Klimawandel und Hysterie: Warum wir eine ausgewogene Herangehensweise brauchen

Die ewige Debatte

Und wieder ist es so weit, und erneut geht sie los, die ewige Debatte um Klimaanlagen und wieso wir keine brauchen, selbst dann nicht, wenn es über mehrere Tage hinweg über 35 °C Grad hat und dass jedes Jahr immer mehr solcher heißen Tage entstehen.
Einerseits sind es Leute, die meinen, dass es “schon immer so war” und andererseits sind es Leute, die den Untergang predigen, wenn wir diesen Wandel nicht stoppen, indem wir Steuern auf CO₂ verlangen oder erneut erhöhen.
Die “Es war schon immer so”-Seite, zeigt dann Screenshots von Artikeln aus den 70ern, oder sonst wann, was sie aber verschweigen, dass es sich um einen Artikel von einem Tag, oder einen kurzen Zeitraum handelt.
Ausnahmen gab es schon immer und wird es auch immer wieder geben.

Modernes Wohngebäude Linden House mit Holzfassade an einer grünen Straße mit Fußgängern und Radfahrern

Während Ausnahmen nur einen Tag oder vielleicht ein paar Tage auftreten und dann im nächsten Sommer wieder “normal” sind, ist die derzeitige Hitzephase jedes Jahr im Sommer, mehrmals und über mehrere Tage, oder gar Wochen hinaus. Und das schon seit mehreren Jahren, seit fast zwei Jahrzehnten so.
Die andere Seite sieht sich als Debattengewinner und wusste schon immer, dass “die Rechten Klimaverweigerer” die Dummen sind. Deren einzige Lösung ist der Verzicht, oder Steuern.
Man sieht die Leute debattieren und dass es mehr Bäume statt Klimaanlagen benötigt.
In Wirklichkeit sind die “Rechten Klimaverweigerer” eher die Normalen (politisch mittig oder gar teilnahmslos), die sich selbst Gedanken zu etwas machen, ohne dass sie eine hysterische Sekte benötigen.
So in etwa geht es in Social Media zu.

Meine Meinung ist folgende:

Wieso nicht beides?

Wir brauchen beides, Bäume und Klimaanlagen.
Ich sehe den Klimawandel als etwas Echtes und Natürliches an, dieser ist auch nicht stopp bar, jedoch möchte ich keine Panik verbreiten, so wie es viele “links” und speziell in Medien machen. Eine “WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!”-Hysterie bringt hier nichts, Steuern auf CO2 zu erhöhen, bringt genauso wenig. Genauso wenig bringt es etwas alles auf Solar und Wind umzustellen, da diese Quellen einfach nicht verlässlich sind. Was nicht heißen soll, dass man nicht weiterhin zB Flachdächer mit Solarpaneelen besetzen soll.
Wir haben seit ca. 20 Jahren unsere Ziele darauf fokussiert Autofahrern auf den Arsch zu gehen (mit Steuern), hässliche Windräder aufzustellen und leere Flächen mit Solaranlagen auszustatten.
Nichts davon hat geholfen, der Wandel findet trotzdem statt und wieso? Weil der Mensch nicht besonders viel Einfluss darauf hat.
Wo der Mensch auf das Wetter Einfluss hat, ist maximal lokal (zB Städtebauplanung, viel Asphalt ohne Grünflächen, etc.), diese sind jedoch nur lokale Einflüsse, die die Stadt betreffen, das Land hat solche Probleme nicht.
Gegen Strommangel gibt es nur eine gute und grüne Energie, nämlich den Atomstrom. Jeder, der jetzt ein Bild von „Tschernobyl“ vor seinen Augen hat, sollte bedenken, dass Anlagen wie Tschernobyl und Fukushima in den 70ern gebaut wurden. Heutige und moderne Anlagen funktionieren da viel sicherer, stelle dir ein Auto aus den 70ern und ein Auto von heute vor. Natürlich ist das heutige Auto sicherer als das aus den 70ern.

Bäume bringen eine natürliche Beschattung, kühlen also auch die Gegend ab. Mehr Bäume und Grünflächen könnten das Problem lösen.
Gegen die Hitze und Schwüle hilft eine Klimaanlage, die heutzutage weitaus Klimafreundlicher ist, als man „links“ zugeben mag. Immerhin ist es auf der ideologischen linken Seite auch vollkommen in Ordnung Wärmepumpen zu verwenden, da hat man nichts dagegen. Wärmepumpen sind dasselbe wie Klimaanlagen.

Ein sehr trauriger Zustand ist die Tatsache, dass man im Jahr 2026 noch immer Klimaanlagen als Luxusgüter sieht und nicht so wie auch eine Heizung als etwas Normales, ein Standard. Schade ist es auch, dass manche Städte (wie zB Wien) auf sehr strikte Regeln bestehen, die einem den Einbau einer Klimaanlage erschweren oder gar verhindern können.

Zukünftige Wohnbauten haben Klimatisierung bereits eingebaut, der Mieter könnte die Klimaanlage theoretisch sofort nach dem Einzug verwenden. Alternativen zur Klimaanlage, wie zB Fernkälte wäre auch eine Möglichkeit, sofern es dort eine Zulieferung von Kälte gibt, oder möglich ist.
Bäume und Grünflächen verschönern nicht nur den Innenhof, sondern kühlen diesen auch, sodass einem beim Lüften nicht gleich mal die Hitze vom Asphalt entgegen donnert.
Viele Argumente gegen die Klimaanlage sind einfach nur alte Mythen, die teilweise leider noch immer aufleben, zB dass eine Klimaanlage Viren und Bazillen schleudert. Ironisch höre ich das immer von Leuten, die ihren Ventilator direkt ins Gesicht blasen lassen.
Eine Klimaanlage dient dazu den Raum (nicht den Menschen!) zu kühlen und hat außerdem einen Luftfilter, genauso wie auch dein Staubsauger. Ein Ventilator funktioniert als Raumkühlung nicht, da dieser die Luft nur bewegt, deswegen muss man sich die ungefilterte Luft des Ventilators in das Gesicht schießen lassen. – Meist ist es aber auch ein Bedienungsfehler, anstatt dass man eine passende Temperatur auf Automatik stellt, gibt es Leute, die eine Klimaanlage manuell ein- und ausschalten. Das heißt, wenn es ihnen kühl genug ist, schalten sie aus, das heißt, die Luft wärmt sich auf und du fangst an zu schwitzen, natürlich schaltest du die Klimaanlage dann manuell wieder ein. Kein Wunder, dass man hier krank wird. Bei einer automatischen Regelung wird die Klimaanlage eingeschaltet, noch bevor du schwitzt, sofern sie richtig eingestellt ist.

Es handelt sich hierbei um machbare und realisierbare Lösungen, im Gegensatz zu den „0% Co2-Ziel“, was schlichtweg unlogisch und unrealistisch ist.