StopKillingGames: Großer Erfolg mit 1,2 Mio. gültigen Stimmen!

Die Stimmen der StopKillingGames Initiative zählen. Es wurden über 1 294 000 Stimmen für gültig erklärt und werden somit dem EU-Parlament weitergegeben, welches sich dann mit diesem Thema auseinandersetzen muss.

Die Übergabe findet Mitte/Ende Februar 2026 statt.

We have a final signature count for the #StopKillingGames European Citizens' Initiative: 1,294,188 out of an original total of 1,448,270. An invalid rate of ~11%! Thank you all!@Moritz_Katzner has more info on reddit: https://t.co/Ftbe5nJOnY

More will be revealed soon! https://t.co/UNvYvrfxzH pic.twitter.com/A17IxhrUNX

— Stop Killing Games Official (@StopKilingGames) January 24, 2026

4Chan und das britische Altersüberprüfungs-Gesetz: Warum es nicht funktioniert

In Großbritannien wurde mit Anfang Juli ein neues Gesetz eingeführt, welches von jeder Social-Media-Seite/Plattform eine ordentliche Altersüberprüfung (mit zB Gesichts-Scan) erfordert. Der Seitenanbieter soll somit sicherstellen, dass der User wirklich das Mindestalter besitzt.

Byrne & Storm, P.C. (@ByrneStorm) and Coleman Law, P.C. (@RonColeman) represent 4Chan.

We issue this statement on behalf of our client in response to press reports indicating that the U.K. Office of Communications, aka @Ofcom, intends to fine our client. pic.twitter.com/SVjmzlyuKK

— Preston Byrne (@prestonjbyrne) August 15, 2025

Nicht Umsetzbar

4Chan wird weder eine ordentliche Alterserkennung einsetzen, noch werden sie eine Strafgebühr an die Ofcom (Britische Regulierungsbehörde) abzahlen.
4Chan ist in den Vereinigten Staaten, die Ofcom im Vereinigten Königreich. UK-Gesetze gelten nicht in den USA und sind daher auch nicht umsetzbar.

Die gesetzliche Vertretung 4Chan’s ruft außerdem die US-Administration dazu auf, US-Firmen vor solchen Zensurmaßnahmen zu schützen und sich dagegen einzusetzen.

Wie sieht es mit anderen Ländern aus?

Es ist relativ egal, wenn andere Länder etwas Ähnliches machen. Solange sich der Webseiten-Eigentümer in den USA befindet, herrscht Meinungsfreiheit und eine lokale Regierung kann nicht viel dagegen aussetzen.
Das Einzige, was sie machen können, wäre die Seite vom Internetprovider sperren zu lassen.
Jedoch sind Internetprovider strikt dagegen, Polizei zu spielen, zudem ist es sinnlos, eine Seite zu sperren, wenn diese Sperre innerhalb von Sekunden wieder gebrochen werden kann.
Und man sollte sich fragen, ob solche Seitensperren einen nicht an andere Länder wie die Türkei oder China erinnern, die man ja in Vergangenheit immer wieder für Internetzensur kritisiert hat.