch ein späteres Zeitfenster für 2025 wurde nicht eingehalten, wie VGC zusammenfasst.

Im IGN-Interview erklärt Ottilie, dass es einen kompletten Neustart der Produktions-Pipeline gab. Die Zusammenarbeit mit AdHoc Studio (die später Dispatch gemacht haben) endete deshalb. Heute entwickelt Telltale das Spiel zusammen mit Trick Studios. Laut Ottilie ist es dadurch „ein anderes Spiel“ als ursprünglich geplant, auch wenn noch Teile der früheren Arbeit drinstecken.

Was offiziell bekannt ist:

  • Story: Das Spiel setzt nur fünf Monate nach dem ersten Teil an. Snow White versucht, in Fabletown die Ordnung zu halten, und Bigby gerät in eine Verschwörung, die tief in die Unterwelt der Stadt reicht.
  • Vorwissen: Laut Ottilie ist es eine „echte Fortsetzung“ mit denselben Figuren. Du musst Teil 1 nicht gespielt haben, es hilft aber.
  • Plattformen: PC (Steam und Epic Games Store), PlayStation 5, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2.
  • Release: 2027.

Noch unklar sind ein genauer Termin, der Preis und ob das Spiel wieder in Episoden oder auf einen Schlag erscheint. Dazu gibt es bisher keine offiziellen Angaben. Auf Steam hat The Wolf Among Us 2 schon eine Store-Seite, auf der du es auf die Wunschliste setzen kannst:

Kurz zusammengefasst

The Wolf Among Us Remastered ist seit dem 29. Oktober 2026 für PC (Steam, Epic), PS5 und Xbox One erhältlich, die Switch-Version folgt noch. Neu sind vor allem der Noir-Modus, bessere Grafik und Technik sowie über eine Stunde Bonusmaterial. Auf Steam kostet es 25,49 €, zum Start 20 % weniger, und Besitzer des Originals zahlen bis zum 12. November die Hälfte. The Wolf Among Us 2 spielt fünf Monate nach Teil 1 und soll 2027 für PC und alle aktuellen Konsolen erscheinen, ein genaues Datum gibt es noch nicht.

Hast du das Original damals gespielt, oder ist das Remaster dein erster Besuch in Fabletown? Schreib’s gern in die Kommentare!

KI-Spiele auf Steam: Valve will nicht den Türsteher spielen

Kennst du das, wenn du durch die Neuerscheinungen auf Steam scrollst und dich fragst, ob das jetzt ein echtes Spiel ist oder nur ein Haufen zusammengeklickter KI-Bilder mit Kaufbutton? Damit bist du nicht allein. Valve hat sich jetzt zum ersten Mal ziemlich direkt zu dem Thema geäußert, und die Antwort ist eindeutig: KI-Spiele werden auf Steam nicht verboten.

Was Valve gesagt hat

Am 27. Oktober fand in Südkorea das Entwickler-Event „Steam Indie Connect“ statt, das Valve zusammen mit dem Busan Indie Connect Festival und der koreanischen Content-Agentur KOCCA ausgerichtet hat. Auf der Bühne standen Tom Giardino und Marc Wilkinson aus dem Steam-Business-Team, und in der Fragerunde ging es, wenig überraschend, ziemlich schnell um KI.

Giardinos Haltung laut dem Bericht von Inven Global: „Wir wollen keine Türsteher sein, die Entwicklern sagen, welche Werkzeuge sie benutzen dürfen und welche nicht.“ Ob jemand beim Entwickeln KI einsetzt, sei die Entscheidung des Studios. Statt den Zugang zu beschränken, will Valve Steam lieber „schlauer“ machen, damit gute Spiele trotzdem gefunden werden. Offenlegen muss man den KI-Einsatz auf der Store-Seite übrigens schon länger.

Das eigentliche Problem: Klone und Erpressung

Richtig unangenehm wurde es bei einer Frage aus dem Publikum. Ein Entwickler erzählte, dass Indie-Studios in letzter Zeit Mails bekommen, sinngemäß: „Zahl, oder wir kopieren dein Spiel mit KI und bringen es vor dir raus.“ Das ist kein ausgedachtes Horrorszenario. Das kleine koreanische Zwei-Personen-Team hinter dem niedlichen Koch-Spiel Spookitchen hat Mitte Oktober öffentlich gemacht, dass es erfahren hat, dass sein Spiel per KI nachgebaut wird, und hat daraufhin die kostenlose Demo vom Netz genommen:

2일 후 배포 닫아요!🥹

저희 게임을 AI로 베껴만들고 있다는 연락을 받았습니다.

오랜시간 만든 게임이 통째로 베껴질 수 있다는 불안한 마음에 데모를 닫게 되었습니다.

창작자의 권리가 존중받고, 애정을 쏟아 만든 게임을 안심하고 개발할 수 있었으면 좋겠습니다.https://t.co/2uhREC8lbE https://t.co/AKuW198DWO

— 시니밍은 게임개발중 (@Sini_Ming) October 17, 2026

Giardino meinte, er höre von solchen Erpressungsfällen zum ersten Mal und das tue ihm leid. Erpressung sei aber eher ein Fall für die Polizei als für eine Spieleplattform. Wer sowas erlebt, soll es trotzdem bei Valve melden, dann wolle man sich das anschauen und helfen, wo es geht.

Sein Rat an die Entwickler: Klone habe es schon lange vor KI gegeben, KI mache das Ganze nur schneller. Der beste Schutz sei eine eigene Community, die weiß, wer das Original gemacht hat, und ein Spiel, das ständig mit neuen Features und eigener Persönlichkeit wächst. Eine einzelne Spielmechanik kann man leicht abkupfern, ein lebendiges Spiel mit Fans dahinter eher nicht. Das ist übrigens dieselbe Logik, mit der Valve seit jeher auf Raubkopien reagiert: wenig DRM, dafür soll die offizielle Version einfach die beste sein.

Und was ist mit dem Next-Fest-Chaos?

Auch der Frust über das letzte Steam Next Fest kam zur Sprache, wo viele Spieler zwischen den Demos jede Menge lieblose Billigware gefunden haben. Marc Wilkinson erklärte, dass die Demos in den ersten zwei Tagen bewusst ziemlich zufällig angezeigt werden, damit jedes Spiel eine faire Chance bekommt und große Studios das System nicht für sich ausnutzen. Danach greifen die personalisierten Empfehlungen. Dass dabei auch Müll nach oben gespült wird, gibt Valve offen zu. Laut PC Gamer arbeitet eine „beträchtliche Zahl“ von Leuten bei Valve an der Sichtbarkeit im Store. Eine fertige Lösung gibt es aber noch nicht.

Kurz zusammengefasst

Valve verbietet KI-Tools und KI-Spiele auf Steam nicht, der KI-Einsatz muss aber weiterhin auf der Store-Seite angegeben werden. Bei Klonen und Erpressungsversuchen sollen sich betroffene Entwickler bei Valve melden, und an der Sichtbarkeit guter Spiele im Store wird laut Valve gearbeitet.

Was du als Spieler tun kannst: Schau dir an, wer hinter einem Spiel steckt, lies die KI-Hinweise auf der Store-Seite und unterstütz die Originale. Spookitchen kannst du zum Beispiel jetzt schon auf die Wunschliste setzen:

Wie siehst du das? Soll Valve bei KI-Spielen härter durchgreifen, oder ist das der falsche Weg? Schreib’s mir gern in die Kommentare!

Halloween-Sales 2026: Diese Horror-Hits kriegst du jetzt richtig günstig

Draußen wird es früh dunkel, die Kürbisse stehen vor der Tür und irgendwo im Hintergrund knarzt verdächtig eine Tür. Genau die richtige Zeit also, um sich ein paar gruselige Spiele zu gönnen. Und das Beste: Gerade laufen bei fast allen großen Stores Halloween-Sales. Ich hab mich für dich mal durchgewühlt und zeig dir, wo was läuft und welche Horror-Hits jetzt richtig günstig sind.

Welche Halloween-Sales laufen gerade?

  • Steam Scream V: Das Halloween-Fest auf Steam läuft vom 26. Oktober bis 2. November 2026, 19:00 Uhr (unsere Zeit). Mit dabei sind Horrorspiele und alles, was irgendwie nach Halloween riecht. (Steamworks)
  • Epic Games Store: Der Halloween Sale läuft vom 19. Oktober bis 2. November 2026 mit bis zu 80 % Rabatt. (Epic Games Store)
  • PlayStation Store: Hier laufen gleich zwei Aktionen parallel, die Halloween-Aktion und „Planet der Angebote“. Laut GamePro hast du bis 5. November, 00:59 Uhr deutscher Zeit Zeit, einzelne Angebote können aber früher enden. (GamePro)
  • Nintendo eShop: Der europäische Halloween Sale für Switch und Switch 2 gibt bis zu 70 % Rabatt und läuft bis 1. November. (Nintendo)
  • Xbox: Microsoft nennt seinen Sale „Shocktober“, mit über 1.200 Deals bis zum 4. November. (TrueAchievements)
  • GOG: Kein eigener Halloween-Sale, dafür feiert GOG gerade seinen 18. Geburtstag mit dem Anniversary Sale, der bis 5. November, 9:00 Uhr läuft. (GOG)

Steam hat zum Scream Fest übrigens auch wieder einen eigenen Trailer rausgehauen:

Reduzierte Horror-Hits auf Steam

Ich hab mich bei den Preisen auf Steam konzentriert, weil ich die dort direkt im österreichischen Store nachprüfen konnte. Alle Preise in Euro, Stand 29.10.2026:

Spiel Jetzt Normal Rabatt
Resident Evil 4 9,99 € 39,99 € −75 %
Resident Evil 2 7,99 € 39,99 € −80 %
Resident Evil Village 9,99 € 39,99 € −75 %
SILENT HILL 2 31,99 € 79,99 € −60 %
Alien: Isolation 9,99 € 39,99 € −75 %
The Outlast Trials 11,69 € 38,99 € −70 %
Sons Of The Forest 8,11 € 28,99 € −72 %
Dead by Daylight 7,99 € 19,99 € −60 %
Little Nightmares II 9,89 € 29,99 € −67 %
Amnesia: The Bunker 4,90 € 24,50 € −80 %

Resident Evil 4 – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Das Remake des Klassikers von 2005: Leon S. Kennedy, ein spanisches Dorf voller Bewohner mit Mistgabeln und jede Menge Gänsehaut, jetzt für einen Zehner. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Resident Evil 2 – 7,99 € statt 39,99 € (−80 %)

Raccoon City, Mr. X im Nacken und das düstere Polizeirevier: Das Remake von 2019 kriegst du gerade für knapp 8 €. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Resident Evil Village – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Wer nach Teil 4 und 2 noch nicht genug hat: Lady Dimitrescu wartet schon. Village setzt neben Grusel auch stark auf Action. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

SILENT HILL 2 – 31,99 € statt 79,99 € (−60 %)

Das Remake des Klassikers von 2001: Nebel, Radiorauschen und James Sunderland auf der Suche nach seiner verstorbenen Frau. Mit 60 % Rabatt deutlich günstiger als sonst. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Alien: Isolation – 9,99 € statt 39,99 € (−75 %)

Ein Alien, kein Gewehr, viele Lüftungsschächte: Als Amanda Ripley schleichst du durch die Raumstation Sevastopol und versteckst dich vor dem Xenomorph. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

The Outlast Trials – 11,69 € statt 38,99 € (−70 %)

Horror im Koop: Mit bis zu drei Freunden stolperst du durch die fiesen Experimente des Murkoff-Konzerns. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Sons Of The Forest – 8,11 € statt 28,99 € (−72 %)

Survival-Horror auf einer Insel voller Kannibalen, alleine oder im Koop mit Freunden. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Dead by Daylight – 7,99 € statt 19,99 € (−60 %)

Asymmetrischer Online-Horror: Vier Überlebende gegen einen Killer, gespielt gegen andere Leute. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Little Nightmares II – 9,89 € statt 29,99 € (−67 %)

Eher schaurig als schockierend: Du steuerst Mono durch eine verzerrte Welt, mit kurzen Rätseln und Schleich-Passagen. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Amnesia: The Bunker – 4,90 € statt 24,50 € (−80 %)

Ein Bunker im Ersten Weltkrieg, ein Monster in den Wänden und eine Taschenlampe zum Aufziehen. Mit −80 % kostet es gerade unter 5 €. Zur Steam-Seite · Preisverlauf auf SteamDB

Kleiner Tipp zum Schluss

Viele dieser Spiele gibt es auch für PlayStation, Xbox oder Switch, und auch dort sind einige gerade reduziert. Die Preise unterscheiden sich aber je nach Store und Edition, also schau vor dem Kauf lieber kurz nach, wo es für dich am günstigsten ist. Und wirf ruhig auch einen Blick auf den Preisverlauf: Manchmal war ein Spiel schon mal billiger, manchmal ist jetzt echt der Tiefstpreis.

Und jetzt du: Welches Horrorspiel kommt bei dir an Halloween auf den Bildschirm? Oder bist du eher Team „Licht an und Decke über den Kopf“? 🎃

Hinweis: Alle Preise und Rabatte sind Stand 29.10.2026 und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist immer der Preis, der dir im Store angezeigt wird.

Quellen

Die besten Spiele wählen: Steam Awards 2025 Nominierungen

Es ist wieder so weit.
Die Steam Awards sind da. Zuerst müssen die Kandidaten aber einmal nominiert werden.

Bis 1. Dezember, 19 Uhr MEZ, könnt ihr eure Kandidaten in den verschiedensten Kategorien nominieren.

Während des Steam-Winter-Sales kann man dann für sie voten. Die Bekanntgabe des finalen Ergebnisses erfolgt am 17. Jänner 2026.

Um Kandidaten nominieren zu können, loggt euch auf Steam ein und besucht diese Seite.

Nintendos Preispolitik: Teuer und undurchsichtig

Von Steam zur Switch 2

Eigentlich bin ich PC-Gamer. Meine Spiele kaufe ich fast ausschließlich auf Steam – mit Bundles, regelmäßigen Sales und fairen Preisen. Durch mehrere Gutscheine bin ich jedoch an eine Switch 2 samt Mario Kart World gekommen – fast geschenkt.

Nintendo ist mir nicht fremd: Als Kind war der Game Boy mit Kamera und Drucker mein ständiger Begleiter, auf dem N64 habe ich unzählige Stunden mit Mario Kart 64 und Mario Party verbracht. Auch die erste Switch samt Mario Kart 8 Deluxe habe ich besessen und war begeistert von der Idee einer Hybrid-Konsole.

Doch was Nintendo mit der Switch 2 abliefert, ist für mich enttäuschend.

Nintendos Preispolitik: teuer und starr

Die Spielepreise sind schlicht unverständlich. 80 € für Mario Kart World – und das ohne Aussicht auf nennenswerte Sales. Ja, früher waren Spiele auch teuer, aber damals lagen die Kosten in der Produktion von Modulen und Kassetten. Heute sind Downloads Standard, und selbst physische Speicherkarten sind günstig.

Dazu kommen die versteckten Zusatzkosten: Rund 20 € pro Jahr für den Online-Service, ohne den man nicht einmal online spielen kann. Preis-Leistung sieht anders aus.

Mario Kart World vs. Sonic Racing Crossworlds

Ein direkter Vergleich zeigt, wie unterschiedlich die Strategien sind:

  • Preis: Mario Kart World kostet 80 €, Sonic Racing Crossworlds ist 10–20 € günstiger.
  • Plattformen: Mario Kart ist Switch-exklusiv, Sonic Racing läuft auf PC, Konsolen und bietet Crossplay.
  • Gameplay: Mario Kart macht anfangs Spaß, wird aber schnell frustrierend – besonders durch die blauen Schilder, gegen die man sich kaum wehren kann. Sonic Racing dagegen bietet Items, mit denen man sich verteidigen kann, was das Spiel taktischer macht.

Nintendo verlässt sich auf Exklusivität und Nostalgie, während Sega auf Zugänglichkeit und Fairness setzt.

Remakes statt Innovation

Die Switch 2 startet ohne neues Mario-Spiel. Stattdessen gibt es HD-Remakes alter Klassiker – natürlich zum Vollpreis. Die Launch-Titel wirken insgesamt „meh“ und lassen echte Innovation vermissen.

Technisch bietet die Switch 2 zudem kaum Fortschritte gegenüber der ersten Generation, die den hohen Preis rechtfertigen würden.

Nostalgie reicht nicht mehr

War Nintendo schon immer teurer? Ja. Aber früher bekam man dafür auch etwas, das dem Preis entsprach. Heute wirkt die Switch 2 wie ein überteuertes Nostalgie-Spielzeug.

Für mich persönlich war das wohl das letzte Nintendo-Produkt, das ich gekauft habe.

Splitgate 2 wird wieder zur Beta

Splitgate 2 Beta

Wie auf Steam bereits angekündigt wurde, wird Splitgate 2 wieder zurück in Beta geschalten.
Aus der Sicht der Entwickler waren sie voreilig, und das Spiel ist weiterhin nicht fertig.

TLDR; hier die Zusammenfassung des Steambeitrags:

  • Splitgate 2 wurde zu früh veröffentlicht – viele Probleme und fehlende Qualität.
  • Spiel geht zurück in die Beta, große Überarbeitung bis Anfang nächsten Jahres.
  • Fokus auf Community-Feedback, klassisches Gameplay, bessere Portale & Progression.
  • Team wurde verkleinert, OG Splitgate-Server werden in einem Monat abgeschaltet, da zu hohe Kosten. Es wird aber nach alternativen Möglichkeiten gesucht, das erste Spiel am Leben zu lassen (Peer-to-Peer, oder Offlinemodus)
  • Splitgate 2 bleibt online, neue Inhalte und Updates folgen.
  • Entwickler geben Splitgate 2 nicht auf – es ist ihr Herzensprojekt.

Hier der vollständige Steampost ins Deutsche übersetzt:

An die Splitgate-Community,

Wir glauben an Splitgate 2. Dieses Spiel bedeutet uns alles – es ist seit fast 10 Jahren unser Leben, angefangen in unserem Studentenwohnheim, und wir sind entschlossener denn je, euch das unglaubliche Erlebnis zu liefern, das ihr verdient.

Wir haben euer Feedback gehört und stimmen euch zu: Wir haben zu früh veröffentlicht. Wir hatten ehrgeizige Ziele mit Splitgate 2, und in unserer Aufregung, es mit euch zu teilen, haben wir uns übernommen. Wir haben bestimmte Features überstürzt, einige dumme Fehler gemacht, und am wichtigsten – wir haben euch nicht das polierte, portalgefüllte Chaos geliefert, in das ihr euch verliebt habt.

Deshalb kehren wir zurück zur Beta. Wir werden uns bis Anfang nächsten Jahres voll und ganz darauf konzentrieren, zentrale Teile des Spiels neu zu entwickeln, um den Geist dessen einzufangen, was Splitgate einst besonders gemacht hat. Das bedeutet, dass wir das Fortschrittssystem komplett neu aufbauen, mehr Portale in unsere Maps bringen, die Monetarisierung vereinfachen, uns wieder auf klassische Spielmodi konzentrieren, nach denen ihr gefragt habt, und noch mehr – worüber wir bald mehr erzählen werden.

Jetzt mehr denn je brauchen wir eure Hilfe. Wir kehren nicht nur zu unseren Wurzeln zurück, was das Spiel betrifft, sondern auch, wie wir es entwickeln – mit euch gemeinsam. Das bedeutet mehr Playtests, mehr Umfragen, mehr Zuhören und ein echter Fokus auf die Community. Unser Ziel ist es, die DNA des ersten Spiels mit den besten Verbesserungen aus dem zweiten zu vereinen.

Das Herzstück des Spiels neu aufzubauen ist keine schnelle Lösung; es ist ein langfristiges Vorhaben. Um uns die nötige Zeit zu geben, das Splitgate zu erschaffen, das ihr verdient, haben wir die unglaublich schwere Entscheidung getroffen, einige Rollen zu streichen und unsere Ressourcen auf dieses Rework zu konzentrieren. Das bricht uns das Herz. Das sind unsere Teamkollegen und Freunde, und sie haben mitgeholfen, das aufzubauen, was wir heute haben. Sie erhalten Abfindungen und Unterstützung bei der Jobsuche, und wir setzen alles daran, ihnen durch diesen Übergang zu helfen. Wir hoffen, sie zurückzuholen, sobald wir können.

Um so viele Teammitglieder wie möglich zu halten, werden wir außerdem die Server des originalen Splitgate in einem Monat abschalten. So sehr wir die Server auch gerne dauerhaft online halten würden – sie haben uns in den letzten Jahren Hunderttausende Dollar gekostet, und wir müssen unser Team priorisieren. Wir wissen, wie viel euch dieses Spiel bedeutet, deshalb prüfen wir aktuell, ob wir Offline- oder Peer-to-Peer-Matches ermöglichen können. Und wenn wir zurückkehren, planen wir, in Splitgate 2 ein dediziertes Erlebnis anzubieten, das dem Versprechen des Originals gerecht wird.

In der Zwischenzeit wird Splitgate 2 weiterhin spielbar bleiben, und wir werden weiterhin Kapitel 3 veröffentlichen sowie Fixes und besonders wichtige Änderungen liefern. Wir hoffen, ihr spielt weiter und unterstützt das Spiel. Wie immer gilt: Bitte gebt uns weiterhin Feedback.

Wir haben viele dunkle Tage durchlebt und viele Fehler gemacht, aber wir haben viel gelernt und sind entschlossener denn je, Splitgate so großartig wie möglich zu machen. Splitgate war 10 Jahre lang unser Leben – und wir würden es nicht anders wollen. Es liegt noch Arbeit vor uns, aber wir geben nicht auf.

Wir lieben dieses Spiel und diese Community zu sehr, um jemals aufzuhören. Also tun wir es nicht.

Wir sehen uns in der Arena,

Ian und Nicholas

Neue Funktionen bei Steam: So zeigst du GPU, CPU und RAM-Leistung in Spielen an

Auf Steam kann man sich jetzt genaue Statistiken zur Rechnerleistung ansehen.

Seit Anbeginn konnte man sich die FPS im Spiel anzeigen lassen, neuerdings lassen sich aber noch weitere Informationen wie GPU, CPU und RAM-Leistung anzeigen lassen.

Es gibt derzeit 4 (eigentlich 5) Einstellungsmöglichkeiten:

  • nur FPS:
    zeigt nur die FPS an, mit etwas moderneren Look, als zuvor.
    Satisfactory Spielansicht mit industriellem Design, fortsetzen und 59 FPS für flüssiges Gameplay.
  • erweiterte FPS:
    zeigt noch zusätzlich Max- und Mindestwerte an, sowie eine Grafik.
    Screenshot von Satisfactory mit FPS-Daten und beeindruckender Spielumgebung im Hintergrund.
  • CPU, GPU und FPS:
    zeigt erweiterte FPS-Werte, sowie GPU und CPU-Werte an.
    Satisfactory Spielinterface mit FPS, CPU, GPU Statistiken und Patch-Hinweis.
  • Vollständige Anzeige:
    zeigt alle Informationen an (die Grafiken lassen sich in den Einstellungen noch extra Ein- und Ausstellen)
    Satisfactory Gameplay-Status: FPS, CPU und GPU Leistungsdaten sowie Patch-Notizen angezeigt.
  • aus (die 5. Option):
    Sollte Selbsterklärung sein
Overlay zur Leistungsüberwachung für Gaming und PC-Performance, anpassbar für optimale Benutzererfahrung.

Zu jeder Option kann man auch noch zusätzlich das Aussehen, wie zB Größe, Transparenz, aber auch den Ort (oben Mitte, oben links, etc.) anpassen.

Die Grafik lässt sich jederzeit im Spiel mit den ausgewählten Tasten ein- und ausblenden.

Splitgate 2 – Offene Beta startet heute (22. Mai)

Die Open Beta für Splitgate 2 beginnt am 22. Mai und läuft bis zur Veröffentlichung des vollständigen Spiels diesen Sommer. Sie beinhaltet viele neue Funktionen im Vergleich zur letzten Alpha-Version.

Das Labor: Neuer Karten-Editor

„The Lab“ ist ein brandneuer Kreativmodus, in dem Spieler alleine oder mit Freunden (bis zu 16 Spieler gleichzeitig) eigene Karten und Spielmodi erstellen können. Inspiriert von Unreal Engine und Halo’s Forge, zielt dieser Modus darauf ab, jedem die Möglichkeit zu geben, etwas Großartiges zu bauen, auch ohne Vorkenntnisse. Die erstellten Karten können weltweit geteilt werden. Das Team wird „The Lab“ auch nach dem Launch weiterentwickeln und basierend auf Community-Feedback neue Inhalte hinzufügen.

Takedown-Modus und neue Simulationskarten

Der beliebte Spielmodus „Takedown“ kehrt zurück. In diesem Modus müssen Teams alle Gegner ausschalten, bevor diese respawnen können. Das Töten von Gegnern verkürzt die eigene Respawn-Zeit, während das Sterben die Respawn-Zeit des eigenen Teams verlängert. Die Open Beta bietet vier neue Simulationskarten für Takedown, darunter eine aktualisierte Version von Simulation Charlie.

Neue Arenakarten: Core und Stadium

Zwei neue Arenakarten, Core und Stadium, werden hinzugefügt.

  • Core ist eine vertikale Karte, die unter der Oberfläche der Venus spielt. Sie wird kurz nach dem 22. Mai in der Open Beta verfügbar sein.
  • Stadion, die beliebteste Karte des ersten Splitgate-Spiels, kehrt mit einigen Verbesserungen zurück, darunter ein Startpad für Luftkämpfe und verbesserte Navigation.

Neue 24-Spieler-Onslaught-Karten: Drought und Fracture

Neben „Glacier“ werden zwei riesige neue Karten für die Onslaught-Modi (ehemals „Multi-Team Portal Warfare“) eingeführt:

  • Drought: Eine Wüstenmond-Karte mit gefährlichen Canyons.
  • Fracture: Schwebende Inseln im Epsilon Eridani Sternsystem mit Startpads, die die Inseln verbinden.

Neue Power-Waffe: Borealis

Die Borealis ist eine neue aufladbare Power-Karabinerwaffe der Meridian-Fraktion, die eine Mischung aus Railgun und Energiestrahl-Gewehr darstellt.

Beta Battle Pass

Die Open Beta bietet einen ersten Mini-Battle Pass für 500 Splitcoin (ca. 4,99 USD). Dieser enthält exklusive Charakter- und Waffen-Skins, einen Portal-Skin, Emotes, Sprays und mehr. Zukünftige Battle Passes werden kürzer sein und monatlichen narrativen Kapiteln entsprechen.

Gründerpakete (Founder’s Packs)

Es gibt drei thematische Gründerpakete, die jeweils exklusive kosmetische Gegenstände enthalten. Das Aces Founder’s Bundle kombiniert alle drei und bietet zusätzlich 2000 Splitcoin. Das Ultimate Founder’s Bundle enthält noch mehr kosmetische Gegenstände und 3000 Splitcoin.

Mythische Upgrades und kosmetische Varianten

Das Spiel verspricht, keine Pay-to-Win-Vorteile zu haben. Neue „Mythic“-Level-Skins für Charaktere und Waffen bieten einzigartige Nachladeanimationen (nur kosmetisch). Es wird auch Skin-Varianten und Upgrades geben, die mit Proelium (einer neuen Upgrade-Währung) erworben werden können, ebenfalls rein kosmetisch.

„Hunt the Devs“ kehrt zurück

Das Event „Hunt the Devs“ kehrt zurück. Spieler können exklusive Skins verdienen, indem sie 1047 Games-Entwickler töten, die einen speziellen „Flaming Disco Ball“-Skin tragen.

Mehr Spielmöglichkeiten

Splitgate 2 wird während der Open Beta auf mehr Plattformen verfügbar sein: zusätzlich zu Steam, PS5 und Xbox Series X|S auch auf PS4, Xbox One, Steam Deck (via Proton), Epic Games Store und im Microsoft Store. Das Spiel bietet Crossplay.

FAQs

  • Wird der Spielfortschritt nach der Beta zurückgesetzt?
    Nein, der Spielfortschritt wird nicht zurückgesetzt.
  • Wann endet die Beta und wann erscheint das vollständige Spiel?
    Die Open Beta geht direkt in den Launch über.
  • Gibt es noch mehr Inhalte?
    Ja, es wird noch viel mehr für Splitgate 2 geben, darunter wöchentlich rotierende Playlists mit beliebten Spielmodi aus dem originalen Splitgate.

Die Open Beta beginnt am 22. Mai um 9 Uhr PT (18 Uhr in Mitteleuropäischen Sommerzeit).